Archiv für den Monat Juni 2009

Online Reputation Management mit SEO

Dienstag, 30. Juni 2009

Was denken Kunden oder Geschäftspartner über mich? Welchen Ruf hat mein Unternehmen im Internet? Wer erfolgreich am Markt sein will, muss sich solchen Fragen stellen. Doch was tun, wenn die Google-Suche negative Einträge oder unsachliche Meinungsäußerungen liefert? SEO-Spezialist Alan Webb, inhabender Geschäftsführer von ABAKUS Internet Marketing, bietet Unternehmen mit dem aktuellen SEO-Fachartikel zum Thema „Online Reputation Management“ jetzt kostenlos eine ausführliche Selbsthilfe-Checkliste zum Download bereit.

Was ist Online Reputation Management?
Selten kann  ein erfolgreiches, am Markt etabliertes Unternehmen in seiner Unternehmensgeschichte eine durchgehend weiße Weste aufweisen. Denn überall wo Menschen am Werk sind, passieren Fehler,  werden Fehlentscheidungen getroffen oder entstehen unglückliche Verkettungen verschiedenster Ereignisse.

Mit dem heutigen Internet wird es dem Nutzer immer einfacher gemacht, seine Meinung so zu publizieren, dass diese von den Suchmaschinen und damit von vielen Menschen gefunden werden kann. Ob es sich dabei um einen unzufriedenen Kunden, einen Wichtigtuer oder einen kritischen Zeitgenossen handelt, spielt keine große Rolle. In vielen Fällen werden Tatsachen verdreht und Übertreibungen sowie eigene Emotionen eingebaut. Derartige Äußerungen sind dann im Internet dokumentiert und über Suchmaschinen leicht auffindbar. Bewertungsfunktionen und Meinungsportale werden immer populärer und fordern den Nutzer explizit dazu auf, seine eigenen positiven und negativen Erfahrungen zu schildern.

In vielen Fällen müssen sich Unternehmen nicht über das Thema Online Reputation Management den Kopf zerbrechen, denn wie so oft überwiegt das Prinzip der Mehrheit. Die Kritik eines Einzelnen wird von den Ansichten und Erfahrungen der Anderen überlagert. Vielfalt und Möglichkeiten der diversen Online-Kanäle, die Nutzer heute und in naher Zukunft bedienen können, nehmen zu. So lässt sich nicht immer vermeiden, dass negative, emotional geladene Meinungen bei der Suche nach umsatzbringenden Produkten dem Nutzer allzu präsent werden und seine Kauf- und Klickentscheidung deutlich schmälern.

Ich bin ein großer Befürworter der freien Meinungsäußerung. Allerdings hat diese auch ihre Nachteile. Man bekommt manchmal negative Rückmeldungen, die kaum Begründungen oder gar Beweise beinhalten. So etwas kann unter Public Relations-Gesichtspunkten verheerend sein, vor allem für starke Marken. Manchmal jedoch sind negative Bemerkungen auch gerechtfertigt. Erscheinen diese Bemerkungen in den TOP 10 der Suchmaschinen, beziehungsweise im sichtbaren Bereich des Nutzers, wird sich ein PR-/Marketing-Manager immer wünschen, dass der “negative” Eintrag erst auf der zweiten Ergebnisseite  auftaucht.

Für SEO-Unternehmen kann es problematisch sein, einen Service anzubieten, der zur Verschiebung der negativen Einträge auf hinteren Plätzen in den Google-Ergebnislisten führt. Sofern eine echte Grundlage für die negativen Meinungen besteht, könnte dieser Service aus Nutzer-Sicht wie eine Manipulation durch Google angesehen werden. Daher ist es wichtig, dass eine solche Dienstleistung beispielsweise von SEO-Agenturen nur unter Berücksichtigung einer vertretbaren Einschätzung im Hinblick der Meinungsfreiheit  durchgeführt wird.

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Google Keyword-Tool auf Basis von Suchanfragen

Dienstag, 30. Juni 2009

Google hat ein neues Keyword-Tool zunächst in den USA und mittlerweile auch in Deutschland freigeschaltet. Es nennt sich „search based keyword tool“ bzw. „Keyword-Tool auf Basis von Suchanfragen“, wird im Weiteren als „sktool“ bezeichnet und ist unter der URL www.google.de/sktool/ zu erreichen. Es soll Webmaster dabei unterstützen, zusätzliche Werbemöglichkeiten zu erkennen, die in den bestehenden AdWords Kampagnen bisher noch keine Verwendung finden.

