Zehn SEO-Tipps für Online-Shops

30. November 2009 | von Uwe Tippmann

4.  Content

Sowohl die User als auch der Suchmaschinen-Robot benötigen textlichen Inhalt, den man lesen kann. Es müssen nicht extrem lange Texte sein, aber beschreiben Sie z.B. auf der Startseite, worum es in Ihrem Shop geht. Verweisen Sie dabei aus dem Text heraus auf passende Produkte oder Kategorien.

Beispiel für die interne Verlinkung anhand der Wikiedpia:

interne,verlinkung,wiki

Auf den Kategorie- und Produktseiten sollten außerdem individuelle Beschreibungen verfügbar sein. Verwenden Sie auf gar keinen Fall Inhalte, die bereits zig Mal im Internet vorhanden sind. Sie benötigen „Uniqueness“, um bei Google gefunden zu werden.

Tipp für Online-Shops:
Nutzen Sie einzigartigen Content um die Produkte „ansprechend“ zu beschreiben. Wenn Sie z.B. „Winterreifen“ der Firma „Continental“ mit „18 Zoll Felgen“ und „5-Speichen Design“ verkaufen, dann sollten diese Infos in die Produktbeschreibung integriert werden. Je genauer und transparenter die Informationen desto eher wird der Besucher zum Kunden.

 

5.  Interne Verlinkung

Die beste Einstiegsseite bei Online-Shops ist die Produktseite. Auf dieser findet der User direkt den Preis, Bilder, eine Produktbeschreibung und den Weg zum Warenkorb. Leider ist es bei Online-Shops oft so, dass die Produkte in der letzten Ebene kaum „Linkpower“ erhalten. Durch die fehlende „Linkpower“ kann natürlich kein Ranking bei Google erreicht werden. Versuchen Sie deswegen, jede relevante Seite, für die ein Ranking erreicht werden soll, mindestens acht Mal intern zu verlinken.

Tipp für Online-Shops:
Durch das „Cross-Selling“ auf den Produktseiten sollten die acht internen Links problemlos erreicht werden können. Einige Beispiele:

Weitere Produkte empfehlen:

artikel-empfehlen

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch:

kunden-kauften-auch

Meistverkaufte Produkte in der Kategorie „XY“
(hier kann zusätzlich noch die Kategorie verlinkt werden):

meistverkaufte-produkte

Produkte intern „taggen“:

taggen,produkte2

Durch das „Taggen“ können Sie Produkte in drei bis vier Keywords definieren. Je Keyword sollte eine eigene, neue Seite entstehen. Die Tag-Seite sollte ähnlich einer Sitemap aufgebaut werden, aber nur Produkte anzeigen, die das gleiche Tag-Wort beinhalten.

Jedes Produkt sollte mit mindestens drei Schlagwörtern „getaggt“ werden. Sie können Alternativ den User auch die Möglichkeit geben, ein Produkt selber zu „taggen“:

Welche Methode Sie nun nutzen liegt bei Ihnen. Wichtig ist nur, dass jede Seite genug interne Linkpower erhält und das funktioniert sehr gut mit einer durchdachten internen Verlinkung.

Achten Sie darauf, wenn Artikel aus dem Programm genommen werden das interne Links ebenfalls entfernt werden. Broken Links stellen ein Problem bei der UserExperience dar, was sich wiederum in schlechterer Performance im Ranking auswirken kann. Somit gilt auch der Bereich „interne Links“ als ein Punkt bei der Suchmaschinenoptimierung für Prestashop, XTCommerce und anderen Onlineshops. Mittlerweile stehen für immer mehr OnlineShop Systeme entsprechende Module zur Verfügung, um diese „Broken Links“ zu identifizieren.

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