SEMSEO 2013 Veranstalter Recap

02. Mai 2013

Die SEMSEO 2013 zusammen mit der PubCon Party ist vorbei. Wir sagen Danke an alle Teilnehmer, Referenten, Sponsoren, Medienpartner und Organisatoren welche das Event in diesem Jahr zu einem ganz besonderen Event formten. Besonders aus dem Grund, weil wir das Konzept der Veranstaltung, die Location, das Catering, Menschen hinter dem Event, die Registrierung sowie das Marketing und sogar den Fotografen für die Veranstaltung komplett umgekrempelt hatten. Nach Außen die 7. SEMSEO – für uns intern – eine total neue Situation mit zahlreichen Unbekannten.

Die Veränderung des Veranstaltungskonzepts, welche das Ziel verfolgte die SEMSEO so zu positionieren, dass sie attraktiv für neue “Gesichter” der Branche wird und mehr profundes Wissen vermittelt, war die zentrale Herausforderung in diesem Jahr. Das Feedback der Gäste sowie der Referenten bestätigte uns, dass wir mit diesem Schritt den Nerv der Teilnehmer getroffen haben. Für uns ein klares Signal dieses Thema im kommenden Jahr noch stärker auszubauen.

Die neue Konferenz-Location, samt dem Catering meisterte sich für das erste Mal auch ganz gut – als Veranstalter sieht man viele Dinge, welche den Gästen “hoffentlich” nicht aufgefallen sind, weil man diese gerade noch vor einer Eskalation abfangen konnte – jedoch hielten sich die größeren Pannen in Grenzen. Das fehlende Dessert zum Mittag, die miese WLAN-Connectivity dank der Telekom und deren überlastetem Hotspot, die sonderbare Wegführung bis in den Konferenztrakt, die nicht-klimatisierten Workshop-Räume und die Monster-Plunderteile sind nur ein paar Dinge, die uns natürlich Anlass geben besser zu werden!

Die Menschen hinter dem Event durften sich auch ganz neu behaupten – zum einen war da unsere neue Marketing-Verantwortliche Bonnie Swierzy, welche zusammen mit unserem Head of Sales Consulting Thorsten Herwig und meiner Wenigkeit das Event im Voraus geplant und ausgearbeitet hatten. Bonnie ist erst seit Januar bei uns im Team und hat sich mit Bravour in Ihren neuen Job eingearbeitet. Danke!
Unterstützend und beratend hatten wir uns in diesem Jahr für die Hannoveraner Event-Agentur “mecom” entschieden, welche den Part der technischen Organisation (Konferenzbühne & Akustik) übernahm und sich vor allem um das Abend-Event in Sachen Sound,  Deko und Mobiliar kümmerte.
Als neuen Wegbegleiter in Sachen Fotografie konnten wir Roland Schneider vom Lindener Fotostudio Bilderraum gewinnen, welcher meiner Meinung nach sein Können meisterhaft unter Beweis stellen und mit sehr coolen Schnappschüssen die besten Momente der Veranstaltung einfangen konnte.

Zum ersten Mal nach etlichen Jahren haben wir uns dazu entschieden unsere eigene Online-Eventregistrierung einzuführen. Hierbei haben wir ein eigens System entwickelt, welches nach unseren Ansprüchen die Registrierung der Teilnehmer ermöglicht. Die Jahre zuvor setzten wir auf die Branchenlösung der Firma amiando, welche für uns jedoch aufgrund interner Synergien und auch im Sinne des Datenschutzes keine nachhaltige Lösung erschien. Das eigens entwickelte Event-Registrierungssystem bietet uns von nun an ein erhöhtes Maß an Flexibilität in der Umsetzung neuer Ideen in Sachen Teilnehmer-Management. Zudem können wir unser eigenes Payment an das System anschließen. Danke an Klaus und Thomas aus unserer Technik – die dieses System in die Umsetzung gebracht haben!

Wie man unschwer aus den zahlreichen Reviews, Recaps und Nachberichterstattungen entnehmen konnte, waren die Teilnehmer nach zwei Tagen Input nicht mehr in der Lage zu feiern :) Grundsätzlich gab es, auch aufgrund einer neuen Marketingpolitik, in den Teilnehmern einen Shift vom “Szene SEO” hin zum “Online Marketing Verantwortlichen” – im Fokus stand bewusst nicht die Party, sondern das Tages-Event mit einem vollgepackten Programm. Ich habe gehört, dass es einige Leute gegeben hat, welche es vorgezogen haben sich im Rahmen des SEO Beichtstuhls professionell von Prof. Dr. Fischer und Mr. “webhelps” Weber beraten zu lassen, statt sich an der Bar einen Caipirinha zu schlürfen…und das zeigt doch, wohin der Trend wirklich geht. Ausreichend Caipi löst bei manchen zwar auch das ein oder andere Problem, doch die Leute da draußen haben dieser Tage echte, essentielle Herausforderungen, welche dringend gelöst werden müssen. Ob die Private SEO Klinik, die große Konferenz SEO Klink oder der SEO Beichtstuhl alle drei Formate waren restlos ausgebucht & überbucht und da ging es nicht um “ich hör mir das mal an…” sondern um hausgemachte Probleme, Abstrafungen und existenzielle Dinge!

ABAKUS steht nicht zu letzt als Agentur sowie mit dem größten Forum im deutschen Web zum Thema SEM/SEO für den Transfer von Know-How an Menschen, die in diesen Bereichen Hilfe benötigen und genau dahin geht auch die Reise der achten SEMSEO.

