Über Marken, Wikinger und Shoemoney

9. April 2009 von

Wie TechCrunch kürzlich berichtete, hat Shoemoney jemanden verklagt der seine Marke Shoemoney bei Adwords mißbräuchlich verwendete. Am Rande sei erwähnt, das der besagte jemand angeblich ein Google Adwords Mitarbeiter ist.

Das für mich spannende daran ist das Shoemoney eben nicht nur eine Person, sonder auch eine Marke ist, mit passendem Logo, dem Motto Skills to pay the bills mit einer Firmenidentität die bis hin zur konsistenten Farbverwendung geht. Meiner Meinung nach einer der besseren Beispiele von Branding in der Internetmarketingszene.

Zur Marke sagt das deutsche Markenrecht folgendes:
Die Hauptfunktion der Marke besteht darin, dem Verbraucher oder Endabnehmer die Ursprungsidentität der gekennzeichneten Waren oder Dienstleistungen zu garantieren, indem sie ihm ermöglicht, diese Ware oder Dienstleistung ohne Verwechslungsgefahr von Waren und Dienstleistungen anderer Herkunft zu unterscheiden.

Das englische equivalent von Marke ist Brand das vom altnordischen brandr abgeleitet wird, was soviel wie einbrennen heisst. Gratulation an Shoemoney, er ist einer der wenigen Internetmarketer der eine perfekte Markenstrategie durchzieht, Der Name, das Logo, die Farben, das Motto. Die Marke brennt sich ins Bewusstsein ein. Er, beziehungsweise seine Marke ist unverwechselbar, und diese Unverwechselbarkeit verteidigt er nun mit Zähnen und Klauen.

Wie steht es nun heute um die Markenbildung und -strategie bei SEO/SEM Firmen in Deutschland? Wie ernst, beziehungsweise für wie wichtig hält man eine starke Marke? Ist eine Markenstrategie überhaupt nötig? Wird Branding in unserer Nische als nicht Notwendig erachtet, bzw. als geringe Priorität eingestuft? Die Frage stellt sich, wieviele Firmen in dieser Branche sind eigentlich „Unverwechselbar“?

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