Machen Sie mehr aus Ihrem Traffic: Denken Sie an die Conversion-Optimierung!

27. Oktober 2011 | von Uwe Tippmann

Erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung ist harte Arbeit und ein entscheidender Schritt, mehr Besucher auf die eigene Seite zu bringen. Ärgerlich ist es dann nur, wenn anschließend nur verhältnismäßig wenig mehr Bestellungen zu verzeichnen sind. Hier sollten Sie Ursachenforschung betreiben und sich fragen, ob Sie die Google Richtlinie „Erstellen Sie Seiten in erster Linie für Nutzer, nicht für Suchmaschinen“ berücksichtigt haben. Oft bleibt im Wettrennen um mehr Nutzer die Nutzerfreundlichkeit auf der Strecke. Denken Sie an Ihre Kunden und präsentieren Sie Ihre Angebote optimal und eindeutig. Dabei schließen sich Suchmaschinenoptimierung und Conversion-Optimierung nicht aus, im Gegenteil: Sie ergänzen sich wunderbar.

SEO und Conversion-Optimierung: Ein super Doppel!

Eine gute Usability (im Deutschen „Benutzerfreundlichkeit“) sowie ein logischer Aufbau einer Webseite haben positiven Einfluss auf die Conversion-Rate. Weiterhin verbessert eine gute Usability zum Beispiel auch die Klickraten, vermindert die Absprungraten und verlängert die Verweildauer auf einer Webseite. Dabei finden sich viele Stellschrauben, die bei der Suchmaschinenoptimierung Beachtung finden, auch bei der Usability-Optimierung wieder:

Hier ein paar Beispiele, auf die Sie unbedingt achten sollten:

  • Ladegeschwindigkeit
  • Lesbarkeit
  • Klare und eindeutige Überschriften
  • Für Nutzer relevanter Content
  • Fehlerfreie Programmierung
  • Interne Verlinkung
  • Barrierefreiheit (Alt-Texte)
  • Empfehlungen und Bewertungen

Dies sind Kriterien zur Suchmaschinenoptimierung von Onlineshops, die Google erfasst und in das Ranking mit einfließen lässt. Eine Conversion-Optimierung hätte dann einen doppelt positiven Effekt für eine Seite:

  1. Ein höherer Anteil der Nutzer / des Traffics konvertiert.
  2. Das Google-Ranking kann sich verbessern.

Doch woran liegt es, dass Conversion-Optimierung und damit die Nutzerfreundlichkeit so oft auf der Strecke bleiben?

Mangelnde Einsicht

Dass die Usability einen entscheidenden Einfluss auf die Conversion hat, ist bei vielen zwar inzwischen im Bewusstsein angekommen, aber das Thema auch tatsächlich anzugehen, scheint schwer zu sein. Dies kann mehrere Gründe haben: Einer davon ist, dass Benutzerfreundlichkeit ein Thema ist, bei dem jeder mitreden kann. Jeder kann für sich entscheiden, ob er eine Webseite als leicht bedienbar empfindet. Nur als Seitenbetreiber ist die eigene Meinung oft zu positiv gefärbt. Schließlich ist es ja das eigene „Baby“ und daran gibt es nichts zu meckern. Aber genau mit dieser Einstellung wird immer wieder großes Potenzial verschenkt. Es ist immens wichtig, sich vor Augen zu führen, dass die Webseiten-Besucher sich eben nicht tagein tagaus mit der eigenen Seite beschäftigen, sondern oftmals nur einmal kurz vorbeischauen. Ein objektiver Blick von Nutzern oder eines Usability-Experten deckt somit die Schwachstellen bzw. Hürden für den Besucher auf, die es zu beseitigen gilt.

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