In diesem Sinne freue ich mich zusammen mit dem gesamten ABAKUS Team auf die bevorstehenden Veranstaltungen und die Entwicklungen im Bereich der Suche.


Recap SEO Campixx 2013

19. März 2013

Endlich schaffe ich es meine Gedanken zur vergangenen SEO Campixx 2013 zu sammeln, ordnen und in die richtige Reihenfolge zu bringen.

Bin zwar etwas spät dran aber ich hoffe Ihr seht mir das nach.

Zu allererst lieben Dank an Marco und sein Team für die tolle Arbeit die Ihr da geleistet habt. Wenn ich mich zurückerinnere an meine (und die) erste Campixx waren es damals doch einige weniger. Das zeigt das mit jedem Jahr nicht nur die Teilnehmerzahl sondern auch der ganze Verwaltungs- und Planungskram wächst. Super das Euch das nicht über den Kopf wächst.

Die Campixx begann dieses Jahr mit dem Next Level Day. Schwerpunkt der Themen war weniger SEO selbst sondern eher was neben der eigentlichen Suchmaschinenoptimierung noch so zu erledigen ist.

Vom neurolinguistischen Programmieren das man eher in der Salesschiene vermutet aber auch Burnout und Auszeiten nehmen wurde gesprochen. Ich wurde direkt von Maximilian abgefangen und für ein Interview von Expertiser gebeten. Da ich mich noch nicht auf einen Vortrag festgelegt hatte bin ich der Einladung gleich gefolgt.

Expertiser ist ein Gemeinschaftsprojekt von Maximilian Murr und Markus Orlinski.

Da sich durch den Next Level Day bereits etliche Teilnehmer der eigentlichen Unkonferenz im Hotel aufhielten, kam auch das abendliche Networking nicht zu kurz.

Schön wieder alte Bekannte zu treffen obwohl ich einige aufgrund ihrer Frisuren nicht sofort erkannt habe.

Irgendwie hat die Campixx auch etwas von einem Klassentreffen bei dem man ehemalige Kameraden nach langer Zeit wieder trifft.

Der Samstag begann nach einem ordentlichen Frühstück wie immer mit einer tollen Eröffnungsshow vom Marco der sich als Spirit (Geist) der SEO Campixx kostümiert hatte, gefolgt von dem Augsburger Luftballonkünstler dessen Name mir leider entfallen ist.

Er erzählte die Geschichte aus Star Wars um die Befreiung von Prinzessin Leia neu. Da ich es gewagt habe ausnahmsweise ein einziges Mal nicht zu klatschen wurde ich direkt zum Kleiderständer abkommandiert wofür ich nachträglich dann noch Jodas Laserschwert überreicht bekam.

Danach ging es auch schon los in die ersten Sessions. Bei Stephan Walcher habe ich mir angesehen wie schön man die gesammelten Daten von SEO Screaming Frog in Excel aufbereiten kann um sie, mit schönen Diagrammen angereichert, den eher zahlengetriebenen Managementabteilungen zu präsentieren.

Ganz wichtig bei der Benutzung des Tools ist es einen Probecrawl zu machen und sich im Vorfeld von der IT Abteilung der zu Crawlenden Seite eine Freigabe zu holen, da der Screaming Frog bei einigen Kunden von Stephan die Server in die Knie gezwungen hat.

Gleich im Anschluss im gleichen Raum ging Tobias Schwarz mit Hilfe des von ihm entwickelten Analysetools strucr.com ein wenig tiefer ins Detail zur Optimierung von Webseitenstrukturen.

Da der Googlebot nur ein bestimmtes Kontingent an Seitenaufrufen pro Domain zuweist sollte über die Verwendung von 301 Weiterleitungen genauestens nachgedacht werden. Denn auch für eine Weiterleitung muss zunächst ein Aufruf der alten URL stattfinden.

Ergo sollten alte 301 Weiterleitungen irgendwann einmal bereinigt werden, um nicht unnötig Aufrufe aus dem Kontingent zu verschwenden. Es könnte nach der 301 noch eine kurze Zeit ein 410 ausgeliefert werden und dann die URL komplett gelöscht werden

Nach dem Mittagessen, was sich im Vergleich zu den Vorjahren tatsächlich etwas verbessert hat habe ich Fabian Brüssel gelauscht und erfahren wie man momentan noch bei Google Places ein wenig Chaos anstellen kann.

Letzten Endes keine Methode die auf Nachhaltigkeit baut und auch von Fabian nicht zur Nachahmung empfohlen wurde.

Nach einer Pause ging es zu Ulf Weihbold der uns zeigen wollte wie man das Maximum aus einer Google+ Seite herausholen kann.

Während des Vortrags hatte ich bei einigen Slides ein Deja Vue und wie sich herausstellt gab’s einige davon auch schon letztes Jahr.

Leider nicht ganz das was ich mir aufgrund der Beschreibung erhofft hatte.

Der letzte Workshop am Samstag der SEO Campixx war von Andi Petzold in dem wir mit Hilfe von Google Drive, einem Tabellenblatt und ein paar Formeln ein SEO Dashboard zusammengestellt haben auf dem wichtige KPI zu einer Website dargestellt werden.

Dabei habe ich das erste Mal von einem Feature in GDrive erfahren welches die Arbeit wesentlich erleichtert und nicht wie bei Excel VBA Programmierkenntnisse erfordert, sondern lediglich ein wenig php.

