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EU-Studie: User wollen nicht für Inhalte zahlen

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 G-Boykott, anyone? AP will Content Klau verhindern  
SaoCala

pr


: 05.03.2008
: 269
: Deutschland


: 16.08.2009, 16:19    : EU-Studie: User wollen nicht für Inhalte zahlen Antworten mit Zitat

MrTunes hat Folgendes geschrieben:
, dass ich absolut kein Maßstab bin und dass es auf der Welt hauptsächlich -aus meiner Sicht- sehr seltsame Menschen gibt


Wir - die regelmässig im Internet sind - oder im Web arbeiten, sind eh nicht wie der "normale Surfer" und WWW Konsumierer...

Von daher ist es eh klar - dass man von uns nicht auf den Mainstream schliessen kann!

Ich lass Dich reden, ich komm nicht ins Paradies (ich weiss!) und jetzt Friss oder stirb
Web: "Ich denke, also bin ich" René Descartes
---
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Lord Lommel

pr


: 18.02.2008
: 3225
: Halle / Saale


: 17.08.2009, 11:24    : Re: hi Antworten mit Zitat

EtMa Consulting hat Folgendes geschrieben:
ich fürchte ABAKUS würde so nur seine Leser vergraulen. Die gehen dann halt zu einer anderen (kostenlosen) Plattform. Es lohnt sich also nur dann, wenn man wirklich etwas einzigartiges zu bieten hat und wer hat das schon?


Erstens wird es dann wohl noch den freien Zugang geben und zweitens kann man so die wirklich interessierten Leute von den Ferienkids unterscheiden.

MrTunes hat Folgendes geschrieben:
Nachdem ich aber zusehen musste, dass kostenpflichtige mp3 Downloads tatsächlich erfolgreich waren (was ich niemals für möglich gehalten habe) ist mir aber mal wieder klar geworden, dass ich absolut kein Maßstab bin und dass es auf der Welt hauptsächlich -aus meiner Sicht- sehr seltsame Menschen gibt


Dachte ich anfangs auch. Allerdings ist es jetzt gar nicht so unlogisch. Diese ganzen Copy-Kills-Music-etc.-Kampagnen zeigen Wirkung. Viele (wie ich) hören einen gekaufte CD gar nicht, sondern rippen sie gleich für den Stick oder das Autoradio. Da sagen sich dann viele, daß sie sich die CD sparen können, weil die nur rumsteht. Wer sich keine mp3s saugt, sondern CDs kauft, weil er den Künstler unterstützen will oder Angst vorm Schäuble hat, der kauft auch mp3s. Im Gegensatz zu dem was die Presseleute der Plattenfirmen so verlauten lassen, besteht das Internet ja nicht nur aus Leuten die keine Wertschätzung für geistige Leistungen haben.

PS: Kleine Randnotiz - Ich habe mal von einem sogenannten Insider hinter vorgehaltener Hand erfahren, daß es bei Plattenfirmen usus ist, daß man die Produkte der Konkurrenz vor dem Veröffentlichungsdatum ins Netz stellt. Man beachte das bei der nächsten Abmahnwelle gegen Tauschbörsennutzer.

Die Nummer, die Sie gewählt haben, ist imaginär. Bitte drehen Sie Ihr Telefon um 90 Grad und probieren Sie es erneut!
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swiat

pr


: 26.02.2005
: 3289
: Regensburg


: 18.08.2009, 20:12    : Re: EU-Studie: User wollen nicht für Inhalte zahlen Antworten mit Zitat

SaoCala hat Folgendes geschrieben:
Mittlerweile ist ja bekannt, ..

Murdoch will Geld für Nachrichten im Netz

und ...

Axel-Springer-Verlag setzt Pläne für Bezahl-Onlineinhalte um
bzw. Springer will Geld für Onlinejournalismus

etc... Und nu ..

EU-Studie: User wollen nicht für Inhalte zahlen
Schlechte Aussichten für Paid Content: Dem Europe's Digital Competitiveness Report der Europäischen Union zufolge sind Internetnutzer nicht bereit, für Inhalte zu bezahlen.

http://www.internetworld.de/Nachrichten/Zahlen-Studien/EU-Studie-User-wollen-nicht-fuer-Inhalte-zahlen-20749.html


Jop, wird sich sicherlich nie durchsetzen, denkbar ist das eher bei sehr aufwendigen Artikeln zu bestimmten Themen, so wie es schon ein Verlag anbietet.