Das Tool kann zu einer eingegebenen URL eine Liste relevanter Suchanfragen generieren, die von Nutzern eingegeben wurden. Dabei werden Sprach- bzw. Länder-/Gebietseinstellungen mit berücksichtigt. Außerdem lassen sich über Kategorien oder einzelne Keywords weitere relevante Suchanfragen generieren.

Unterschiede zum AdWords Keyword-Tool

Der wesentliche Unterschied zwischen dem Keyword-Tool auf Basis von Suchanfragen und dem derzeit in AdWords verfügbaren Keyword-Tool besteht darin, dass das neue Tool die Keyword-Auswahl auf Basis des Website-Contents generiert. Es zeigt derzeit ebenfalls in einem AdWords-Konto nicht verwendete Keywords an und bietet ausführlichere Daten zu den einzelnen Keywords, wie beispielsweise spezielle Kategorieninformationen (u. a.. „Computer“, „Finanzen“) oder das vorgeschlagene Gebot zur Platzierung der Anzeige unter den ersten drei Anzeigen einer Suchergebnisseite. Einige Daten, wie beispielsweise das monatliche Suchvolumen, stimmen in den beiden Tools nicht überein, da derzeit laut Google noch unterschiedliche Berechnungsmethoden verwendet werden.

Wie nutze ich das Tool für die Suchmaschinenoptimierung

Ein Klick beim Keyword-Tool auf Basis von Suchanfragen auf die Lupe neben der angegeben Zahl der Suchanfragen führt zu den Ergebnissen von „Google Insight for Search“ für dieses Keyword. Die Verknüpfung zu diesem Tool bietet den speziellen zeitlichen und geografischen Unterschied. Somit ist es sehr einfach, sich die zeitliche Entwicklung des Keywords und dessen Zuordnung zu verschiedenen Kategorien anzusehen.

Nachfolgend geben wir Ihnen ein paar Tipps, wie Sie das neue Keyword-Tool für sich nutzen können:

  1. Denken Sie daran, einen neuen Blog zu starten oder ein neues Produkt zu verkaufen? Schauen Sie sich das monatliche Suchvolumen der Keywords an, auf die Sie abzielen. Prüfen Sie, ob ein Bedarf besteht und verändern Sie die Richtung entsprechend. Wenn sehr viel Konkurrenz besteht sollten Sie Ihre Erwartungen z. B. entsprechend besonderer Nischen oder auch saisonalen Schwankungen abstimmen.
  2. Sie nennen ein Produkt „zoob“, andere „zarb“. In anderen Ländern wird es „zirb“ genannt. Google setzt Suchanfragen zueinander in Beziehung und dafür können Sie das sktool nutzen. Stellen Sie sicher, dass Sie wissen, was die Menschen suchen, wenn Sie ihnen etwas verkaufen wollen.
  3. Zeitliche Abläufe sind wichtig, auch in der Suchmaschinenoptimierung. Möglicherweise gibt es ein Optimierungs-Fenster für Ihr Unternehmen, das Sie noch gar nicht kennen. So wird z. B. nach „Last Minute“ häufig zu den Sommerferien und auch im Dezember gesucht, die restliche Zeit des Jahres allerdings kaum.  Klicken Sie auf die Lupe, um bei Google Insights nachzusehen, wann die Nachfrage nach Ihren Produkten steigt und fällt und richten Sie Ihre Business-Pläne entsprechend aus.
  4. Sie setzen Adsense auf Ihrem Blog ein und wissen nicht, worüber Sie am besten schreiben sollten? Wie wäre es mit den Stichworten mit dem höchsten Klickpreis? Sortieren Sie dazu die vom sktool aufgelisteten Suchwörter und Wortgruppen nach dem vorgeschlagenen CPC. So gibt es für Sie pro Klick mehr Provision von Google und Sie haben einen höheren Verdienst bei gleichem Aufwand (Schreiben des Artikels).
  5. Eine zielgenaue Ausrichtung auf Mehrwort-Suchanfragen bringt zwar kleinere Suchhäufigkeiten, aber viel bessere Conversion-Raten. Das sktool liefert bis zu 800 Long-Tail-Suchphrasen auf Basis der eingegeben URL oder Keywords inklusiver einer Schätzung der Suchhäufigkeit. So können Sie testen, welche zusätzlichen Themen interessant sind oder ob es sich lohnt, Ihre Produktbeschreibungen in einer zusätzlichen Sprache anzubieten.
  6. Haben Sie Keywords, mit denen Sie auf der zweiten Google-Suchergebnisseite platziert sind? Loggen Sie sich in Ihren Google-Account ein, dann zeigt Ihnen das sktool auch, welche Seite am besten zu einer Suchphrase passt. Oft könnten Sie diese Seite mit ein wenig zusätzlicher Optimierung auf die erste Suchergebnisseite bringen und deutlich mehr Besucher für diese Suchphrase erhalten.
  7. Nutzen Sie die vorgeschlagenen Klickpreise, um Suchphrasen zu finden, für die Sie sehr billig Anzeigen schalten könnten. Der zusätzliche Traffic ist den Aufwand oft wert. Wer z. B. auf eine 10-Cent-Anzeige „Badewannen Austausch ohne Fliesenschaden“ klickt kauft dort vielleicht auch die „Kaldewei Badewanne“ (Klickpreis 1,10 €).

