Gastbeitrag: Wechselwirkungen von SEO und Online-PR

29. Juli 2009 | von Uwe Tippmann

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SEO schafft mit Sichtbarkeit eines der wesentlichen PR-Ziele
Linkbaits sind einige der zahlreichen SEO-Maßnahmen, die zu einer breiten Streuung im Netz führen. Diese eigens zum Zweck des Linkaufbaus erstellten Inhalte wie Videos, Rankings, Fotokollagen, Tools, Spiele etc., sollten so konzipiert sein, dass sie auch auf die Marke einzahlen, den Botschaften des Unternehmens entsprechen und nicht kurzsichtig erkauft werden.

Solch häufig verlinkte und redaktionell veröffentlichte Inhalte führen dazu, dass das Unternehmen bei bestimmten Suchabfragen indirekt sehr gut sichtbar ist – und zwar zu den Themen und Begriffen, die dem Unternehmen wichtig sind. Dies ist auch ein wesentliches Ziel der Online-PR, weswegen SEO-Aktionen grundsätzlich intelligent unter PR-Gesichtspunkten gesteuert werden sollten.

SEO-Ziele erreichen mit Blogger-Relations

Eine interessante SEO-Dialoggruppe und gute Multiplikatoren sind Blogger. Eine gute Möglichkeit, Links von ihnen zu erhalten, sind für sie relevante Aktionen. Dabei kann die Online-PR optimal helfen, denn Blogger-Relations gehört mittlerweile schon seit Jahren zum Repertoire der entsprechenden Agenturen.

Nach einer Studie der international tätigen PR-Agentur Text 100 stehen 90 Prozent aller Blogger der Kontaktaufnahme durch die PR aufgeschlossen gegenüber. Ebenso spannend für SEO wie riskant ist diese Kontaktaufnahme aber auch. Das zeigen etliche Beispiele von Aktionen, die heute noch die Online-Reputation der entsprechenden Unternehmen belasten. Online-PR-Experten können hier mit dem nötigen Feingefühl dafür sorgen, dass SEO-Ziele ohne Negativreaktionen erreicht werden.

Jüngst verschickte PONS an etwa 100 Blogger ein Schulheft mit eingeklebtem korrigiertem Ausdruck eines ihrer Blogbeiträge. Rechts daneben fand sich ein persönlicher handschriftlicher Kommentar mit einer Einladung zum Test der neuen PONS-Plattform „Deutsche Rechtschreibung Online“. Abschließend gab es noch eine Note und ein Fleißbienchen. Auf diese ungewöhnliche Aktion erntete PONS viel Begeisterung, Sympathie  und massenweise Links – von Bloggern und anderen Multiplikatoren. An diesem Beispiel zeigt sich die Kraft einer integrierten PR-Aktion, mit der – im Einklang mit den Botschaften der Unternehmenskommunikation – ganz nebenbei auch SEO-Ziele erreicht werden.

Kostenfreie Presseportale sinnvoller nutzen

Suchmaschinenoptimierer und gute Online-PR-Agenturen nutzen Plattformen wie openPR auf die einzig sinnvolle Weise: Sie stellen Keyword-optimierte Texte ein, die nur dem Namen nach Pressemitteilungen sind und die Lust auf den zweiten Klick machen, der den Nutzer im Idealfall auf die Unternehmenswebsite führt, die seine Suche befriedigt.

Auf diese Weise sammelt man nicht nur Backlinks, sondern erzielt im Huckepack der relevanten Presseportale auch Sichtbarkeit in den Suchmaschinen. Dank Universal Search sogar besonders aufmerksamkeitsstark mit Thumbnail auf der ersten Google-Seite, sofern ein Bild mit eingestellt wurde.

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Ein Gastbeitrag von Ulf-Hendrik Schrader, Geschäftsführer der PR-Agentur Aufgesang Public Relations GmbH, bekannt unter der Marke prdienst.de®. Er ist Referent für Online-PR und PR im Web 2.0 und beschäftigt sich intensiv mit den Potenzialen integrierter Online-Kommunikation. Seine Agentur ist seit 10 Jahren spezialisiert auf Online-PR, betreut mit 10 Mitarbeitern namhafte nationale und internationale Kunden und gibt monatlich den Online-PR-Newsletter heraus.


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