DAO – Die Zukunft von SEO

27. Mai 2009 | von Uwe Tippmann

Die Bedeutung von Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist heutzutage für jedes Unternehmen offensichtlich und gerade in der aktuellen Finanzsituation als eines der effizientesten und somit wichtigsten Marketinginstrumente anzusehen. Dass man dabei vor allem die Bedürfnisse der potenziellen Kunden und damit der Suchenden im Auge behalten muss, ist natürlich auch den Suchmaschinenbetreibern klar. So ist es nicht verwunderlich, dass Google und Co. zusätzlich zu den bekannten „10 blauen Links“ aus der reinen Websuche immer häufiger die Ergebnisse aus anderen Kanälen hinzuziehen. Diese zusätzliche Verknüpfung verschiedener Medienformate und digitaler Kanäle, die vom traditionellen SEO bislang wenig oder gar nicht bedient werden,  nennt man Digital Asset Optimization (DAO). Was die Suchmaschinen dabei genau berücksichtigen und auf was Vermarkter bei ihrer Marketingstrategie in Zukunft besonders beachten müssen wird im folgenden Beitrag näher erläutert.

Ausrichtung an Nutzerbedürfnisse
Der Endnutzer erwartet heutzutage bei seiner Suchanfrage ein sehr viel intensiveres Erlebnis (Ergebnis) als eine Liste von 10 blauen Links. Durch die veränderte Infra- und Preisstruktur der letzten Jahre sind die Nutzer nun in der Lage das Internet öfter, einfacher und ortsunabhängig zu nutzen sowie bandbreitenintensivere Inhalte im Web zu konsumieren. Das ist auch der Grund, warum z.B. YouTube oder Twitter ebenso beliebt sind wie Google selbst. Deswegen ist es für Suchmaschinen ein ganz natürlicher Vorgang, jede mögliche Informationsquelle anzuzapfen und im Ergebnis darzustellen. Dabei geht es vor allem um die Intention, die der Nutzer bei seiner Suchanfrage verfolgt. Die zusätzlichen Ergebnisblöcke werden dann ganz deutlich von den Ergebnissen aus der reinen Textsuche, die dem bisherigen traditionellen SEO entsprechen, unterschieden und prominent darüber platziert.

DAO bedeutet nicht nur die Berücksichtigung verschiedener Datentypen, sondern auch digitaler Medienkanäle. Gemeint sind damit z.B. Branchenbücher, Twitter, Blogs, News oder auch Videos. Je nach Suchbegriff werden dabei niemals alle möglichen, sondern nur die aufgrund des Nutzerverhaltens passenden Kanäle dargestellt. Diese neue und umfangreiche Art der Optimierung bedeutet für die Zukunft einen weiten Bereich von Anwendungen.

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