ABAKUS Internet Marketing

Warum die Umformulierung von Produktbeschreibungen nicht reicht!

Herstellertexte umschreiben als Content Strategie? Zeitverschwendung.

Viele Shopbetreiber nutzen der Einfachheit halber die Produktbeschreibungen des Herstellers. Nun schildern sie beispielsweise einem Partner ihr Vorgehen und hören zum ersten Mal den Begriff Duplicate Content. Etwas spät, aber immerhin.

Im schlimmsten Fall lässt Aktionismus sofort Hand anlegen. „Die Inhalte müssen abgeändert werden, wir brauchen Unique Content!“.

Zwei wichtige Punkte sollten berücksichtigt werden, bevor die Produktbeschreibungen angefasst werden – falls sie dann noch angefasst werden.

  1. Google prüft Texte in sog. Shingles

Bei einem Text prüft Google die ersten vier Worte, gleicht sie mit der gigantischen Datenbank ab und geht dann ein Wort weiter. Jetzt werden die nächsten vier Wörter auf Duplikate geprüft.

Bsp.:

  1. Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipisicing elit. Ex, explicabo, doloribus, esse rem officia quas facilis eius alias similique ducimus amet quam odio perspiciatis dolorem ipsam!
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  4. Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipisicing elit. Ex, explicabo, doloribus, esse rem officia quas facilis eius alias similique ducimus amet quam odio perspiciatis dolorem ipsam!usw.

Das Austauschen von Begriffen oder das Wechseln der Reihenfolge von Absätzen usw. bringt wenig Erfolg.

Sie wollen besser sein, als ihr Wettbewerb? Liefern Sie einen Mehrwert! Und was bringt dem Nutzer einen Mehrwert? Mehr Inhalt! …Das klingt zu einfach, oder?

  1. Inhalte mit Mehrwert

Mehr Inhalt bedeutet nicht zwangsläufig mehr Text. Wobei auch mehr Text einen Mehrwert liefern kann. Vor allem, wenn er der Formatierung nach eine weitere Textart darstellt.

Wir haben neben den Metadaten der Seite je Dokument:

  1. Überschriften (u.a. Stichwort: Überschriftenhierarchie)
  2. Hervorgehobene (gefettete usw.) Bereiche … ja, alter Hut. Trotzdem.
  3. Links – interne und externe
  4. HTML Listen
  5. Bewertungen
  6. F.A.Q.s zum Produkt

Am besten sollte geprüft werden, ob auf den eigenen Produktseiten entsprechende Inhalte vorhanden sind. Falls nicht, sollten die interessanten Produkte priorisiert und Tests gestartet werden. Das Sommerloch steht vor der Tür. Zeit sollte dafür vorhanden sein.

Und auch die schon einigermaßen strapazierten Videos sind aus Googles Sicht erst einmal ein Mehrwert. Im Video können zusätzliche Informationen kommuniziert werden. Das gilt auch für Audio. Und klickbare (!) Grafiken.

Für bestimmte Produkte eignen sich z.B. auch Checklisten, die als druckbares PDF eingebunden werden. „Ich bastel mir ein Sonnensystem, was brauche ich dafür?“ usw.

Content-Einbindung
Wir haben verschiedenste Textelemente und so viele zusätzliche Informationen zu unserem Produkt, jetzt muss der Wettbewerber aber unseren Staub schlucken!

Wurden die Inhalte optimal eingebunden?
Haben wir eine ellenlange Produktseite, die mehrere Bildschirme füllt? Arbeiten wir mit tabbed Content? Schaffen wir neue Unterseiten zum Produkt?

Es kommt vor, dass Google aufgrund bestimmter programmiertechnischer Vorgehensweisen Inhalte sehr gering oder gar nicht wertet. Prüfen Sie als Unternehmen, ob sekundäre Inhalte Ihrer Seite in den SERPs bei Google sichtbar sind.

Sie benötigen Unterstützung? Dann kontaktieren Sie uns!

Wir helfen Ihnen gerne bei Ihrer Content-Optimierung!

Weitere Informationen erhalten Sie auch in einem Artikel von Barry Schwartz auf www.seroundtable.com.

 


Über den Autor:

Seit 2002 ist Kamillo Kluth für ABAKUS Internet Marketing tätig. In dieser Zeit hat er maßgeblich die langfristigen Strategien für die Suchmaschinenoptimierung im Unternehmen mitbestimmt. Aktuell ist er der Leiter der Abteilung Suchmaschinenoptimierung bei ABAKUS und somit am Puls der Zeit.