DAO – Die Zukunft von SEO

27. Mai 2009 | von Uwe Tippmann

Alle Beispiele verdeutlichen zwei Dinge:
Zum einen wird sich erfolgreiches SEO immer mehr auf absolute Top-Platzierungen und nicht mehr allein auf die erste Trefferseite konzentrieren. Denn nur die obersten Platzierungen sind für die User weiterhin sichtbar und werden noch entsprechend häufig angeklickt.

Zum anderen, und hier kommen wir wieder auf das eigentliche Thema dieses Beitrags zurück, wird man neben der traditionellen Suchmaschinenoptimierung alle in Frage kommenden Kanäle für die optimale Sichtbarkeit den Suchmaschinen bedienen müssen.

Allgemeiner Ranking-Report verliert an Bedeutung
Es kann also nicht länger darum gehen die Kunden in den Bereich der ersten Ergebnisseite zu bringen. Stattdessen geht es einzig und allein um die Positionierung in der Suchmaschine: Wo und wie können Sie sich Ihren Kunden auf wirksame Art und Weise besser sichtbar machen? Welche Dateitypen oder Methoden müssen Sie verwenden, um dies zu ermöglichen?

Der allgemeine Ranking-Report wird zunehmend an Bedeutung verlieren, da es die Informationen mittlerweile erlauben, Beziehungen zwischen Suchanfragen, Webseiten und dem eigentlichen Suchkontext des Benutzers zu erfassen. Dies gilt besonders in der heutigen Ära der universellen Suche bei der die standardisierten Ranking-Reporte nur suboptimale Daten liefern. Ihre klassische SEO-Agentur könnte Ihnen mitteilen, dass Sie in den Top 10 bei einer großen Anzahl von Suchwörtern bei Google stehen, aber führt das auch wirklich dazu, leicht gefunden zu werden? Hier gilt es, genau zu analysieren, welche Informationen für die Ergebnisseite hinzugezogen werden, um diese dann optimal bedienen zu können.

Universal Search bietet Vermarktern ganz neue Möglichkeiten
Universal Search bietet viele neue Möglichkeiten zur Steigerung der Präsenz und Wahrnehmung bei Google. Diese Methoden zu verstehen und sie mit dem Wissen über das Verhalten des Suchenden bei seinen Suchanfragen in der Suchmaschine zu kombinieren, kann überaus wirkungsvoll sein. Schließlich haben Studien gezeigt, dass die Endnutzer selten die zweite Seite der Suchergebnisse betrachten, die meisten scrollen nicht einmal nach unten. Stattdessen handeln die Nutzer nach dem Prinzip der sogenannten Abfragekette. Nach der ersten Suchanfrage schauen sie sich den oberen ins Auge springenden Teil der Ergebnisseite an. Wenn sie dort kein Ergebnis finden, das ihnen zusagt, formulieren sie einfach ihre Suchanfrage neu. Dies kann mehrere Male geschehen. Wenn eine Suchmaschine diese Abfragekette (Intention) aufspürt, kann sie die eigentliche Zielseite des Suchenden schon vorher bestimmen.

Das Zusammenspiel zwischen den Handlungen des Endnutzers und das Vorgehen, wie Suchmaschinen diese neuen Arten von Informationen darstellen, ist letztlich der Schlüssel zur Entwicklung neuer Marketingstrategien für die Suche. DAO bietet bei richtiger Anwendung die einzigartige Möglichkeit, größtmögliche Popularität innerhalb kürzester Zeit zu erzielen.

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