Archiv für den Monat August 2009

Timo Adens Trakkboard

Mittwoch, 26. August 2009

Herr Aden hat ein Tool veröffentlicht mit dem es möglich ist, seine Analyticsdaten auf dem eigenen Rechner darzustellen, ohne sich in das Google Konto einloggen zu müssen.
Auf dem Dashboard kann man sich die Daten aus verschiedenen Konten, Profilen und Websites selbst zusammenstellen.

Eine intuitive und einfache Handhabung zeichnen das Programm aus und es lassen sich in Windeseile schöne Übersichten erstellen.
Hat man in einem Account z.B. 34 Websites so kann man sich auf einer Seite die Besucherzahlen von all diesen Webseiten anzeigen lassen, ohne wie in Analytics selber zwischen den einzelnen Seiten hin und herschalten zu müssen.
Gerade für Testreihen macht dies Sinn, denn so hat man die Auswirkungen gleich alle im Blick.

Für die Übersichten stehen die Daten der Besucher, Seitenzugriffe, Medium, Zugriffsquelle, Top/Flop Keywords, Seitenzugriffe/Besuch, Absprungrate, Verweildauer, Alle Ziele, Ziel 1 – 4 und Notizen zur Verfügung.
Mit dem Widget “Notizen” kann der User selbst eigene Texte einfügen. Die einzelnen Inhalte werden in dem Programm als Widget bezeichnet.
Nach der Erstellung eines Widgets erscheinen diese auf dem Dashboard. Die einzelnen Widgets verfügen am unteren Rand über bis zu 5 kleinen Einstellbuttons, mit denen man die Ansicht der Inhalte zwischen Linien-, Balken- und Tabellenansicht wechseln kann, das Widget vor Änderungen schützen kann oder Einstellungen an dem Widget selbst, z.B. der Abfragezeitraum des Dargestellten Inhaltes verändert werden kann.

Für die Zeitraumeinstellung steht noch ein weiterer Button oberhalb des Dashboards zur Verfügung mit dem der angezeigte Zeitraum für alle Widgets verändert werden kann, die in dem aktivierten Tab enthalten sind.

Die Widgets lassen sich innerhalb des Dashboards per Drag&Drop verschieben, allerdings nicht von einem Tab zum Nächsten.

Trakkboard steht bisher in drei Sprachen zur Verfügung: Deutsch, Englisch und Spanisch.

Was jetzt noch fehlt, wäre eine Export-Funktion, um die Inhalte entweder als PDF oder sonstige Formate ausgeben zu können. Aber dafür ist Trakkboard ja auch noch Beta und wir können auf weitere Neuerungen von Timo Aden hoffen.

Google Insights mit neuen Features

Montag, 24. August 2009

Bei Google Insights gibt es neue Features zu sehen und zu testen.

Im „zeitlichen Verlauf“ wird nun eine Prognose mit angezeigt. Google berechnet anhand der bestehenden Daten den weiteren Verlauf der dann als gestrichelte Linie angezeigt wird.

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Ein weiteres Feature bietet die Möglichkeit die Diagramme die der User zu seinen Keywords erstellt hat in seine eigene Webseite einzubetten. Die Diagramme werden fortwährend aktualisiert. Allerdings fehlt in der Anzeige dann die Prognose für den zukünftigen Verlauf.

Das dritte Feature beinhaltet zwei Tabellen die am unteren Ende der Google Insights for Search Website angezeigt werden.

Dies sind zum Einen die Top Suchanfragen und zum anderen die zunehmenden Suchanfragen.

Wählt man KEINE Suchbegriffe aus und stellt bei den Filtern die Region z.B. auf Deutschland, den Zeitraum auf 30 Tage und wählt eine Ober-Kategorie aus, werden die Top-Suchanfragen und die Zunehmenden Suchanfragen zu dieser Kategorie angezeigt.

Es werden allerdings nur die ersten 10 Ergebnisse angezeigt. Auch diese Tabellen kann man in seine eigene Website einbetten.

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Die Top 10 der Suchanfragen

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Die Top 10 der zunehmenden Suchanfragen.

