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EU-Studie: User wollen nicht für Inhalte zahlen

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 G-Boykott, anyone? AP will Content Klau verhindern  
SaoCala

pr


: 05.03.2008
: 269
: Deutschland


: 15.08.2009, 02:09    : EU-Studie: User wollen nicht für Inhalte zahlen Antworten mit Zitat

Mittlerweile ist ja bekannt, ..

Murdoch will Geld für Nachrichten im Netz

und ...

Axel-Springer-Verlag setzt Pläne für Bezahl-Onlineinhalte um
bzw. Springer will Geld für Onlinejournalismus

etc... Und nu ..

EU-Studie: User wollen nicht für Inhalte zahlen
Schlechte Aussichten für Paid Content: Dem Europe's Digital Competitiveness Report der Europäischen Union zufolge sind Internetnutzer nicht bereit, für Inhalte zu bezahlen.

http://www.internetworld.de/Nachrichten/Zahlen-Studien/EU-Studie-User-wollen-nicht-fuer-Inhalte-zahlen-20749.html

Ich lass Dich reden, ich komm nicht ins Paradies (ich weiss!) und jetzt Friss oder stirb
Web: "Ich denke, also bin ich" René Descartes
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KAW

pr


: 05.08.2004
: 3657



: 15.08.2009, 07:42    : EU-Studie: User wollen nicht für Inhalte zahlen Antworten mit Zitat

Das Problem liegt sicher darin, dass es noch zu viele kostenlose Angebote gibt.
Beim Fernsehen ist es ja nicht anders und dennoch haben die Bezahlfernsehanbieter immer mehr Kunden.

Im Internet ( auch hier im Forum ) merkt man es doch, dass "was nichts kostet, taugt nichts"
Viele melden sich an, aber sehen es als Unterhaltungsplattform.
Würde hier ein bezahlter Bereich sein, würden dadrin sicherlich nur Mitglieder sein, die sich zum Thema ernsthaft austauschen wollen.

Durch bezahlen von Internetangeboten würde man zwar weniger Besucher oder Mitglieder haben, aber zielgenauere und vor allem sehr interessierte Mitglieder und Besucher.

* Biete Werbeplätze im Gesundheitsbereich
* Biete Shopvorstellungen zu Einrichtungsprodukten
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e-fee

pr


: 08.05.2007
: 3298



: 15.08.2009, 08:07    : EU-Studie: User wollen nicht für Inhalte zahlen Antworten mit Zitat

Die Bezahl-Angebote müssten aber dann auch extrem gute Qualität liefern. Dass ein User für Bildzeitungsniveau zahlen würde, kann ich mir jetzt eher nicht vorstellen.

Ich finde, mit dem Fernsehen kann man das nicht vergleichen. Mal Hand aufs Herz: die meisten Leute haben Premiere, jetzt Sky, doch eh bloß wegen der Bundesliga, oder? Oder sind solche Filmfans, dass sie das Geld ansonsten in den Kauf / das Ausleihen von DVDs investieren würden, weil die freien Sender abends gerade mal wieder nur Müll zeigen.

Aber hier Im Internet gibt es neben dem ganzen SEO-Müll und IVW-Impressions erzeugenden Galerien (vielleicht zahlen die Werbekunden nach den IVW-Umstellungen demnächst nicht mehr genug, weil rauskommt, wie wenig Publikum eigentlich da ist) auch sehr hochwertige Inhalte, die jederzeit und kostenlos verfügbar sind. Meist sogar besser und interessanter als die auf den Seiten der Zeitungsverlage.
Neee, wird nicht hinhauen mit dem Bezahlen! Außer einer will seine Lokalzeitung ...
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KAW

pr


: 05.08.2004
: 3657



: 15.08.2009, 08:18    : EU-Studie: User wollen nicht für Inhalte zahlen Antworten mit Zitat

das werbefinanziert Angebote kaum noch greifen, sieht man ja auch an den verstärkt erscheinenden Telefongewinnspielen im Fernsehen, wo der Zuschauer indirekt zur Finanzierung des Fernsehsenders herangezogen werden.

