Bing Deutschland stellt auf SafeSearch um

29. Oktober 2009 | von Uwe Tippmann

Nachdem die Suchmaschine Bing im Juni diesen Jahres deutschlandweit als Beta-Version gestartet ist (www.bing.de), werden in den kommende Wochen und Monaten zahlreiche Updates auf den Weg zur Vollversion durchgeführt. Dabei wird im Zuge des nächsten Updates  auf die dreistufige so genannte SafeSearch umgestellt, die bereits in den USA und allen anderen europäischen Ländern außer Deutschland eingesetzt wird.

Die SafeSearch stellt sicher, dass durch verschiedene Voreinstellungen (off, moderate, strict) potenziell jugendgefährdete, beziehungsweise sexuell eindeutige Inhalte in Form von Bildern und Videos in den Ergebnissen nicht zu sehen sind, sondern auf einer Subdomain gehosted werden.

Um beispielsweise sicher zu stellen, dass Anwender in Unternehmen keinen Zugang zu den genannten Inhalten haben, sollte die Einstellung auf „off“ oder „moderate“ gesetzt sein. So können Systemadministratoren die Anzeige solcher Suchergebnisse ausschließen. Dies funktioniert über die Blockierung der Subdomain „explicit.bing.net“. Alternativ gibt es die Möglichkeit, an jede Suchanfrage den Parameter “&adlt=strict” anzuhängen, dies führt ebenfalls dazu, dass nur die Ergebnisse gezeigt werden, die bei Filtereinstellung „strict“ zu sehen sind.

Sehen Sie hier, wie unterschiedlich die Suche bisher in Deutschland und Österreich gestaltet war:

Deutschland
In Deutschland erhält der Anwender eine „Fehlermeldung“ – da  force „strict“ für alle User gilt

http://www.bing.com/search?q=sex&form=QBRE&filt=custom&cc=de

Östereich
In Österreich erhält der Anwender Ergebnisse, sind die Filtereinstellungen auf  ‚moderate‘ oder ‚off‘ gesetzt

http://www.bing.com/search?q=sex&form=QBRE&filt=custom&cc=at

Die Hilfeseite zu den SafeSearch Einstellungen finden Sie unter:
http://help.live.com/help.aspx?project=wl_searchv1&market=de-DE&querytype=keyword&query=hcraesbew&domain=www.bing.com:80


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