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass das Google sktool sehr einfach zu bedienen ist. Wenn Sie URLs eingeben, die bereits bei AdWords als Zielseite definiert sind, werden sie den AdWords-Statistiken ähnliche Ergebnisse erhalten. Sie können es aber genauso gut zur Erweiterung des bestehenden Focus einsetzen.

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Rückblick: Alan Webb auf dem omf

Dienstag, 30. Juni 2009

Anfang Juni hat sich ABAKUS Internet Marketing erstmals mit einem kleinen Stand auf dem Online Marketing Forum in Hamburg präsentiert. Das äußerst positive Feedback seitens der Teilnehmer auf den Vortrag von Alan Webb am Nachmittag – “Steigerung der Conversion Rate durch SEO” – hat gezeigt, dass dieses Thema nach wie vor brandaktuell ist.

Gerne können Sie sich diese Präsentation bei uns downloaden. Ein ausführlicher Artikel dazu steht ebenfalls zum download bereit.


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Heiss im Forum: Juni

Dienstag, 30. Juni 2009

Auch in diesem Monat haben wir für Sie wieder die spannendendsten Diskussionen aus dem ABAKUS Forum heraus gesucht. Die Beiträge können Sie ohne Anmeldung verfolgen, für einen eigenen Eintrag brauchen Sie sich nur kurz mit Ihrer E-Mail-Adresse anzumelden.

Arbeiten Google und Mozilla zusammen?
Sendet Firefox mit der von Google programmierten Safe Browsing Funktion wichtige Daten an den Suchmaschinen-Riesen und indiziert so noch nicht bekannte Seiten?

Starke Index-Schwankungen bei Google
Einige Themenbereiche in den Google- Suchergebnissen verändern sich teilweise sehr stark. Bisher ist kein Ende in Sicht.

Was bringen hohe Pagerank-Links?
Der Pagerank erhält als Richtwert beim Linkaufbau immer noch eine sehr starke Bewertung. Hohe Pagerank-Links sind deshalb nachwie vor heiß begehrt. Doch was bringen sie wirklich?

Google Bildersuche – Traffic richtig nutzen
Referrer der Google Bildersuche verbleiben nicht lange auf der eigenen Webseite. Framekiller werden des Öfteren zur optimalen Nutzung des Traffics genutzt.

Google Pagerank Update
Am 23. und 24. aktualisierten sich die Google Datacenter und der grüne Balken verschob sich. Google hält die Webmaster erneut auf Trapp obwohl das letzte Update noch keinen Monat her war.

» Arbeiten Google und Mozilla zusammen?
» Starke Indexschwankungen bei Google
» Was bringen hohe Pagerank-Links?
» Google Bildersuche – Traffic richtig nutzen
» Google Pagerank Update