Gratis Backlinks abstauben ! - neues Artikelverzeichnis Tägliche Freischaltung der eingereichten Artikel
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mgutt

pr


: 08.03.2005
: 3151



: 18.08.2009, 20:59    : EU-Studie: User wollen nicht für Inhalte zahlen Antworten mit Zitat

Die Verlage müssten eigentlich schon lange wissen, ob sowas funktioniert. Viele bieten den Zugriff auf ihre Archive nur gegen Bares an. Für so einen Artikel habe ich bisher einmal bezahlt und war von dem Artikel enttäuscht. Das waren 50 Cent. Meine Daten landeten dafür bei zwei Anbietern. Einmal bei der Website und einmal beim Bezahldienst. Beide müllen mich nun zu. Das habe ich nun davon. Ich habe also nicht nur für den Artikel bezahlt, sondern meine Daten werden auch noch ausgepresst.

Ich handhabe das auf meinen Seiten so, dass es Premium-Bereiche gibt, die nur zahlenden Mitgliedern vorbehalten sind. Der Anteil dieser Nutzer ist extrem gering. Aber ich gehe nicht so aggressiv wie z.B. Xing vor, die ja alleine davon sehr gut leben können. Dieses Konzept macht aber durchaus mehr Sinn. Der User ist bereits anwesend und kann bei Bedarf Luxus dazu buchen. Sowas funktioniert. Doch sobald man Funktionen einschränkt, also z.B. Artikel nicht vollständig ausgibt, wird das langfristig gegenteilige Auswirkungen haben.

Und dazu kommt dann erschwerend hinzu, dass die Verlage ja nicht auf die Ausgabe von Werbung verzichten werden, sondern einfach nur mehr kassieren möchten. Hier geht es also gar nicht um Refinanzierung, sondern um Gewinnmaximierung.

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suchus

pr


: 20.06.2007
: 275



: 18.08.2009, 23:45    : EU-Studie: User wollen nicht für Inhalte zahlen Antworten mit Zitat

Naja klar wird das gehen bei der Erotik klappt das doch auch wunderbar und das schon seit Jahren. Ja und da gibt es auch jede Menge freien Content aber die Leute bezahlen trotzdem.

Man muß die Leute nur neugierig machen auf solche exklusiven Artikel bei Zeitungen, denn wenn der Mensch eines ist dann neugierig. Tolle Bilderstrecken bieten sich da an "geheime" Hintergrundinformationen und halt son Zeug.
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nerd

pr


: 15.02.2005
: 1733
: AKL


: 19.08.2009, 00:28    : EU-Studie: User wollen nicht für Inhalte zahlen Antworten mit Zitat

was mir gerade noch dazu einfaellt: die idee kommt von exakt den selben leuten, die sich beschwerten das google "ihre" artikel bei google news mit einbindet und dagegen geklagt haben. die zeitungsbranche hats einfach verpasst ihre inhalte webgerecht anzubieten/zu vermarkten, genauso wie die musik industrie. wahrscheinlich braucht man dann als konsument fuer 5 verschiedenen anbieter auch 5 verschiedene benutzerkonten oder die preise werden so gesetzt das ein monatsabo der printausgabe billiger ist. sollen sie halt ihre bezahlinhalte machen - ich seh in der ferne schon in grossen buchstaben 'FAIL' naeherruecken...

marketing through social media is just like herding cats. and just to make it interesting, many of the cats are drunk and stupid...

blackhat linkkauf und so...
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t-rex

pr


: 15.03.2004
: 568



: 19.08.2009, 03:49    : EU-Studie: User wollen nicht für Inhalte zahlen Antworten mit Zitat

Hi,

hier eine etwas ausführlichere Abhandlung, warum das mit Nachrichten-/Informationsseiten nicht funktioniert.

http://netzwertig.com/2009/06/05/nachrichtengeschaeft-im-internet-warum-bezahlinhalte-nicht-funktionieren/

Sonnige Grüsse
HaPe

Keiner weiss wass ich tue, aber alle wissen wie ich es besser machen kann
save the bookmark - logocreatr - backgrounds - templatr- PPC Themes
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mgutt

pr


: 08.03.2005
: 3151



: 19.08.2009, 11:08    : EU-Studie: User wollen nicht für Inhalte zahlen Antworten mit Zitat

suchus hat Folgendes geschrieben:
Naja klar wird das gehen bei der Erotik klappt das doch auch wunderbar und das schon seit Jahren. Ja und da gibt es auch jede Menge freien Content aber die Leute bezahlen trotzdem.

Man muß die Leute nur neugierig machen auf solche exklusiven Artikel bei Zeitungen, denn wenn der Mensch eines ist dann neugierig. Tolle Bilderstrecken bieten sich da an "geheime" Hintergrundinformationen und halt son Zeug.


Wenn das klappen würde, würden die Deutschen nicht so rumheulen. Es mag zwar noch einen Markt geben, aber der ist nur da, weil es dumme Leute gibt, die Youporn & Co. nicht kennen.

Warte mal ab, bis die aktuelle alte Generation weg ist. Die Jugend kennt nämlich alle die kostenlosen Seiten. Dann ist auch diese Branche weg vom Fenster. Die können wenn nur noch mit Promis was reißen.

