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Facebookseite für reines B2B Unternehmen sinnvoll?

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Rike
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Beitrag von Rike » 20.01.2014, 11:46

Hallo,

ich habe vor kurzem mit einem Freund über eben dieses Thema gesprochen. Er selber hat ein gut gehendes Familienunternehmen für Vakuum- und Reinraumtechnik mit gut 200 Angestellten. Eine Fanpageseite sieht er für sich als nicht so relevant.

Aber stimmt es, dass ein reines B2B-Unternehmen darauf verzichten kann? Ich meine, Social Media ist für alle Firmen mehr denn je zu einem wichtigen (wenn auch nicht dem wichtigsten) Mittel für Kundenkommunikation etc. geworden.

Oder ist das hinsichtlich der Produkte des Unternehmens wirklich nicht so günstig und passend? Sind dann Plattformen wie Xing und/oder G+ ratsamer?

Grüße
Ulrike

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jabbadu
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Beitrag von jabbadu » 20.01.2014, 13:38

Facebook ist in meinen Augen dafür absolut nicht geeignet.. Es mag vielleicht Segmente geben in denen es passt - ich habe bis jetzt aber noch kein B2B Unternehmen gesehen welche eine FB-Seite hat die gut läuft, ergo ziehe ich den Schluss daraus das es sich einfach nicht lohnt, weil es sowieso keine Sau interessiert..

hanneswobus
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Beitrag von hanneswobus » 20.01.2014, 13:43

ulrike,

schoene moebel die ich in deine signatur finde.

zu deinem freund: ich wuerde btr. der fb-seite nicht pauschalisieren wollen. man muesste sich das produktspektrum, die zielgruppen etc. anschauen bevor man eine (abschliessende) entscheidung pro fb oder contra fb faellen kann. ein ansatz waere bspw. dass du mal nachpruefst, ob sein wettbewerb in welcher form bei fb aktiv ist und ob dort ggf. vorhandene posts kommentiert werden. dannach kannst du ja auch gegenpruefen, ob ggf. vorhandene wettbewerbs-fb-seiten indexiert sind und ranken.

pruefe auch ab, ob branchenuebliche themen bei fb bequasselt werden und wie diese kommunikation ausschaut (bild / text / video-mix).

gruß

Rike
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Beitrag von Rike » 20.01.2014, 14:00

Danke erstmal,

ich habe mich in der Mittagszeit auf diversen Blogs rumgetrieben, die dieser Frage auch schon nachgegangen sind. Als sinnlos wird zes unächst schon mal gar nicht betrachtet. Aber wie du, hanneswobus, schon sagst, muss man genau abwägen, welche Ziele und Produkte das Unternehmen hat und wie die Zielgruppe aussieht. Außerdem sollte man vorab schon abwägen, ob man genügend interessante Inhalte hat, die es sich lohnen, geposted zu werden.

Und allerdings gehen die Meinungen weit auseinander. Wie jabbadu, denken auch noch viele andere, vor allem die Marketeers aus einschlägigen B2B-Unternehmen. Wobei die Umfrageergebnisse, die ich gefunden habe, von den Experten auch gleich wieder revidiert wird und sie gleichzeitig versuchen, der Rentabilität einer Fanpage für B2B fürzusprechen.

Siehe: https://www.onlinemarketing-praxis.de/st ... -nuetzlich

Meiner Meinung nach, nachdem ich nun einige Meinungen hier und im weiteren Web eingeholt habe, sollte man Social Media auch im B2B nicht gänzlich ausschließen. Wenn man alle Punkte vorher gut abwägt, also eine Pro- und Contraliste erstellt, und geeignete Marketingleute mit entsprechender Zeitkapazität und der richtigen Überzeugung dafür hat, dann los.

hanneswobus
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Beitrag von hanneswobus » 20.01.2014, 14:07

rike,

mach mal fuer dich und deinen freund eine "gewichtete nutzwertanalyse", dannach wird einiges klarer. :-)

im vorfeld solltet ihr natuerlich recherchieren, ob themen deines freundes bei fb bequasselt werden. fb liefert dir da eine schnittstelle fuer sowas.

gruß

Allpa
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Beitrag von Allpa » 20.01.2014, 14:08

jabbadu hat geschrieben:ich habe bis jetzt aber noch kein B2B Unternehmen gesehen welche eine FB-Seite hat die gut läuft
Nur mal als Beispiel:

Lufthansa Cargo: https://www.facebook.com/lufthansacargoag?fref=ts
Krones: https://www.facebook.com/kronesag

Richtig aufgezogen und mit einem Konzept funktioniert auch B2B sehr gut. Man muss eben nur den Tricker finden um das Interesse zu wecken und die Fans zu Likes und Comments zu bewegen.

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Beloe007
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Beitrag von Beloe007 » 20.01.2014, 14:09

Mich interessiert das Thema auch! Momentan sehe ich es noch so:

Rudimentär nutzen sollte man die Kanäle dennoch, wobei mich Facebook und der ganze Käse immer noch eher nervt. Ich werde wohl nie verstehen warum das von vielen so intensiv genutzt wird.

Die Vorteile sind für mich auch immer noch schleierhaft, wenn ich mal von vielen Antworten auf die Frage
"Bist du Fan einer Webseite, oder eines Onlineshops den du regelmäßig benutzt?"
im Bekanntenkreis ausgehe.