Andi war so nett und hat den Interessierten seine Scripte zur Verfügung gestellt.

Alles in allem ein gelungener Vortragstag in Berlin

Leider gab es wie jedes Jahr nun den Gummihuhnwagen. Neee Marco da musst Du wirklich mal was anderes auffahren. Ich bin bis jetzt auf JEDER Campixx gewesen und gewiss auch jedes Mal zu einem anderen Zeitpunkt an den Ständen gewesen um mir eine Grundlage für die folgenden Stunden zu sichern. Da ich zu den Hühnern auch in anderen Recaps bereits eher nicht so positives gelesen habe hoffe ich mal Marco wird sich im nächsten Jahr was Neues einfallen lassen.

Nach dem Abendessen fieberte so ziemlich jeder Teilnehmer dem Auftritt der bereits zum dritten Mal engagierten Band United Four entgegen. Der Rinderwahnsinn aus Oldenburg legte auch pünktlich los und heizte der Menge ordentlich ein.

So ging der Samstag dann in den Sonntag über und weitere Erinnerungen liegen unter dem Mantel des Schweigens.

Der Sonntag Beginnt wie gewohnt mit der Ausnüchterungsphase, was so viel bedeutet, dass das Frühstück bei mir einfach ein wenig länger ausgefallen ist. Mit Markus Tober und Frank Büchin haben wir uns über die Unterschiede zwischen USA und Deutschland unterhalten wo in Sachen Stolz doch gewaltige Unterschiede bei den beiden Ländern bestehen.

Danach bin ich noch schnell in Nils Dörjes Präsentation reingeschlüpft. Ist immer wieder toll Nils aus dem Nähkästchen plaudern zu hören. Danke dafür.

Anschließend habe ich mich mit einigen alten Bekannten immer wieder mal auf den Gängen zwischen den Sessions unterhalten, was für mich der wichtigste Punkt bei der Campixx ist.

Leider ging auch diese Zeit wieder viel zu schnell vorbei und Johannes Beus und ich hatten nur Zeit für ein paar schnelle Worte zwischen meiner Abreise und seinem nächsten Termin. Denke das holen wir bald nach.

Fazit: wie jedes Jahr eine wahnsinnig tolle Leistung die Marco auf die Beine gestellt hat. Von den Inhalten der diesmalig angebotenen Sessions die beste Campixx bisher. Weiter so und nächstes Jahr ohne Hähnchen.

 

Hier noch einige weitere Recaps:
121Watt: SEO Campixx 2013 Recap
Markus Walter: SEO Campixx 2013 Recap
Mindshape: Campixx Recap 2013
Sebastian Blum: seo campixx 2013 – 15. bis 17. März 2013 in Berlin
Seokratie: SEO Campixx Recap 2013
Seo.at: SEO CAMPIXX 2013 Recaps
onpage.org: SEO Campixx 2013 Recap OnPage.org
BoeserSeo: Es war ne gute Campixx 2013
Felix Beilharz: Noch nen Recap
Jürgen Lammers: Jürgens SEO Campixx Recap
Thomas Schulze: Schulze Internatinals SEO Campixx 13 Recap

 

Da ich mal wieder ein wenig Fotofaul war verweise ich hier gesondert auf Martin Mißfelds Blog der einige schöne Bilder in seinem Recap verarbeitet hat.

 


Konferenztipp im März – Affiliate TactixX 2013

13. März 2013

Konferenztipp im März – Affiliate TactixX 2013

Die Affiliate TactixX hat sich zu der führenden Affiliate Marketing Konferenz in Deutschland entwickelt und geht 2013 in die siebte Runde!

Zum Erfolg der Konferenz werden auch in diesem Jahr Top Referenten beitragen, die auf die aktuellsten Themen im Affiliate und die wichtigsten Entwicklungen im Online Marketing eingehen.

Vorträge des ersten Konferenztages sind unter anderem die Keynote von Dr. Dorothea Wichert-Nick (affilinet) zum Thema „Vom Affiliate Handwerk zur Kunst des Performance Marketing – Perspektiven zur Weiterentwicklung eines Marktes“ oder der Vortrag „Tracking und Analyse des Wertbeitrags von Gutscheinen in der Customer Journey“ von Sascha Schafbuch (SportScheck GmbH).

Das Trend-Panel zur Zukunft des Affiliate-Marketings bietet in diesem Jahr wieder exklusives Wissen. Die Teilnehmer Experten sind neben Moderator Michael Kruse (AD:C Media) Dominic Fuchs (o2 – Telefónica), Manuel Kester (belboon), Dino Leupold von Löwenthal (explido), Michael Pietsch (zanox), Ingo Kamps (Cayada), Ulrich Bartholomäus (affilinet) und Hendrik Seifert (Kupona).

Auf der Affiliate TactixX Area befindet sich zudem eine Speakers Corner. Hier werden mit insgesamt zehn Vorträgen die bestehenden Themen der Konferenz ergänzt. Referenten wie Christian René Hauth (affilinet), Stephan Sigloch (Netformic GmbH) und Daniel Horzetzky (plista GmbH) präsentieren dabei in 30-minütigen Slots weitere interessante Themen.

Workshops am zweiten Konferenztag

Der zweite Konferenztag steht ganz im Zeichen der Intensiv-Wissensvermittlung. Es stehen Workshops speziell für Affiliates oder Merchants auf dem Programm. Thematisiert wird für Merchants das Wissen rund um Targeting, Re-Targeting, Impressions, Clicks, Leads und Sales. Für Affiliates geht es um erfolgreiches Affiliate Marketing mit Facebook, um E-Mail Kampagnen und um das Thema, wie man mit Expired Domains Geld verdient.

