Top 10: SEO-Skills

29. April 2010 | von Uwe Tippmann

SEO ist eines der Arbeitsgebiete, in denen kein akademischer Grad erforderlich ist. Trotzdem haben die Mehrheit der besten SEOs bestimmte Fähigkeiten gemeinsam, die sie so erfolgreich macht; und das weniger aufgrund erlernter Vorgehensweisen sondern oftmals einfach wegen ihrer sozialer Kompetenzen und ihres Denkverhaltens. Auf diese Fähigkeiten möchte ich in diesem Artikel näher eingehen und damit sowohl Anfängern als auch fortgeschrittenen SEOs helfen, die nächst höhere Ebene zu erreichen.

Lassen Sie uns deshalb nun einen Blick auf die Fähigkeiten werfen, die die meisten Top SEOs in der Welt haben.

1. Einfühlungsvermögen / Empathie

Empathie ist auch im Business-Bereich unabdingbar. Jeder kennt dazu sicher ein persönliches Beispiel aus Verhandlungen und entstandenen Konfliktsituationen. Wenn man  in der Lage ist, sich in das Denken Anderer hineinzuversetzen, kann man erfolgreicher diskutieren und argumentieren. Somit ist es nicht verwudnerlich, dass  diese soziale Kompetenz  auch einer der wichtigsten Faktoren ist, um ein Top- SEO zu werden. Warum?

Da die Top-SEOs in der Lage sind, sich selbst in Googles Lage bei vielen Fragen zu versetzen. Zum Beispiel. “Was wäre eine Möglichkeit für mich als Google-Entwickler, den Google-Algorithmus so anzupassen, dass er automatisch externe Links suchen und für eine Überprüfung kennzeichnen könnte, für die wahrscheinlich bezahlt wurde?“ Nehmen Sie sich eine Minute Zeit, um darüber nachzudenken. Sie sollten mindestens fünf Antworten geben können. Höchstwahrscheinlich wurde mindestens die Hälfte davon bereits implementiert. Oder Sie könnten fragen “Was haben Websites mit Top-Qualität und Top-Ranking gemeinsam in Bezug auf Website-Struktur, interner Verknüpfung, Funktionen, Sprache und eingehenden Links?” Am Ende des Tages würde Google immer qualitativ gute Sites auf vorderen Positionen einordnen wollen, und diese Logik wird ein guter SEO immer übernehmen.
Mit Empathie können Sie sogar Google voraus sein und Dinge implementieren, von denen Sie glauben, dass sie im Moment kein Ranking-Faktor sind, aber möglicherweise in Zukunft sein könnten. Das gilt vor allem für Dinge, die einen logischen Sinn haben (ein Beispiel dafür könnte die latent semantische Indizierung sein).  Und damit komme ich zum nächsten Punkt.

2. Logisches Denken

Viele Top-SEOs haben ein ausgeprägtes logisches Denkvermögen.  Da der Google-Algorithmus im Wesentlichen ein Programm ist, kommt ihnen dieses Denken zugute, richtet sich doch das Erkennen und Begreifen dabei – ähnlich der Google-Analyse und -Gewichtung – an einer großen Menge von Faktoren und Parametern aus. Da der Google-Algorithmus noch nicht weiß, ob eine neue Website ohne Links gut ist oder nicht, muss man als SEO sehr logisch und im Voraus denken (s. Empathie), damit man die (aus Googlesicht) erforderlichen Dinge umsetzt und die richtigen Attribute einer neuen qualitativ guten Site auswählt:

Würde z. B. eine neue Top-Site nur 15 Seiten haben? Hätte eine hervorragende neue Domain mehr HTML-Code als Text Content auf einer Seite? Wie viel Text hat die durchschnittliche Top-Website pro Seite? Zu welcher internen Verlinkung und URL-Struktur tendieren hochwertigen Websites? Welche Form und Häufigkeit würden die ersten eingehenden Links einer neuen Top-Domain haben (es sind nicht ausschließlich Google Pagerank 5 + Links!), etc.

Ein logischer Verstand und Methodik sind wichtig, um bei der Suchmaschinenoptimierung erfolgreich zu sein. Logisch denkende Menschen neigen dazu, zu wissen, ob sie einer Lektüre in einem Forum oder Blog glauben und vertrauen können, und sie neigen dazu, instinktiv Müll zu erkennen. Anstatt automatisch zu glauben, was sie lesen, denken sie darüber logisch nach und kommen häufiger zu den richtigen Schlüsse. Dies bringt mich zum nächsten Punkt.

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