Brand Building durch Linkbuilding

27. September 2017 von Mustafa Demertzis

Sicherlich kennen Sie die typische Supermarktsituation, Sie stehen vor der Wahl zwischen zwei Produkten. Meistens entscheiden wir uns für das Markenprodukt, der Bekanntheitsgrad beeinflusst somit unsere Entscheidung. Ob die Qualität stimmt, ist eine ganz andere Frage.

Dieses Prinzip können wir auch online beobachten. Unternehmen, die sich einen gewissen Bekanntheitsgrad aufgebaut haben, werden deutlich öfter verlinkt als ein No-Name-Unternehmen. Wie wir alle wissen, sind Links für Google sehr wichtig. Das Unternehmensziel sollte es daher sein, als Marke aufzutreten,  sei es als Big Player, lokaler Held oder als Personal Brand. Durch gezieltes Brand Building und das Vertrauen der Nutzer, können Sie Ihre Unternehmung auf das nächste Level bringen.

Brand Building durch Linkbuilding

Was ist ein Brand?

Ein Brand (deutsch: Marke) wird juristisch als ein rechtlich geschütztes Herkunftszeichen gesehen. Symbolisch steht es für die Qualität eines Produktes. Dabei wird dem Konsumenten ein bestimmtes Gefühl vermittelt. Diese Emotion gilt erst dann als erfolgreich, wenn die vermittelte Botschaft als dauerhaftes, positives Erlebnis im Bewusstsein befestigt wird. Googles ehemaliger CEO Eric Schmidt brachte es 2008 auf den Punkt:

„Brands are the solution, not the problem.“

Einfluss der Markenbekanntheit beim Onlinekauf

Ein Verbraucher kann im Geschäft die Ware testen oder anfassen. Im Online-Shop ist diese persönliche Qualitätskontrolle leider nicht möglich. Aus diesem Grund müssen andere Faktoren für eine Bewertung herangezogen werden. Die Brand Awareness nimmt hierbei einen höheren Stellenwert ein.

Es gibt jedoch noch weitere Einflussfaktoren, die eine Kaufentscheidung beeinflussen können:

  • Ausführliche Informationsseiten
  • Der Preis für das Produkt oder die Dienstleistung
  • Die Auswahl an bekannten Bezahlmethoden, wie z.B. PayPal
  • Mindestens ein Gütesiegel
  • Kundenbewertungen und Erfahrungsberichte

Bedeutung für die Suchmaschinenoptimierung

Suchmaschinen sind das Portal ins Internet. Ohne eine vernünftige Online Marketing Strategie landet auch die schönste Webseite im Nirwana des Webs. Mit SEO (OffPage- und OnPage-Maßnahmen) lässt sich die Markenbekanntheit eines Unternehmens stärken. Ziel ist es hierbei, die Besucher auf die Webseite zu führen und Vertrauen zu schaffen.

Warum Marken auf informative Begriffe optimiert werden sollten

Die Suchintention eines Besuchers lässt sich in drei Kategorien teilen:

  • 80% informative Suchanfragen
  • 10% navigationale Suchanfragen
  • 10% transaktionale Suchanfragen

Die informellen Begriffe sind aus zwei Gründen für das Brand Building besonders geeignet. Erstens, sind sie weniger hart umkämpft und zweitens, besitzen sie in der Regel mehr Suchvolumen. Wenn die  Stärkung der Kundenmarke im Fokus steht, bietet es sich an, dem User informative Inhalte zur Verfügung zu stellen. Dadurch bietet man dem Nutzer Mehrwert und wirkt ein Stück authentischer.

Unsere Erfahrungen zeigen uns, dass Marken bei größeren Google Updates die Gewinner sind. Marken sind verlässlich und Google braucht verlässliche Seiten, um den Suchenden das beste Ergebnis zu liefern.

Kann Google die Markenbekanntheit messen?

Ob in Zukunft Marken Nennungen oder sogar Zitate als positives Signal zur Bestimmung der Brand Awareness herangezogen werden, lässt sich noch nicht beantworten. Erste Anzeichen hierfür gab es jedoch bereits Ende 2016 von Googles Gary Illyes.

Im Marketing Land Podcast entstand folgende Konversation zwischen Danny Sullivan und Gary Illyes:

Danny Sullivan: „So the feeling is that you’ll get enough brand awareness?“

Gary Illyes: „Something that you can’t measure easily. We are thinking about how to actually, like, measure that in aggregate. I think that UXers are on it.“

In Sullivans Frage ging es darum, wie es Google Home schafft, die Quellen aus den Featured Snippets zu beziehen um somit Nutzer-Fragen zu beantworten.

Brand Building durch Linkbuilding fördern

Durch qualitative sowie themenrelevante Links, bauen Sie sich in Ihrem Themengebiet eine gewisse Autorität auf. Links sind im Grunde Empfehlungen – positive Empfehlungen bedeuten auch bessere Rankings. Allerdings geschieht Linkbuilding nicht von heute auf morgen, es ist vielmehr eine Investition in die eigene Marke.

Sichtbarkeit und Wahrnehmung

Marken müssen präsent sein, nur so können sie eine Vertrauensbasis zu den Verbrauchern aufbauen. Online ist es nicht anders, die Sichtbarkeit ist hier das wichtige Keyword. Je höher die Sichtbarkeit, desto mehr Besucher gewinnt eine Webseite über Google.

Mit informativen Inhalten ist die Steigerung der Sichtbarkeit/Wahrnehmung der eigenen Marke möglich. Doch auch hier stößt guter Content irgendwann auf seine Grenzen. Abhilfe schafft hier eine qualitative Linkbuilding Strategie.

Fazit

Brand Building sollte kein Projekt sein, es hat einen Anfang aber kein wirkliches Ende. Die optimale Präsenz in den Suchergebnissen bedarf einer durchdachten Strategie. Natürlich gibt es noch weitere Online Marketing Kanäle, die hinzugezogen werden können. Doch als „Kickstart“ ist das Linkbuilding  zur Beschleunigung ideal.

Welche Erfahrungen konnten Sie bereits mit Brands in Ihrem Online-Umfeld machen? Nach welchen Kriterien würden Sie ein Produkt im Online-Shop bewerten? Wir sind auf Ihre Impulse gespannt.

 

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