Networking auf der Affiliate TactixX

Neue Kontakte können bei „Merchants meet Affiliates“, dem Speed Networking des ersten Konferenztags geknüpft werden. Ab 11.15 Uhr haben die Teilnehmer in zwei 45minütigen Slots die Möglichkeit, sich untereinander über branchenspezifische Themen auszutauschen. Erstmalig wird es 2013 auch die Möglichkeit geben, im eins zu eins Gespräch bei Ask the experts! Fragen an Experten zu stellen. Ausgewählte Vertreter von Netzwerken, Advertisern und Agenturen stehen dabei Rede und Antwort. Die Experten sind ab sofort auf der Webseite der Affiliate TactixX ersichtlich und werden laufend aktualisiert. Eine Anmeldung ist weder für Ask the experts! noch für das Speed Networking nötig.

Highlight zum Ende des ersten Konferenztags ist die Affiliate TactixX Networking Party. In entspannter Atmosphäre können die Teilnehmer der TactixX bei leckerem Essen und coolen Drinks  gemeinsam mit den Besuchern der Internet World auf der Praterinsel den Tag gemütlich ausklingen lassen.

Alle Infos zur Affiliate TactixX 2013 gibt’s auf www.affiliate-tactixx.de

Tickets sind erhältlich unter: www.affiliate-tactixx.de/registrierung/ticket-preise/


Erweiterung von Googles Authorship

25. Februar 2013

Viele haben mittlerweile Ihr Google Plus Profil mit den Beiträgen verknüpft die Sie geschrieben haben. Wenn die Möglichkeit besteht auch bei Gastbeiträgen seinen Autorennamen mit seinem Google+ Profil zu verknüpfen um so besser.
Google zeigt mittlerweile sporadisch einen Link in den Snippets an, der zu einer Übersicht über die Artikel des jeweiligen Autors führt.
13-02-2013-autorensuche-001

Da dieser Link derzeit noch nicht regelmäßig angezeigt wird hier die URL zum selberbasteln:

https://www.google.com/search?q=SUCHBEGRIFF&tbs=ppl_ids:–DEINEGOOGLEPLUSID-,ppl_nps:FREITEXT,ppl_aut:1

Für SUCHBEGRIFF fügt Ihr ein allgemeines Wort wie “und”, “der”, etc. ein. DEINEGOOGLEID ist logischerweise dann Eure Google ID und der FREITEXT kann ganz individuelle gewählt werden.

So würde die URL dann aussehen, mit Meiner GoogleID, dem Suchbegriff “test”:

https://www.google.com/search?q=test&tbs=ppl_ids:–112735731720030322257-,ppl_nps:test,ppl_aut:1

Bitte im uneingeloggten Zustand durchführen.

So kann man sich einen Überblick verschaffen, welche Berichte bereits mit seinem Google+ Profil verknüpft sind und ob das Authorship schon greift.

Wenn man als Betreiber eines Blogs einen Gastschreiber sucht kann man so natürlich auch erst einmal recherchieren was der Gastautor sonst noch so im Internet veröffentlicht hat.

Selbstverständlich für Google das sämtliche Googleprodukte auch gelistet werden die der Autor benutzt. Als da wären die Posts bei Googleplus und Einträge bei Picasa, Profilinformationen. Ob freigegebene Dokumente aus Google Drive angezeigt werden wird gerade noch getestet.

Spinnen wir die Idee die dahinter stecken könnte nun ein wenig weiter. Ein Autor schreibt regelmäßig Artikel und gilt als echte Koryphäe, da seine Leser seine Beiträge mit vielen +1en, positiven Kommentaren und Zitierungen bestätigen. Dieser Autor veröffentlicht nun einen Beitrag auf einer eher weniger gut rankenden Seite.

Google könnte davon ausgehen das, wenn dieser Autor etwas schreibt, dieser Text grundsätzlich erst einmal sehr relevant, wichtig und vor allem lesenswert ist. Dann wäre es egal wie gut die Website auf der der Artikel veröffentlicht wird rankt. Die Inhaltsseite mit dem Artikel des Autors könnte dann auf Grund des “Autorentrusts” andere Seiten zu diesem Thema überholen. Und das ganz ohne Links.

Google bietet auf einer Supportseite einige Informationen zu den Authorships und auch auf die Frage Warum evtl. die Autoreninformation nicht angezeigt wird, behandelt Google ausführlich.

Im Abakus forum haben die Mitglieder jetzt auch die Möglichkeit Ihr Forenprofil mit ihrem Google+ Profil zu verknüpfen.

Also dann… ran ans schreiben. Ohne Fleis kein Pulitzerpreis.

 


Review: Convention Camp 2012

12. Februar 2013

Im vergangenen Jahr fand im letzten Quartal des Jahres die (Un)Konferenz – das Convention Camp satt.  Die Themen handelten von Zukunftsvisionen zum Thema Internet, Städte der Zukunft, soziale Vernetzung, ihre Vorteile und deren Gefahren. Der Wikileaks-Gründer Julian Assange eröffnete die Konferenz mit einer Video-Keynote (Transcript). In diesem Review möchten wir euch einige stichpunktartige Highlights der Vorträge näher bringen und gleichzeitig und euch einen Eindruck vom Convention Camp vermitteln.