» Adsense & Vibrant Alternative
» Ankauf von Communities und Forendomains
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JohnBi

pr


: 22.02.2009
: 2962



: 19.08.2009, 11:15    : EU-Studie: User wollen nicht für Inhalte zahlen Antworten mit Zitat

Ich warte auch nur darauf das ich meine 1000 Mitglieder habe, dann mach ich die kostenlose Registrierung zu (wer kostenlos ist bleibt kostenlos) und für alle neuen gibt es nurnoch Bezahl-Content, das heisst, fester € Betrag je Artikel oder Monats/Jahres-Abo ohne Werbung.

Probleme mit Google & Co.? Hier die Lösung! - Linktausch?! | Projekt kaufen?! |
-------------------------------------------
Der PostRank und das Anmeldedatum stehen in keinem Verhältnis zur Qualität der Antworten einiger User. {JohnBi, 2009}
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mgutt

pr


: 08.03.2005
: 3151



: 19.08.2009, 11:29    : EU-Studie: User wollen nicht für Inhalte zahlen Antworten mit Zitat

Gerade in Zeiten wo Youtube kostenloses Videosharing, Youporn kostenlose Pornos und Twitter kostenlose Handykommunikation möglich macht, sollte man aufhören über Bezahldienste nachzudenken.

Aber ich bleibe dabei: Es gibt immer Kunden, die für Luxus bezahlen. D.h. man muss neben dem normalen Angebot weitere Funktionen anbieten, die man für die normale Nutzung nicht unbedingt braucht (also nicht einschränken wie z.B. bei Singlebörsen). Für Abakus hieße das z.B. 1.000 PNs pro User, eine Upload-Funktion in Beiträgen, eine Suchfunktion in den PNs, usw. Ich setze sowas z.B. bei mir ein:
http://www.maxrev.de/premium-mitglied-werden-t1064.htm

Bei mir liegt die Rate aktuell aber nur bei 0,6% aller User, weil ich eben nicht dafür werbe. Es gibt einfach nur ein Thema, wo darauf hingewiesen wird. Ich wollte eigentlich immer mal einen Prozess mit automatischer Freischaltung bei Zahlung über Paypal realisieren. Müsste ich wohl mal angehen

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andrewide77

pr


: 09.04.2009
: 51



: 19.08.2009, 13:35    : EU-Studie: User wollen nicht für Inhalte zahlen Antworten mit Zitat

e-fee hat Folgendes geschrieben:
nun ja, wenn werbefinanzierte Angebote im Internet nicht mehr greifen, dann kann Google ja endlich die Firma dicht machen ...


Ja und alle SEO-Firmen gleich mit oder wie? Manchmal habe ich das Gefühl, dass alle in Google nur den bösen Wolf sehen. Dabei ist es nicht Google der vor einem in den Suchergebnissen steht sondern der Mitbewerber. Und wenn der nunmal bessere Inhalte hat als man selbst, muss man sich eben mehr Mühe geben.

Und wenn Firmen einem den Platz ganz einfach durch SEO und nicht durch Qualität streitig machen, dann ist das sicher auch nicht Googles schuld.

Wenn Google Seiten abstraft, hat das meistens Gründe, die ein unerfahrener Webmaster nicht mal kennt und sich deshalb auch keine Gedanken macht. Wenn man sein Unternehmen so aufgeplustert auf den Markt schmeißt, dass man einen SEO braucht, dann ist da sowieso im Kern schon was schiefgelaufen. Dies gilt natürlich nur für Firmen, die heute auf den Markt gehen wollen und auch hier nicht mit Qualität sondern mit SEO glänzen wollen. Dabei ist es ziemlich simpel einen ordentlichen Inhalt ganz nach oben zu bringen. Einfach mal ein bisschen hart arbeiten. So wie es früher mal gemacht wurde.

Liebe Grüße aus dem schönen Hannover
Andrew
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e-fee

pr


: 08.05.2007
: 3341



: 19.08.2009, 13:45    : EU-Studie: User wollen nicht für Inhalte zahlen Antworten mit Zitat

Erstens: Sarkasmus nicht erkannt.

Zweitens: Ursprungsthema auch nicht erkannt.

Drittens: wodurch finanziert sich Google? Rischtisch: durch Anzeigenschaltungen. Wenn nun keiner mehr Anzeigen schaltet, hat Google kein Geld mehr. Und nu?

(Ich weiß, das ist jetzt übertrieben, aber so sieht es doch aus!)
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catcat

pr


: 02.08.2006
: 10205
: Litauen


: 19.08.2009, 15:31    : EU-Studie: User wollen nicht für Inhalte zahlen Antworten mit Zitat

Für INHALTE würde ich gerne bezahlen - aber leider vermisse ich 99,99% aller Pressepublikationen eben diese Inhalte... das meiste ist Dummschwätz.
Und da wirds mir wohl nicht als Einzigem so gehen.

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