Zu 90 % kommt ein "nein."
Falls JA: "Warum?" zu 99 % kommt: "weil es dort mal ein Gewinnspiel gab."

Ich glaube immer noch der Nutzen wird deutlich überschätzt. Z.B. ein Newslettersystem ist immer noch viel wertiger.

Schaut man sich die Platzhirsche an:
https://de-de.facebook.com/Amazon.de 3,5 Mio Fans - 25.000 sprechen darüber = 0,7 % effekt
https://de-de.facebook.com/ebay.de 1Mio Fans - 6.000 sprechen darüber = 0,6 % effekt
https://de-de.facebook.com/zalando 700.000 Fans, 7.000 sprechen darüber = 1% effekt
https://de-de.facebook.com/IKEAdeutschland 500.000 Fans, 10.000 sprechen darüber = 2 % effekt

Usw. usw. und was die für Anstrengungen dafür unternehmen, ich glaube rechnen tut sich das nicht, für die ist es vermutlich eher eine Imagesache. Also für mich sind diese Kanäle mittlerweile wieder das letzte auf der ToDo, wenn wirklich nichts anderes mehr gemacht werden muss, sofern man keine Webseite betreibt wo es vielleicht Sinn macht (Hobby, Spiele, Videos usw...).

Ich denke im B2B macht es noch weniger Sinn, aber wie gesagt rudimentär würde ich es nutzen, weil es kostet ja auch kaum Zeit.

swiat
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Beitrag von swiat » 20.01.2014, 14:15

Rike hat geschrieben:Eine Fanpageseite sieht er für sich als nicht so relevant.
Ich würde meinen, machen.

Mitnehmen was geht.

Auf FB ist praktisch für jede Zielgruppe was unterwegs an user.

Gruss

Michael
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Rike
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Beitrag von Rike » 20.01.2014, 14:18

hanneswobus hat geschrieben:
mach mal fuer dich und deinen freund eine "gewichtete nutzwertanalyse",

gruß
Wie genau gehe ich da vor? Das klingt nach einem professionellen Tool? Und wo bzw. wie gibt Facebook dafür Schnittstellen?

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Beitrag von ole1210 » 20.01.2014, 14:22

Beloe, deine Aufstellung ist gut und schön, sagt jedoch leider GAR nichts aus da schlicht die Info fehlt, welche Anstrengungen die jeweiligen Unternehmen unternehmen und wie akkurat Facebook die Daten ermittelt.

hanneswobus
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Beitrag von hanneswobus » 20.01.2014, 14:31

rike,

unter: https://gist.github.com/jonathanmoore/2640302 findest du ein paar anleitungen, wie man ueber bspw. fb-api die konsumentenstatistiken (also: click, like, comment) ziehen kann.

zur nutzwertanalyse: https://de.wikipedia.org/wiki/Nutzwertanalyse ich hatte einmal ein tool dafuer programmiert. ist leider ewig her und ich finde das gerade nicht im archiv.

gruß

Rike
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Beitrag von Rike » 20.01.2014, 14:39

Vielen Dank, hanneswobus :)

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Beitrag von Beloe007 » 20.01.2014, 15:22

ole1210 hat geschrieben:Beloe, deine Aufstellung ist gut und schön, sagt jedoch leider GAR nichts aus da schlicht die Info fehlt, welche Anstrengungen die jeweiligen Unternehmen unternehmen und wie akkurat Facebook die Daten ermittelt.
Das stimmt, von den großen Abzuleiten ist ohnehin falsch, wenn dann sollte man wie hanneswobus geschrieben hat seine Wettbewerber prüfen, ob diese Erfolgreich dort vertreten sind.

Ich habe selbst viele Anstrengungen unternommen auf diesen Portalen, auch viel Geld verplempert und nach meiner Erfahrung tendieren die Effekte nahe 0 (in Deutschland). In manchen anderen Ländern postet man irgendeinen Quatsch und hat 50 Likes + 3 Shares, bei ner 300 Fanspage im (B2B) Ingenieurbereich.

Bei mir war es bisher so: Egal ob man es mit der Brechstange versucht, so gut wie gar nicht oder einen Mittelweg geht. Der Vorteil war bei mir bisher nahezu identisch, also bleibt nur zu testen und die Anstrengungen an den Effekt anzupassen.

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Beitrag von hanneswobus » 20.01.2014, 15:30

beloe007,

korrekt. man kann das fb-beobachtungsspiel uebrigens auch in richtung beobachten-der-wettbewerber-fb-seiten treiben. hier kannst du bspw. recht einfach den "pflegeaufwand" herausinterpretieren.

auch klar: bei fb braucht man raum fuer experimente.

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Beitrag von Beloe007 » 28.01.2014, 09:45

Vielleicht noch interessant für einige:
E-mail remains a significantly more effective way to acquire customers than social media—nearly 40 times that of Facebook and Twitter combined (exhibit). That’s because 91 percent of all US consumers still use e-mail daily,1 and the rate at which e-mails prompt purchases is not only estimated to be at least three times that of social media, but the average order value is also 17 percent higher.
https://www.mckinsey.com/insights/market ... you_emails

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