Vortrag Smart Cities und Ambient Intelligence von Dr. Dr. Norbert Streitz:

  • Online-Dienste und Sevices werden immer mehr in das reale Leben eintreten
  • Immer mehr Menschen werden in Städten wohnen, für das Jahr 2050 wird es auf 70% der Weltbefölkerung geschätzt (am stärksten wird Afrika und Asien betroffen sein)
  • Es gibt verschiedene Future-Projekte zu Städten (z. B. Japan Future City Project oder Upgrade von Cities in Korea) und es werden Smart Cities entstehen: Digitale Angebote (Services) für Bürger, Einbettung von Informationstechnologie in die Stadt und Umgebung, mehr Interaktivität
  • Informationsdesign wird sich zu Experience-Design wandeln, Computer werden in die Umgebung implementiert, alle möglichen Gegenstände könnten in Zukunft einen Display darstellen (Beispiel: Toaster, der die Entwicklung der Lieblinsaktie auf dem Toast darstellt)
  • Privatsphäre wird zum Privileg, weil zunehmend Daten in unseren Umgebungen von uns gesammelt  und wir mit Informationen und Werbung zugeschüttelt werden; Möchte man Privatsphäre wird man dafür bezahlen müssen
  • Ampeln können nach dem Fluss der Autos programmiert werden, Oberflächen von Gebäuden können interaktiv genutzt bzw. gestaltet werden (z. B. durch das Internet und Lämpchen, die ein Bild aus vielen beleuchteten Räumen ergeben)
  • Fahrradspeichen können durch das Fahren die Energie in Strom umwandeln und Bilder auf den Speichen darstellen (siehe Magic Monkey)
  • Man sollte das System verstehen und es für sich nutzen können, um einen Vorteil für sich zu haben

Tipps für Blogger aus dem Vortrag vom “Erfolgsblogger” Sascha Pallenberg:

  • Versuchen, eine Marke aus seinem Blog zu machen ohne das aufzugeben, woran man glaubt
  • Blog soll Spaß machen, auch eine Art Hobby sein, transparent und unterhaltsam sein
  • Leidenschaft und Ehrgeiz sind wichtig, viele Leute fangen voller Enthusiasmus an und hören dann nach drei Monaten auf, weil sie merken, dass es doch etwas aufwendiger ist als vorerst gedacht
  •  Nieschenthema wählen und 100 % dahinterstehen, Experte zu dem Thema werden
  • Alle Kanäle für Publikationen nutzen: Twitter, Facebook, Youtube, Google+
  •  Täglich Beiträge online stellen
  • Eigenen Schreib-Stil finden, sich von anderen unterscheiden
  • Video-Blogging nutzen, Vorteil: In 3 Minuten kann man mehr Infos weitergeben als auf einem 10-seitigen Blog-Beitrag, weil die Leser keine Lust haben ganze Beiträge zu lesen und oft nur den Anfang und das Ende eines Beitrags überfliegen
  • Versuchen, sich mit anderen (u. A. Bloggern) zu vernetzen, es gibt viele potenzielle Kooperationspartner und wenig Konkurrenz in der Blogger-Szene
  • Podcast ist ein unterschätztes Medium
  • Zitat: “Whithout passion you don´t have energy, without energy you don´t have nothing.”

Vortrag Wütende Designer von Jan-Erik Baars (Industie-Designer)
Die Gesellschaft und die Anforderung an Produkte haben sich gewandelt im Laufe der Jahre. Statt hierarchisch (Bild: Stück Torte mit verschiedenen Schichten) ist sie flach geworden

Weitere Fragestellung im Fokus des Designers:

  • strukturiert oder chaotisch
  • technisch oder menschlich
  • Produkte oder Erlebnisse

Wir bewegen uns in eine Erlebniswirtschaft. Der Mehrwert des Produkts wird geschaffen, wenn man aus dem Produkt ein Erlebnis kreiert.
Die Technologie tritt in den Hintergrund, wichtig ist was der Mensch erlebt, wenn er das Produkt benutzt. Das Ergebnis sollte stimmig bzw. passend sein, wie der Besuch beim Lieblingsrestaurant oder eine Reise durch bestimmte angenehme Stationen im Leben (Beispiel: gut charmonierendes Orchester)

  • Kontaktpunkte mit dem Kunden müssen herausgearbeitet werden
  • Ziel: Einheitliche, positive Erlebnisse für die Kunden (gleichförmige Nachricht)
  • Dienstleistung ist Mehrwert, Erlebnisse sind holistische Dienstleistung (also ganzheitlich)
  • Marke oder Markenerlebnis oder Kundenloyalität durch Kundenerlebnis (experience oder loyalty)

Dann gab es noch einen SEO Audit mit Niels Dahnke, Saša Ebach und Olaf Kopp. Wie man es von unserer ABAKUS SEO-Klinik kennt, konnten auch dort Besucher spontan Ihre Websites von SEOs analysieren lassen und Tipps zur Websiteoptimierung entgegennehmen.

