Gastbeitrag: Wechselwirkungen von SEO und Online-PR

29. Juli 2009 | von Uwe Tippmann

„Die Zukunft der SEO liegt in der Online-PR.“ Mit diesem Statement rüttelten im vergangen Jahr gleich zwei bedeutende SEOs in ihren Vorträgen die Besucher der Affiliate TactixX in München auf. Und tatsächlich, die Strategien der maßgeblichen Akteure verlagern sich zusehends in diese Richtung. Fakt ist: Google wird immer besser darin, wirklich relevante Seiten von denen zu unterscheiden, die lediglich Relevanz vortäuschen. Die letztlich einzige Lösung ist, tatsächlich relevant zu sein. Das bedeutet: Echte Links von Autoritätsseiten, breit gestreute Sichtbarkeit im Netz und relevante, an den Nutzern ausgerichtete Inhalte. Und all das bietet gute Online-PR.

Die Online-PR will mit möglichst großer Reichweite mehr oder minder subtil Botschaften an die Zielgruppen bringen, Themen setzen und Images prägen. Demgegenüber ist die Suchmaschinen-Optimierung in ihrer wahrgenommenen Wirkungsebene oft sehr auf die quantitative Erzeugung von Traffic und Absatzförderung beschränkt. Die Wirkungsebene der Online-PR liegt hauptsächlich in der Bekanntheitssteigerung und Imagebildung.

„Man kann nicht nicht kommunizieren“ (Paul Watzlawik)

Dieses Axiom lässt sich auch auf das Zusammenspiel von SEO und Online-PR anwenden: Wer Suchmaschinenoptimierung betreibt, kann Effekte auf die Online-PR kaum ausschließen. Und wer Maßnahmen der Online-PR betreibt, tut immer auch etwas SEO-relevantes. Durch eine enge Verzahnung von SEO und Online-PR lassen sich die jeweiligen Potenziale erst richtig erschließen.

Beim Online Reputation Management nimmt die SEO präventiv oder reaktiv imagebildende und imageschützende Aufgaben wahr. Dies kann nachhaltig aber nur auf der Basis professioneller, strategischer Online-PR umgesetzt werden. Ihren Wert erhält die erste Google-Ergebnisseite für eine Suche zum Firmennamen ja erst dadurch, dass die Treffer möglichst optimal im Einklang mit den Kommunikationszielen des Unternehmens stehen.

Für prdienst.de z. B. ist das Ergebnis bei Google entsprechend gut. Im Zusammenspiel der beiden Disziplinen ist in diesem Fall die SEO zuständig für die Bewegung und die PR für die Qualität. Das eine wäre ohne das andere nichts.

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Ein Gastbeitrag von Ulf-Hendrik Schrader, Geschäftsführer der PR-Agentur Aufgesang Public Relations GmbH, bekannt unter der Marke prdienst.de®. Er ist Referent für Online-PR und PR im Web 2.0 und beschäftigt sich intensiv mit den Potenzialen integrierter Online-Kommunikation. Seine Agentur ist seit 10 Jahren spezialisiert auf Online-PR, betreut mit 10 Mitarbeitern namhafte nationale und internationale Kunden und gibt monatlich den Online-PR-Newsletter heraus.

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