Irgendwann muß sich auch der Internetnutzer daran gewöhnen, nicht mehr alles umsonst zu bekommen.

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e-fee

pr


: 08.05.2007
: 3298



: 15.08.2009, 08:45    : EU-Studie: User wollen nicht für Inhalte zahlen Antworten mit Zitat

nun ja, wenn werbefinanzierte Angebote im Internet nicht mehr greifen, dann kann Google ja endlich die Firma dicht machen ...

Man darf nicht den Fehler machen und zwei vollkommen unterschiedliche Medien in einen Topf werfen - auf der einen Seite das Fernsehen mit hohen Kosten für die Infrastruktur und mehr oder weniger unidirektionaler Kommunikation auf der einen Seite, und auf der anderen Seite das Internet, wo jedermann zum Produzent werden kann. Hab mal in Germanistik eine Hausarbeit über einen Text von Enzensberger zur Theorie der Massenmedien geschrieben, was sehr interessant war, denn als der Text geschrieben wurde, war das Internet noch nicht mal wirklich eine Zukunftsvision, aber dafür machte der Mensch sich wirklich Gedanken über die mögliche Partizipation der Menschen via Fernbedienung und Rückkanal. Klar war damals jedoch, dass das TV-Machen einer Elite vorbehalten udn letztlich politisch so gewollt war.

Nun ja, und jetzt haben wir hier das Internet, wo normale Menschen sogar kostenlos hochwertige Inhalte liefern, man nehme die Wikipedia oder sonstigen UGC. Es gibt Blogger, die sich mindestens auf Niveau der Zeitungen über das Alltagsgeschehen auslassen.

Man müsste schon das ganze Internet gleichzeitig zum Bezahl-Internet machen. Das wird es aber natürlich so nicht geben. Es gibt hier einen Wettbewerb mit einer sehr niedrigen Einstiegshürde, den es in dieser Form beim Fernsehen nie gegeben hat. Selbst wenn beispielsweise Twitter kostenpflichtig würde, weil anders nicht mehr finanzierbar ist, dann würde irgendwer wahrscheinlich ein ähnliches System dafür programmieren, das ähnlich P2P funktioniert.

Und zu diesen unsäglichen Telefongewinnspielen: ich bin in der Materie nicht tief genug drin, um sagen zu können, ob hier nicht Ursache und Wirkung vertauscht werden. Für diese Art von Gewinnspielen ist nun mal mittlerweile die Infrastruktur da, es ist auch mittlerweile bekannt, wie leicht der Verbraucher sich mit sowas abzocken lässt - und der Gewinn aus der Werbung muss nicht einmal niedriger geworden sein, nur ist der Gewinn aus den Telefongewinnspielen eben HÖHER und viel leichter zu realisieren!
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KAW

pr


: 05.08.2004
: 3657



: 15.08.2009, 10:09    : EU-Studie: User wollen nicht für Inhalte zahlen Antworten mit Zitat

Den Vergleich mit dem Fernsehen mache ich nur, um aufzuzeigen, das alles finanziert werden muß, eben auch der Blogger oder anderer Internetbetreiber seinen Lebensunterhalt und eventuell den der Familie und eventueller Arbeitnehmer.

Das sich die Werbung im Internet auch schon verändert hat, sieht man ja an den wenigen Viewwerbungen und den relativ geringen Vergütungen für Klicks, dessen Höhe auch schon von den Verkäufen und Anmeldungen abhängig gemacht werden.
Kauft keiner was, werden die Viewvergütungen reduziert und auch die Klickvergütungen gehen in den Keller.
Das heiß, hat man gute eigene Informationen auf der Seite, wird die Werbung immer weniger in Anspruch genommen und man muß sich nach anderen Einnahmen, wie eben zu bezahlende Informationen oder Dienstleistungen umsehen.
Das wird sicherlich noch viele Jahre dauern, aber alles umsonst wird es im Internet nicht mehr geben.