Die Tipps und Hinweise aus dem SEO Audit zusammengefasst:
Man sollte seine Website aktuell halten, sodass keine Links ins Leere führen, doppele Inhalte sollten vermieden werden, H-Überschriften genutzt werden und URLs nach Inhalten benennen Die Jury ist der Meinung 1&1 Baukästen stoßen schnell an ihre Grenzen. Zudem sollte man prüfen was für Bildergebnisse zu der Domain gezeigt werden (bei einer Seite die analysiert wurde, war ein Dokument veröffentlicht was wahrscheinlich nicht für die Öffentlichkeit gedacht war) sowie…

  • Einem Shop zur Skater-Kleidung wurde empfohlen eine nichtkommerzielle Unterseite zu erstellen mit der Top-Ten-Listung der besten Skater, um dann die Skater dann darüber benachrichtigen (dass sie gefeatured wurden) damit sie auf die Seite verlinken und man somit gute Backlinks bekommt
  • Man sollte sich alle relevanten Toplevel-Domains greifen auch wenn man nicht alle nutzt (ein Shopbetreiber hatte nur die .com und die .net, aber nicht die .de)
  • Signale an Google senden (z. B. durch Ratgeber-Unterseite)
  • Nicht der Beste gewinnt, sondern der Populärste
  • Google kann Themenrelevanz noch nicht richtig auswerten, Seiten bekommen auch Trust, wenn Sie von themenfremden Seiten verlinkt werden
  • Frage: Wie werden Links von sozialen Plattformen bewertet? Antwort: Google kann Facebook nicht gut crawlen, FB Likes werden erkannt, “Teilen” nicht; Google achtet auf Usersignale von Google+.  Zwischenfazit: Eine direkte Auswirkung von sozialen Signalen ist noch nicht gegeben
  • Ladezeit der Website und der Bilder sollte kurz sein
  • Man sollte sich fragen was das coolste ist, was man auf der Seite sehen kann und versuchen, das besser zu vermarkten
  • Knoten mit Linkpower schaffen und dann von der Unterseite mit einem guten Keyword auf die Hauptseite verlinken
  • Man muss versuchen, gute Backlinks zu bekommen, das schafft man, wenn man die psychologische Barriere der potenziellen Linkgeber durchbricht, Lösung: Eine Unterseite zu entkommerzialisieren; Werbung entfernen, als Beispiel wurde die Website www.ferienwohnungen.com genannt, dort gibt es einen Link zum nicht kommerziell behaftetem Urlaubsmagazin (entkommerzialisierte Zone).
  • Um gute Rankings zu erreichen empfiehlt es sich die Konkurrenz zu checken und erfolgreiche Konzepte zu kopieren
  • Wenn eine Website abgestraft wurde und die schlechten Backlinks abbaut und gute Links aufbaut werden, wird sie nach einiger Zeit mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder steigen, das wurde schon öfter beobachtet
  • Man muss das Muster der schlechten Links erkennen und diese Links abbauen lassen

Thesen zum Erfolg im Internet von Christian Hoffmeister:
Auf die Frage, welche Marke innovativ ist, denken viele Menschen an Apple und nicht an Microsoft. Dabei brachte Microsoft bereits viel früher als Apple ein Tablet heraus.
Apple ist von einem Mythos umgeben. Wie ein solch positiver Zustand zustande kommen kann, ist ist jedoch leider nicht ganz planbar. Es wird das auf dem Markt wahrgenommen was sich durchsetzt. Apple ist sehr konsequent in seinen Handlungsweisen, auch diese Vorgehensweise ist eher nicht innovativ. Verdient wird dort an der Kundenbindung und an der Weiterentwicklung vorhandener guter Ansätze (auch von Ideen anderer Firmen die weiterentwickelt werden).

Fazit: Man muss nichts Neues machen, um erfolgreich zu sein. Es reicht aus, wenn man Vorhandenes aufgreift und es verbessert um als innovativ zu gelten und Erfolg zu haben…und Glück gehört auch dazu.


Review: Conversion SUMMIT 2012 fokussiert Costumer Driven Optimization

19. September 2012

Am 06. September 2012 fand zum 3. Mal der von André Morys organisierte Conversion Summit statt. Der Erfolg der diesjährigen Veranstaltung ließ sich bereits im Vorfeld auf der Webseite erkennen. Schon Wochen zuvor war die Veranstaltung in der Frankfurter Union Hall bis auf den letzten Platz ausverkauft.

Das lag sicherlich an dem vielversprechenden Programm und den Top-Referenten, nicht zuletzt aber auch an dem zunehmenden Interesse am Thema Conversion Optimierung.

Für alle, die dieses Jahr leider nicht dabei sein konnten, möchten wir einige Eindrücke und besondere Highlights präsentieren.

Hervorragende Keynote des Webanalytics-Experten Avinash Kaushik:
Die Veranstaltung startete mit einem gelungenen Auftakt von Avinash Kaushik. Er hielt eine eindrucksvolle Keynote, die vor allem durch eingehende Beispiele und gute Veranschaulichungen überzeugte. Inhaltlich lautete die Botschaft, Websites sind für Nutzer da. Das wesentliche Ziel einer Website besteht demnach darin, Nutzer bei ihren Intentionen zu unterstützen.
Um diese Aspekte zu verdeutlichen, ging Avinash Kaushik auf die Themen Influence, Experience und Value ein.
Zur Veranschaulichung von Influence verwies er am Beispiel der amerikanischen Medien auf das Missverhältnis zwischen Nutzungszeiten und Werbeeinnahmen. Als Verlierer im Bereich Influence  sah er die Print-Medien, deren Einnahmen nach langem Aufwärtstrend seit dem Jahr 2000 stagnieren. Demgegenüber schienen die Werbeaufwendungen im mobilen Bereich jedoch deutlich unterbewertet. Mit Werbegeldern unter 1% und einer Mediennutzung von über 20%, wäre zu erwarten, dass sich der Influence in den Bereich mobile Werbung verlagern wird.

