Die Suchmaschine Google geht per Anwalt gegen das mittlerweile gebräuchliche Verb vor. Beim Kampf um die Sprachregelung spielt Markenschutz eine große Rolle.
Die Nachricht klingt wie eine ironische Internet-Legende: Google will nicht mehr, dass gegoogelt wird. Anwälte des amerikanischen Suchmaschinen-Betreibers haben weltweit Briefe an Redaktionen von Zeitungen – darunter die „Washington Post“ – und Wörterbüchern verschickt, in denen sie dazu auffordern, das Wort „googeln“ nicht mehr im allgemeinen Sinne von „im Internet suchen“ zu verwenden.
via welt


Es geht um folgendes: Wenn der Begriff googeln zu sehr in den allgemeinen Sprachgebrauch übergeht, kann es passieren, daß Google die Rechte an der Marke verliert.
Beispiel:
"In Österreich verlor das Unternehmen Sony im Jahre 1994 laut CNET das Warenzeichen für seinen Walkman, weil es versäumte zu wiedersprechen, als ein österreichisches Wörterbuch "Walkman" zum allgemeinen Begriff für transportable Kassettenspieler definierte."
Gefunden hier:
http://www.at-web.de/google...
Sollte Google sich nicht eigentlich freuen, dass sich ihre Marke so ins kollektive Gedächtnis einprägt?