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elmex
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Beitrag von elmex » 20.09.2018, 01:12

Also, als AwIn noch (vor kurzem) Affili.net hiess, musste ich feststellen, dass deren Tracking auf Referrers basiert, was in Zeiten von SSL und damit häufig unterdrückten Referrern irgendwie schlecht ist?

nerd
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Beitrag von nerd » 20.09.2018, 02:54

supervisior hat geschrieben:wenn ich die Performance Werte des Avertisers berücksichtige und auf mich, bzw. auf die Menge der Clicks übertrage, sollte von diese 1.000 Clicks/Monat zumindest mal 1 hängenbleiben, aber da tut sich Null Komma Nix. Bei einer Gage von 50,-/Sale und einem Milliarden schweren Markt in dieser Branche allein in Deutschland, frag ich mich unweigerlich, warum sich da kein Erfolg einstellt.
Du kannst aber nicht pauschal sagen wie gut/schlecht die conversation rate deines partner sein sollte. Die ist je nach produkt oder service verschieden, und kann auch im promille bereich liegen (z.b. gluecksspiel, finanzen, luxusartikel die sich leute gerne ansehen aber nicht leisten koennen).
Normalerweise ist die kommission umso hoeher, je schlechter die conversation rate ist - und $50/sale erscheint mir schon recht hoch.

Dann kommt es auch noch auf deinen partner an, und wie gut oder schlecht seine marke ist, oder das einkaufserlebniss fuer den kunden:
- Wie gut ist die langdingpage, und wie wenig klicks sind fuer einen erfolgreichen kauf noetig? Wenn es nur ein bestimmtes produkt ist was einzeln gekauft wird, waere es lohnenswert wenn der kauf direkt auf der landingpage abgeschlossen werden kann (lieferadresse + zahlungsinfo form direkt unter dem produkt!)
- Muss ich jede menge ueberfluessige felder zu meiner schuhgroesse, haarfarbe usw. zwingend ausfuellen, oder beschraenken sich die formulare auf das absolut notwendige (name, email, lieferadresse, zahlungsinfo) und ist auch klar ausgezeichnet?
- Hat er negative bewertungen auf facebook, google maps, trusted shops oder anderswo was kunden leicht finden?
- Bietet er gelaeufige zahlungsmittel an, oder muss man sich erst irgendwo bei einem exotischen anbieter umstaendlich registrieren?
- Gibt es angaben zur lieferzeit (<3 tage), und ist der anbieter per telefon oder email erreichbar und reagiert schnell, oder versteckt er sich hinter einer postadresse in taka-tuka land?
- wieviel % besuchen die seite von mobile aus? Ist der bestellabschluss auch vom handy aus problemlos moeglich?

Wenn der haendler die potentiellen kunden schon vor dem kauf wegekelt hat, dann nuetzen dir auch die $50 provision nichts.

nerd
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Beitrag von nerd » 20.09.2018, 03:13

supervisior hat geschrieben:Schleierhaft ist mir auch noch die Bezeichnung Bestätigungszeitraum. Wenn ich das so verstehe, dass es Tage x braucht, um erst dann die Gewissheit zu bekommen, ob es überhaupt Transaktionen gab, dann ist das noch frustrierender. Konkret wären das 120 Tage, also 4 Monate bis man weiß, was Sache ist.
Haengt wohl mit dem umtauschrecht oder chargebacks bei paypal und kreditkarten zusammen. Der kunde kann eine zeitlang spaeter immer noch sein geld zurueckbuchen lassen, selbst wenn der haendler alles ordnungsgemaess geliefert hat.
Oder beide parteien haben pech weil es beim zustelldiehnst entweder verloren ging oder beschaedigt wurde.

supervisior
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Beitrag von supervisior » 22.09.2018, 14:50

@nerd

Es geht in meinem Fall nicht um Produkte, die man kaufen muss. Von daher kann man das meiste, was Du zuletzt an Faktoren genannt hast als Ursachen ausschließen. Das heißt aber nicht, dass es stattdessen nicht andere Handicaps geben könnte. Dass die Gage hoch erscheint, liegt nicht daran, dass die Erwartung, dass man es verkauft bekommt eher gering wäre. Ganz im Gegenteil! Man MUSS es sogar kaufen, auch wenn man es gar nicht will. Paradox? Nö! ;) Beispiel: Wenn Du Dir ein Auto kaufst, "musst" Du Kfz Steuer bezahlen und "musst" eine Kfz-Versicherung abschließen. Nur mal so als Beispiel.

Die Gage ist im konkreten Fall branchenüblich und das auch offline und hat nichts konkret mit Affiliate zu tun. Die Advertiser, die ich mir ausgesucht habe, sind wahrlich nicht unbekannt und auch deren Preis-/Leistungsangebot gehören zum oberen Ende der Nahrungskette. Um das Angebot verkauft zu bekommen, muss man nix anderes machen, was man an jeder anderen virtuellen Ecke genauso machen muss. Die Abläufe sind nahezu identisch. Irgendwie wäre ich froh, wenn ich die Ursache durch die von Dir genannten Faktoren ausmachen könnte, kann ich aber nicht, weil sich das bei mir komplett anders verhält. Was mir konkret fehlt, sind Erfahrungs- und Refferenzwerte, um darüber zumindest feststellen zu können, wie für das, was ich da mache, was die Konversionsrate ist. Was AWIN da im Performance Report für den jeweiligen Advertiser ausspuckt, müsste bei mir eigentlich zu einem Geldregen führen, aber bei mir regnets grad mal Staub.

Rem
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Beitrag von Rem » 22.09.2018, 23:36

Also, als AwIn noch (vor kurzem) Affili.net hiess, musste ich feststellen, dass deren Tracking auf Referrers basiert, was in Zeiten von SSL und damit häufig unterdrückten Referrern irgendwie schlecht ist?
Nein. https zu https funktioniert, für https zu http gibt es
<meta name="referrer" content="unsafe-url">
Und weitere Möglichkeiten, mit dem meta referrer die Weitergabe zu erlauben oder spezifisch einzugrenzen. Wobei ich das nicht wirklich prickelnd finde, da solche Einstellmöglichkeiten natürlich in des Nutzers Hand gehören. Einige tun es bereits.
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