 

Bei der Verdeutlichung von Experience wies Avinash Kaushik darauf hin, dass es derzeit noch unzählige Beispiele für schlechte User-Experience auf Webseiten gibt. Im Rahmen einer Google Suche mit den Keywords „Flug München Hongkong“ zeigte er, dass die Inhalte von AdWords-Anzeigen oft nicht mit den Landingpages übereinstimmen, auf die man nach Klick auf eine Anzeige gelangt. Das verschlechtert die User-Expierence enorm. Dabei ist auf Basis von Suchanfragen häufig genau bekannt, was die Intention der Nutzer ist.
Als weiteres Beispiel schlechter Experience werden lange Ladezeiten genannt. Jede Sekunde an zusätzlicher Ladezeit verringert laut Avinash Kaushik die Conversion um 7%. Beim Aspekt Value stand die Costumer Driven Optimization im Fokus. Ziel ist es, eine hohe Kundenzufriedenheit zu erreichen und die Wünsche der Nutzer zu verstehen.
Diesbezüglich sind 3 Fragen wichtig. Diese sollte man auch seinen Nutzern stellen:

  • Warum sind Sie hier?
  • Was benötigen Sie, um Ihre Aufgabe zu erfüllen?
  • Wenn Aufgabe nicht erfüllt wurde: Warum konnten Sie ihre Aufgabe nicht erfüllen?

Avinash Kaushik wies auf den richtigen Einsatz von Nutzerbefragungen hin. Es sei wichtig, das richtige Tool zu wählen, die Befragung an der richtigen Stelle zu positionieren (erstmalige Besucher sollten nicht auf der Startseite mit einer Umfrage konfrontiert werden, wenn sie den Shop nicht kennen) und die Nutzer nicht durch langwierige Befragungen zu verärgern.
Insgesamt sollte man sich nicht alleinig auf Makroconversions konzentrieren. Er sei auch wichtig, Mikroconversions, wie beispielsweise Newsletterregistrierungen, Anlegen von Wishlists oder Anzahl von Google+ Followern, zu tracken. Auch wenn diese keinen unmittelbaren ökonomischen Wert haben, besteht dennoch ein mittel- oder langfristiger Wert, der nicht vernachlässigt werden sollte.

Zum Schluss appellierte Avinash Kaushik an Unternehmen, 10% des Umsatzes permanent für Experimente und Tests einzuplanen. Seine abschließende Empfehlung dazu lautete: Be less wrong, fail faster, fail foward.

 

Wichtige Aspekte bei Conversion Opimierungsprozessen von Online-Shops:
Im folgenden Teil der Veranstaltung ging es um Conversion Opimierungsprozesse bei Online-Shops. Dabei wurde deutlich, dass Conversion Optimierung in den Unternehmensalltag integriert und vom Unternehmen gelebt werden muss. Für eine erfolgreiche Umsetzung sei es wichtig, verschiedene Disziplinen, Stakeholder und Entscheider mit ins Boot zu holen und sie von der Notwendigkeit des Testings zu überzeugen. Zudem wurde darauf hingewiesen, dass ein direkter Austausch mit Nutzern bzw. die Einbeziehung der Nutzer unerlässlich sei.

Beim Testen sollte unbedingt auf Vergleichbarkeit und signifikante Ergebnisse geachtet werden. Es empfiehlt sich die Verwendung von Standard-Reportings, in denen Testgegenstand und –ergebnis in einfacher Form festgehalten werden. Abschließend wurde darauf hingewiesen, als Einstieg mit einfachen A/B-Tests zu starten. Eine Variante sollte dabei mindestens 20 Conversions pro Tag erzielen. Von multivariaten Tests wäre aufgrund der Komplexität zunächst abzuraten.

Best Practices bei der Conversion Optimierung:
Chris Goward wies in seinem Vortrag darauf hin, dass man sich nicht blindlings auf Best Practices verlassen sollte, sondern Mythen auch zu hinterfragen. Er zeigte einen A/B-Test, bei dem der Add to Cart-Button bei Variante B deutlich größer war als bei Variante A. Entgegen aller Erwartungen der Best Practices führte Variante A zu einem Uplift von 5%. Laut Chris Goward ist es deshalb umso wichtiger, die Bedürfnisse seiner Zielgruppe genau zu verstehen.
Im diesem Zusammenhang nannte er wesentliche Punkte, auf die man im Rahmen der Conversion Optimierung achten sollte und veranschaulichte sie mithilfe von Beispielen:

  • Wert und Nutzen vermitteln: Werden Produktvorteile prominent dargestellt?
  • Klarheit schaffen: Wie klar sind die Aussagen bzw. Bilder?
  • Relevanz verdeutlichen: Wie relevant ist der Inhalt oder das Angebot für Nutzer?
  • Ängstlichkeit abbauen: Übermäßiger Gebrauch von sicherheitsfördernden Elementen kann gerade erst Unsicherheit schürren, es sollte insgesamt eine Wohlfühl-Atmoshäre geschaffen werden
  • Ablenkung vermeiden: Werden Nutzer durch dynamische Elemente zu stark abgelenkt?

