Die zehn größten SEO-Mythen

31. März 2009 | von Uwe Tippmann

Wer bei Google oben steht, bekommt tausende „kostenlose Besucher“. Für viele Unternehmen hat daher Suchmaschinenoptimierung (kurz: SEO für Search Engine Optimization) einen großen Einfluss auf das betriebswirtschaftliche Ergebnis. Dennoch haben Entscheidungsträger oft wenige oder sogar falsche Kenntnisse in diesem Bereich. ABAKUS räumt mit den zehn größten Mythen auf.

Dass sich SEO rechnet und einen hohen Return of Invest (ROI) erzeugen kann, ist mittlerweile bekannt. Aber wo lohnt es sich, Geld zu investieren – und welche Maßnahmen kann sich das Unternehmen sparen? Da Google & Co. ihre Ranking-Algorithmen nicht offenlegen, gibt es viele Vermutungen darüber, wie Webmaster ihre Seiten für eine vordere Platzierung optimieren können. Hinzu kommt, dass die Unkenntnis der Entscheider von einigen „schwarzen Schafen“ der Optimierungs-Branche zum Nachteil der Kunden ausgenutzt wird. Zeit also, sich einmal mit einigen SEO-Mythen näher zu befassen.

Mythos 1:
Webseite bei möglichst vielen Suchmaschinen anmelden
Falsch. Es gibt derzeit – zumindest in Deutschland – nur eine relevante Suchmaschine: Platzhirsch Google wickelt ca. 92 Prozent der Suchabfragen ab, MSN und Yahoo folgen mit nur je rund 3 Prozent und der Rest verteilt sich auf viele kleine Anbieter. Für die Listung bei Google benötigt man allerdings keine Anmeldung, denn die Suchmaschine findet neue Webseiten, indem sie Links von anderen Seiten folgt. Links von anderen Domains zur eigenen Website sind also der beste Weg, um schnell in den Index aufgenommen zu werden. Es schadet zwar nicht, seine Website bei kleineren Suchmaschinen einzutragen, aber der Effekt ist minimal und man sollte dafür keinesfalls Geld bezahlen.

Mythos 2:
Ein hoher Google PageRank ist wichtig
Falsch. Eingehende Links werden von den Suchmaschinen als Empfehlung gewertet und beeinflussen das Ranking der eigenen Website positiv. Aus der Stärke der eingehenden Links einer Seite berechnet Google zwar den Pagerank, eine Webseite mit Page-Rank 3 kann aber durchaus in den Suchergebnissen vor einer Seite mit PageRank 5 platziert sein. Ein hoher PageRank ist also eher ein mittelbares Ergebnis eines guten Rankings als die Voraussetzung dafür. Google PageRank ist eigentlich eine Google-interne Bewertung und hat Einfluss darauf, wie häufig und wie intensiv Google die Website „crawlt“, also auf neue Inhalte hin untersucht. Für Rankings hat es keinen oder kaum einen Einfluss.

Mythos 3:
Die „richtigen“ Metatags sorgen für ein besseres Ranking
Früher richtig, bei Google jetzt nicht mehr. In der „Suchmaschinen-Steinzeit“ halfen sinnvoll gewählte Metatags den Suchmaschinen, den Inhalt einer Webseite thematisch einzuordnen. Da dieser Mechanismus aber schnell missbraucht wurde, wertet zum Beispiel Google heutzutage den Metatag „Keywords“ nicht mehr aus. Der Metatag „Description“ sollte in ein bis zwei Sätzen und maximal 200 Zeichen den Inhalt der individuellen Seite zusammenfassen. Da er fast immer als Ausschnitt („Snippet“) in den Suchergebnissen angezeigt wird, kann eine gut gewählte Description zwar nicht das Ranking, aber durchaus die Klickrate verbessern.

Kompletten Artikel
downloaden

pdf-icon

Tags: , , , , , , ,


Ähnliche Beiträge aus unserem Archiv: