Gesundheitsportal von Google

Allgemein 18. Oktober 2007 von

Anfang 2008 soll es schon Online gehen: Das Google Portal mit Informationen zur Gesundheit, Krankheiten und Medizin. Zudem sollen auf der Plattform die eigenen medizinischen Daten abgespeichert werden können.

Der Vorteil dabei ist, das Akten nicht mehr benötigt werden und auch ein Verlust von diesen nicht mehr vorkommen kann. Grund der Entwicklung sei die Vernichtung zahlreicher Unterlagen durch Hurrikan Katrina im Jahr 2005.

Auf der Web 2.0 Summit in San Francisco sagte die Google-Mitarbeiterin Marissa Mayer:“ Soviel Informationen in Papierkram abzulegen habe einfach keinen Sinn mehr.

Derzeit wir das Gesundheitsportal von Google Partnern und Beta-Testern erprobt.

Weitere Funktionen werden sein:
– lokale Suche nach Fachärzten
– informationen zu Krankheiten

Eine gute Idee. Web 2.0 für die Gesundheit…

Showing 5 comments
  • Martin Helman

    Ich weiß nicht ob ich Google unbedingt über meinen Gesundheitszustand informieren möchte, sonst bekomme ich beim Medikamentankauf, kurz vor meinem Ableben evtl. ein paar Sponsoreinblendungen von Bestattungsunternehmen…

  • Robert Eberhard

    Also, da kann ich mich nur meinem "Vorkommentator" anschließen. Will ich, dass Google über mich so detailliert Bescheid weiß? Ich glaube nein! Reicht es nicht schon, dass Google die Mailaccounts parst? Man stelle sich nur mal vor, was Google mit den Daten "eruieren" kann ;-)

  • Martin Winkler

    In diesem Fall kam die "Forderung" aber sogar aus einer ganz anderen Richtung. Paradoxerweise waren es u.a. Bibliothekare , die sich mit eHealth bzw. dem Thema "health literacy" = Wissen der Patienten um allgemeine Gesundheitsfragen beschäftigten, die ein Google Health forderten. Es muss nicht "evil" werden. Wenn die Verfügbarkeit von Gesundheitsinformationen gut gelöst wird, wird es nicht schlimmer als bestehende Lösungen. Die deutschen Gesundheitsportale sind ja auch rein kommerziell ausgerichtet und ändern ihre Themen sofort, wenn sie neue Werbekunden haben. Wie man aber mit persönlichen Daten dabei umgeht, ist natürlich eine ganz andere Frage

  • Ulrich

    Wenn man ehrlichen individuellen Gesundheits-Input bekommen will, etwa Kritik am Medizin-Betrieb oder eine persönliche Krankengeschichte, dann muss dieser Input eben zuverlässig anonymisiert werden. Das müsste sich doch organisieren lassen!

  • Thomas H.

    Typisch deutsches Verhalten.
    Gesundheit ist KEINE heilige Kuh, Ärzte sind keine Götter! Willkommen in der Realität sie tut weh.
    Google ist nicht der böse kleine Wicht der uns alle töten möchte, die versuchen nur Geld zu verdienen.

    Datenschutz ist ein heißes Thema aber man muss nicht gleich bei jedem Husten von google in Panik ausbrechen…
    Gruß
    Thomas

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