Wem die Top 10 Liste der Top “Movers” zu wenig ist, kann seit Neustem mit den ABAKUS Hot Trends vorlieb nehmen. Die ABAKUS Hot Trends zeigen die Top 200 Keywords in Deutschland, welche im letzten Monat den stärksten Ausschlag verzeichnen konnten und damit die Suche dominiert haben. Wer es noch aktueller haben will, kann sich auch die Liste der Top 100 Suchbegriffe der vergangenen Woche in den ABAKUS Hot Trends ausgeben lassen.

DAO der GAU für das klassische Linkbuilding?

Dienstag, 18. August 2009

Vorbei ist es schon lange mit Links aus Gästebüchern und Forensignaturen. Artikelverzeichnisse haben reihenweise ihr Ranking eingebüßt. Splogs werden schneller geschlossen als ein Neuer eröffnet werden kann. Newsaggregatoren bringen weder Besucher noch einen anständigen Startseitenlink.

Die AdWords-Anzeigen bei Google sind mittlerweile durch die lokalen Suchergebnisse, Vorschläge aus der Bildersuche, Preisangebote usw. erweitert worden und eine Platz 1 Position zu bestimmten Keywords ist so nicht mehr wirklich realisierbar.

SEO ist nicht mehr das was es mal war. Einfach ein zwei Linkpakete gebucht und fertig war das Ranking. Aus und Vorbei.

Es ist also an der Zeit umzudenken. Angenommen ein Link wird in Zukunft nicht mehr so stark gewertet, wie noch momentan der Fall. Wie kann ich der Lieblingssuchmaschine klarmachen, dass gerade meine Seite zu bestimmten Suchbegriffen so wichtig und relevant ist, dass sie in den Ergebnisseiten möglichst weit oben erscheint?

Mit Hilfe der vielen neuen Möglichkeiten die uns Twitter, Facebook, Picasa, Youtube usw. bietet, sollte man hier schon einiges bewerkstelligen können. Wichtig vor allem ist einen Buzz zu erzeugen bzw. solch einen Buzz zu erwischen und dann mit den richtigen Inhalten aufzuwarten.

Wie kreiert man nun solch einen Buzz?
Genau wie beim herkömmlichen SEO braucht man eine Nische, in diesem Falle also etwas, wo viele Leute starkes Interesse dafür zeigen werden.

Für den Affiliate wäre da ein vorhersehbares Event zu dem aber noch niemand so richtig was geschrieben hat die richtige Wahl. Vielleicht weiß jemand, wie die nächste WM ausgehen wird. Oder durch Zufall erfährt man von einem neuen USB-Gadget bei dem man sicher sein kann, dass es einschlagen wird wie eine Bombe. Für einen Shop-Betreiber oder Hersteller könnte das auch das noch unveröffentlichte Produkt oder Produktfeature sein.

Hat man seine Vorhaben definiert, heißt es ran an die Arbeit. Inhalte dazu erstellen und mit Hilfe der zuvor genannten Kanäle dafür sorgen, dass die Leute darüber reden, twittern, mailen, facebooken usw. Dabei geht es dann nicht mal um die Links die da, wenn überhaupt, gesetzt werden. Allein die Erwähnung des Produktes dient dem Wachstum des Buzzes.

Warum hat wohl Google diese tollen kostenlosen Funktionen? Allein damit der User ein bequemes Onlineleben hat? Ganz ohne Gegenwert oder Hintergedanken? Bestimmt nicht! Mit all den Funktionen könnte Google einen Buzz erkennen, wenn mit einem Mal nicht mehr nur noch in der Blogosphäre über etwas geredet wird, sondern auch in Gmail-Nachrichten, bei Orkut, im Google Talk, Google News oder im Google Feedreader berichtet wird und dank Google Adsense, der (Web)Suche, Google Analytics und der weit verbreiteten Toolbar man diese Daten auch noch halbwegs verifizieren kann. So etwas manipulativ in einer Größenordnung zu steuern, die auch Auswirkungen zeigen würde, liegt dann schon eher außerhalb des Machbaren.

In diesem Sinne:
Die Zukunft von SEO liegt in DAO und damit in den Youtubey Myspaces und iGoogles dieser Welt.