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SaoCala

pr


: 05.03.2008
: 269
: Deutschland


: 15.08.2009, 11:04    : EU-Studie: User wollen nicht für Inhalte zahlen Antworten mit Zitat

KAW hat Folgendes geschrieben:
Das wird sicherlich noch viele Jahre dauern, aber alles umsonst wird es im Internet nicht mehr geben.


Was ich letzten Endes auch glaube - in jedem Falle interessierts mich, wie die "Bezahlinhalte" letzlich "wirklich" aussehen werden.

Und wer damit zieht, wie die "Besucherzahlen" danach aussehen. etc ... denn das Web hat eben wegen seiner Vielfalt die Möglichkeit ...dass die User auch mal eben Ihre Stammzeitung wechseln ..

Wer weiss -.. wenn BILD da nicht mitzieht - vielleicht lesen dann alle nur noch die TITELKRÄFTIGEN SCHLAGZEILEN ... Aber wie Du meintest KAW, das wird noch einige Jahre dauern, bis das in vielen Ecken des webs angekommen ist.

Erst dann lässt sich eine "Bilanz" ziehen ..

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Web: "Ich denke, also bin ich" René Descartes
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Fridaynite

pr


: 07.01.2004
: 2940
: Recife, Brasil


: 15.08.2009, 11:10    : EU-Studie: User wollen nicht für Inhalte zahlen Antworten mit Zitat

Der geschlossene Abakusbereich wird auch Geld kosten. Ich glaube aber, dass da eine Menge leute zu zahlen bereit wären
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KAW

pr


: 05.08.2004
: 3657



: 15.08.2009, 11:11    : EU-Studie: User wollen nicht für Inhalte zahlen Antworten mit Zitat

kleinere Dinge gibt es ja schon, wo man bezahlen kann oder gar muß.
Man denke nur an Partnersuche, Musik- oder Filmdownload, wo fast alle guten Anbieter kostenpflichtig sind.

Bei Nachrichten wird das sicherlich schwerer umzusetzen, aber die Richtung zum bezahlten Internetangebot ist ja schon vorhanden.
Hier im Forum gab es ja auch mal eine Diskussion, einen bezahlten Mitgliederbereich einzurichten.
Weiß allerdings nicht mehr wo das hier war.

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LordOfPage

pr


: 11.05.2009
: 281



: 15.08.2009, 17:04    : EU-Studie: User wollen nicht für Inhalte zahlen Antworten mit Zitat

Das Erstaunliche ist doch eigentlich, dass es 15 Jahre nach Erfindung des Internet immer noch kein taugliches Micro-Payment-System gibt.

Wenn es darum ginge, z. B. für einen Besuch des Abakus-Forums in einem geschützten Bereich 1 oder 2 Cents pro Besuch zu zahlen, das würden unter Garantie viele machen. Dasselbe lässt sich auf viele andere Beispiele übertragen (längere Print-Medien-Artikel, blogs o. ä.).

Es gibt sie noch, die Uni-Gästebücher mit PR 7!
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Hobby_SEO79

pr


: 19.06.2008
: 1883



: 15.08.2009, 20:20    : EU-Studie: User wollen nicht für Inhalte zahlen Antworten mit Zitat

Was will man euch denn hier wieder weiss machen? Das Internet ist gerade so gut, weil es kostenfreie Inhalte gibt. Da profitieren alle davon - außer die Blutsauger der Medienmogule.

Internet wird immer kostenlos sein. Oder seinen SInn verfehlen ...
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e-fee

pr


: 08.05.2007
: 3298



: 15.08.2009, 20:59    : EU-Studie: User wollen nicht für Inhalte zahlen Antworten mit Zitat

Sagen wir es mal so: wenn ich wirklich qualitativ hochwertige und exklusive Inhalte oder Leistungen habe, dann kann ich das durchaus kostenpflichtig machen - natürlich würde ein Abakus-Premium-Bereich sich nicht mit Anfängerfragen rumschlagen.