Erfahrungen mit Relaunch und Conversion Optimierung:
Sehr authentisch und sympathisch berichtete Sebastian Staendecke von den Erfahrungen des Relaunches der Website bergfreunde.de. Gefangen in einem 3-spaltigem Layout und einem nicht mehr zeitgemäßen Design sollte ein Redesign gewagt werden. Die Angst vor einer Redesign Insolvenz war groß, insbesondere als sich nach einem längerem Zeitraum die Conversionrate um 2% reduzierte. Durch eine gezielte Clickstream- und Differenzanalyse konnte jedoch ermittelt werden, dass die Probleme einzelne Conversion Schritte betraffen und nicht im gesamten Conversionprozess lagen. Durch weiteres Testing konnten die Probleme identifiziert und sukzessive ausgemerzt werden. Aktuell liegt die Conversion Rate etwa 4% höher als vor dem Relaunch. Doch abschließend ließ Sebastian Staendecke verlauten, Optimierung ende nie und ein bisschen Bauchgefühl gehöre auch immer dazu.

 

Für von uns AKABUS endete dann auch schon die Vortragsreihe, da wir noch unseren Zug nach Hannover erwischen mussten. Zu Viert waren wir uns jedoch einig: Der Conversion Summit 2012 hat sich gelohnt! Danke.


Keywordtool im ABAKUS-Portfolio

06. Mai 2010

Das bekannte Keyword-Tool von Stefan Fischerländer, die Keyword-Datenbank wechselte heute in das Portfolio der ABAKUS Internet Marketing GmbH. Mit der Übernahme des Tools ergänzen wir unser SEO Tool Strategie, um eine für den deutschen Markt interessante, historische Datenquelle. Die Keyworddatenbank leistete uns seit dem Start im Jahre 2004 im Agenturgeschäft sehr gute Dienste und ist demnach nicht ganz unbeteiligt an der ein oder anderen erfolgreichen Optimierung im Laufe der Zeit. Wie Uwe in seinem Blog bereits erläutert hat, bietet uns dieses Datenbasis auch eine exzellente Grundlage zur Analyse von Suchprozessen und deren Effizienz. Gleichermaßen können wir die Keyword-Datenbank mit unserem langjährigen Know-How weiter ausbauen, um unseren Kunden, aber auch der gesamten SEO Community weitere Mehrwerte im Bezug auf eine erfolgreiche Keywordrecherche zu bieten.


ABAKUS Trends integriert sich im neuen SEO DIVER

06. März 2010

Im Zuge der Vorstellung der Alphaversion der neuen SEO Webanwendung SEO DIVER werden die ABAKUS Keyword Trends, welche derzeit kostenlos in begrenzter Anzahl unter trends.abakus-internet-marketing.de angeboten wurden als Bestandteil des SEO DIVERs integriert. Zukünftig wird es nur noch Nutzern des SEO DIVERs möglich sein die aktuellen ABAKUS Keyword-Trends zu analysieren. Natürlich werden in diesem Zuge auch die Beschränkungen der bislang auf maximal 200 Keywords / Tag limitierten Listen aufgehoben. Ein weiteres Highlight ist die Veröffentlichung internationaler Keyword Trends für UK, Italien und Frankreich.


SEO DIVER Berechnung der Suchreichweite

01. März 2010

Bezugnehmend auf verschiedene Äußerungen in der Blog-Szene zur Berechnung und Darstellung der Suchreichweite mit Hilfe des angekündigten SEO Tools SEO DIVER gibt es hier ein kurzes Statement über unseren praktischen Ansatz.

Prinzipiell kann man festhalten, dass die Suchreichweite im SEO DIVER in der Alphaversion die natürliche Wahrnehmung (ohne Vorgabe einer bestimmten Keywordliste) eines Hosts in der organischen Suche gepaart mit den Umgebungsbedigungen wie der Platzierung, Abweichungen einer Ergebnisreihung durch Universal Search Module und sonstigen individuellen Anpassungen darstellen soll.

In den kommenden Wochen werden wir weitere detailierte Infos zu unseren Berechnungen bekannt geben.


Microsoft und Yahoo suchen nun Gemeinsam

19. Februar 2010

Die EU Behörden und die US-Regulierungsbehörden hat dem Softwarekonzern Microsoft und dem Internet-Portal Yahoo grünes Licht für ihre Verschmelzung gegeben.

Der Deal wurde bereits im vergangenen Jahr geschlossen und beinhaltet das Yahoo auf seinen Webseiten in Zukunft die Suchmaschine Bing einsetzen wird und sich die Unternehmen die Umsatzerlöse teilen.

Die EU-Kommission und auch das US-Justizministerium haben bei der Genehmigung keinerlei Auflagen an diesen Deal gekoppelt.

Mit dieser Verschmelzung erhofft sich Microsoft eine Steigerung des Marktanteils im Suchmaschinenmarkt, der zuletzt bei über 10% lag. Yahoos Marktanteil sank zuletzt deutlich unter die 20% Marke. Die Marktanteile in Europa für beide Firmen liegen noch wesentlich schlechter. Nach EU Kommission kommen beide Firmen auf einen Marktanteil von unter 10%, während Google den europäischen Markt mit 90% kontrolliert.

Im Rahmen der 10-jährigen Vereinbarung zwischen Yahoo und Microsoft löst Bing die Yahooeigene Suchmaschine ab und Microsoft behält für die ersten 5 Jahre 12% des Erlöses für sich.

Beide Firmen kündigten an, dass die Änderungen schnellst Möglich umgesetzt werden sollen, damit die meisten Werber und Publisher noch vor der Weihnachtssaison 2010 auf die neue Plattform wechseln können. Geplant ist das der gesamte Prozess bis Anfang 2012 abgeschlossen sein soll.