Archiv für den Monat Februar 2010

Microsoft und Yahoo suchen nun Gemeinsam

Freitag, 19. Februar 2010

Die EU Behörden und die US-Regulierungsbehörden hat dem Softwarekonzern Microsoft und dem Internet-Portal Yahoo grünes Licht für ihre Verschmelzung gegeben.

Der Deal wurde bereits im vergangenen Jahr geschlossen und beinhaltet das Yahoo auf seinen Webseiten in Zukunft die Suchmaschine Bing einsetzen wird und sich die Unternehmen die Umsatzerlöse teilen.

Die EU-Kommission und auch das US-Justizministerium haben bei der Genehmigung keinerlei Auflagen an diesen Deal gekoppelt.

Mit dieser Verschmelzung erhofft sich Microsoft eine Steigerung des Marktanteils im Suchmaschinenmarkt, der zuletzt bei über 10% lag. Yahoos Marktanteil sank zuletzt deutlich unter die 20% Marke. Die Marktanteile in Europa für beide Firmen liegen noch wesentlich schlechter. Nach EU Kommission kommen beide Firmen auf einen Marktanteil von unter 10%, während Google den europäischen Markt mit 90% kontrolliert.

Im Rahmen der 10-jährigen Vereinbarung zwischen Yahoo und Microsoft löst Bing die Yahooeigene Suchmaschine ab und Microsoft behält für die ersten 5 Jahre 12% des Erlöses für sich.

Beide Firmen kündigten an, dass die Änderungen schnellst Möglich umgesetzt werden sollen, damit die meisten Werber und Publisher noch vor der Weihnachtssaison 2010 auf die neue Plattform wechseln können. Geplant ist das der gesamte Prozess bis Anfang 2012 abgeschlossen sein soll.

Google will Internetprovider werden

Donnerstag, 11. Februar 2010

Google will in einem Experiment 50.000 bis 500.000 amerikanische Haushalte mit einem Hochgeschwindigkeitsbreitbandnetzwerk (1Gigabit pro Sekunde) ausstatten.

Das Netzwerk soll 100mal schneller die angeforderten Informationen liefern, als bei den meisten amerikanischen Internetanschlüssen derzeit überhaupt möglich ist.

Und dazu auch noch zu einem wettbewerbsfähigem Preis.

Von heute an, bis einschließlich den 26. März, können sich Städte und Gemeinden über ein Formular für diese Anschlüsse bewerben. Die eingegangenen Bewerbungen will Google dann für die Planung zum Aufbau des Netzwerkes nutzen.

Auch normale Bürger können ihre Stadt, Gemeinde oder ihren Bundesstaat anmelden.

Ist das Formular für die Anmeldung als eine Gemeinde noch recht schlicht gehalten will Google bei der Anmeldung über einen Bürger schon ein wenig mehr über diesen wissen. Wie z.B. welche Internetverbindung derzeit genutzt wird, welchen Anbieter man nutzt, die Up und Downloadraten des Anschlusses und vieles mehr.

Offiziell will Google neue Wege testen, um das Web besser und schneller zu machen und um Applikationen laufen zu lassen die im Moment einfach noch nicht möglich sind

Des Weiteren will Google einen neuen Weg testen ein Fiberglasnetzwer aufzubauen und die daraus gewonnen Erfahrungen mit der Welt zu teilen.

Bedenkt man die Informationsgier der Datenkrake, so könnte sich hier für Google eine ganz neue Informationsquelle auftun.

Denn so würde Google auch an Daten herankommen die nicht über deren Browser, Applikationen oder Cookies gesammelt werden.

Den einzelnen angeschlossenen Usern könnte so zielgerichtete Werbung geschickt werden. Das letzten Endes das Monetarisierungskonzept von Google sein dürfte.

Google Buzz ist da

Mittwoch, 10. Februar 2010

Neben vielen anderen Applikationen wie knol, feedburner, maps, reviews und vielen anderen Sachen mehr aus den Google Laboratorien, hat Google heute Buzz gestartet.

Eine Applikation die in Verbindung mit Googlemail genutzt wird. Google Buzz ermöglicht es dem User ähnlich einer Sammelapplikation wie Tweetdeck mehrere Informationskanäle zu bündeln und Informationen aus dem eigenen  Netzwerk zu erhalten und zu verfolgen.

Zunächst wählt man die Personen aus seinen Googlemailkontakten aus denen man folgen möchte und anschließend die Applikationen von denen man Nachrichten erhalten will.

Neben den Blogs von Blogspot können News auf Picasa, Twitter, Google Reader und Flickr hinzugefügt werden.

Wenn nun einer der ausgewählten Kontakte in einer der aktivierten Applikationen einen neuen Beitrag schreibt erhält der User  diese Nachricht in seinem Account angezeigt.

Für Buzz muss man sich nicht extra über eine Website anmelden. Sobald man sich in seinem Googlemailaccount anmeldet erhält man eine Nachricht über den Start von Google Buzz.