Aber für das übliche Zeitungsgewäsch im Netz Geld nehmen ... sorry, Jungs! Selbst bei der Süddeutschen staune ich manchmal, was die alles von ihren PraktikantInnen schreiben lassen, bloß um virtuelle Seiten zu füllen und Impressions zu erzeugen.
In die Papierzeitung kann ich anschließend wenigstens noch mein Brötchen einwickeln ...
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nerd

pr


: 15.02.2005
: 1686
: AKL


: 16.08.2009, 02:14    : EU-Studie: User wollen nicht für Inhalte zahlen Antworten mit Zitat

wie soll das denn aussehen wenn bezahlbereiche geschuetzt sind? dann sieht das auch der googlebot nicht, und dann ist essig mit den besuchern. wahrscheinlich schiessen dann zig seiten aud dem boden wo man accounts zu bezahlinhalten untereinander tauschen kann - sowas gabs doch schon vor 15 jahren fuer p0rnseiten; aehnlich wie bugmenot.com
der traffic, der bei den bezahlinhalten fehlt wird sich dann eher auf die freien inhalte verteilen. wie man ueberall lesen kann ist die idee unter den usern sehr unpopulaer, daher wird sich auch der traffic von social media sites wie digg oder reddit nichtmehr auf solche bezahlinhalte konzentrieren.

imho gabs diese idee doch schon ~2003 schonmal von t-online - auch damals schon von leuten, die vom internet keine ahnung haben

marketing through social media is just like herding cats. and just to make it interesting, many of the cats are drunk and stupid...

blackhat linkkauf und so...
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LordOfPage

pr


: 11.05.2009
: 281



: 16.08.2009, 13:41    : EU-Studie: User wollen nicht für Inhalte zahlen Antworten mit Zitat

Die zu zahlenden Beträge müssten halt so gering sein, dass sich der User keine Gedanken mehr macht, und es auch als zu mühsam empfindet, sich irgendwelche Umgehungsstrategien zu überlegen.

Eben so im Bereich 1-2 Cent.

Dass die Leute dann selbst bei intensivem Surfen am Ende des Monats einen vernachlässigbaren Betrag ausgegeben haben, so 3,57 Euro oder so.

Für den Webmaster gälte dann bei guten Inhalten: Kleinvieh macht auch (viel) Mist.

Es gibt sie noch, die Uni-Gästebücher mit PR 7!
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MrTunes

pr


: 01.05.2007
: 1132
: Hier


: 16.08.2009, 13:56    : EU-Studie: User wollen nicht für Inhalte zahlen Antworten mit Zitat

Gibt es zu einem virtuellen Dienst ein realen physischen Gegenpart würde ich niemals dafür bezahlen auch wenn der reale Teil vielleicht teurer ist oder mehr Aufwand bedeute. Ich habe und werde niemals eine mp3 kaufen, wenn ich mir stattdessen eine CD oder anderes Medium kaufen kann. Einem zu bezahlenen Zeitungsartikel würde ich immer die Zeitung aus Papier vom Kiosk umme Ecke vorziehen, die ich gemütlich in der Sonne sitzend lesen kann. Auch wenn ich dafür 2minuten vor die Tür muss (oder vielelicht auch deshalb?!) und mich mal vom Flimmerschirm entfernen muss (kann).

Produkte aus dem Netz konsumiere ich nur, WEIL sie kostenlos sind oder sie sonst nicht verfügbar sind.

Nachdem ich aber zusehen musste, dass kostenpflichtige mp3 Downloads tatsächlich erfolgreich waren (was ich niemals für möglich gehalten habe) ist mir aber mal wieder klar geworden, dass ich absolut kein Maßstab bin und dass es auf der Welt hauptsächlich -aus meiner Sicht- sehr seltsame Menschen gibt

21.10.2009:sitemax alpha0.9.0 - pm
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