Vorbei ist es schon lange mit Links aus Gästebüchern und Forensignaturen. Artikelverzeichnisse haben reihenweise ihr Ranking eingebüßt. Splogs werden schneller geschlossen als ein Neuer eröffnet werden kann. Newsaggregatoren bringen weder Besucher noch einen anständigen Startseitenlink.
Die AdWords-Anzeigen bei Google sind mittlerweile durch die lokalen Suchergebnisse, Vorschläge aus der Bildersuche, Preisangebote usw. erweitert worden und eine Platz 1 Position zu bestimmten Keywords ist so nicht mehr wirklich realisierbar.
SEO ist nicht mehr das was es mal war. Einfach ein zwei Linkpakete gebucht und fertig war das Ranking. Aus und Vorbei.
Es ist also an der Zeit umzudenken. Angenommen ein Link wird in Zukunft nicht mehr so stark gewertet, wie noch momentan der Fall. Wie kann ich der Lieblingssuchmaschine klarmachen, dass gerade meine Seite zu bestimmten Suchbegriffen so wichtig und relevant ist, dass sie in den Ergebnisseiten möglichst weit oben erscheint?
Mit Hilfe der vielen neuen Möglichkeiten die uns Twitter, Facebook, Picasa, Youtube usw. bietet, sollte man hier schon einiges bewerkstelligen können. Wichtig vor allem ist einen Buzz zu erzeugen bzw. solch einen Buzz zu erwischen und dann mit den richtigen Inhalten aufzuwarten.
Wie kreiert man nun solch einen Buzz?
Genau wie beim herkömmlichen SEO braucht man eine Nische, in diesem Falle also etwas, wo viele Leute starkes Interesse dafür zeigen werden.
Für den Affiliate wäre da ein vorhersehbares Event zu dem aber noch niemand so richtig was geschrieben hat die richtige Wahl. Vielleicht weiß jemand, wie die nächste WM ausgehen wird. Oder durch Zufall erfährt man von einem neuen USB-Gadget bei dem man sicher sein kann, dass es einschlagen wird wie eine Bombe. Für einen Shop-Betreiber oder Hersteller könnte das auch das noch unveröffentlichte Produkt oder Produktfeature sein.
Hat man seine Vorhaben definiert, heißt es ran an die Arbeit. Inhalte dazu erstellen und mit Hilfe der zuvor genannten Kanäle dafür sorgen, dass die Leute darüber reden, twittern, mailen, facebooken usw. Dabei geht es dann nicht mal um die Links die da, wenn überhaupt, gesetzt werden. Allein die Erwähnung des Produktes dient dem Wachstum des Buzzes.
Warum hat wohl Google diese tollen kostenlosen Funktionen? Allein damit der User ein bequemes Onlineleben hat? Ganz ohne Gegenwert oder Hintergedanken? Bestimmt nicht! Mit all den Funktionen könnte Google einen Buzz erkennen, wenn mit einem Mal nicht mehr nur noch in der Blogosphäre über etwas geredet wird, sondern auch in Gmail-Nachrichten, bei Orkut, im Google Talk, Google News oder im Google Feedreader berichtet wird und dank Google Adsense, der (Web)Suche, Google Analytics und der weit verbreiteten Toolbar man diese Daten auch noch halbwegs verifizieren kann. So etwas manipulativ in einer Größenordnung zu steuern, die auch Auswirkungen zeigen würde, liegt dann schon eher außerhalb des Machbaren.
In diesem Sinne:
Die Zukunft von SEO liegt in DAO und damit in den Youtubey Myspaces und iGoogles dieser Welt.


[...] DAO – Klassische Linkbildung adé Einen interessanten Artikel habe ich auf der Seite von Abakus-Internet-Marketing gefunden, dabei geht es um das SEO der Zukunft in Verbindung mit DAO, Linkbildung und Veränderungen im SEO-Bereich aufgrund wachsender sozialer Netzwerke wie Twitter, Facebook usw. Hier der Link zu dem Artikel. [...]
[...] Alan vom Abakus-Internetmarketing hat sich Gedanken gemacht. “Digital Asset Optimization” – kurz DAO – also die Verknüpfung verschiedener Medienformate und digitaler Kanäle und [...]