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HowTo: Mehreinnahmen trotz Adblocker

Alles zum Thema Google Adsense.
supervisior
PostRank 9
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Beiträge: 1288
Registriert: 26.06.2006, 09:11

Beitrag von supervisior » 22.10.2018, 13:15

Mehreinnahmen trotz Adblocker.... aber ohne Garantie, dass das bei jedem funktioniert. ;)

ich beobachte jetzt schon im Dritten Jahr die Entwicklung, bzw. den Einsatz von Adblockern. Zu den Adblockern zähle ich auch die Browser Funktionen zum Schutz der Privatsphäre hinzu. Bei den reinen Adblockern habe ich auch mehrere Versuche unternommen diesen entgegen zu wirken, also z.B. alternative Anzeigen, die anstelle der Adsense Anzeigen angezeigt werden, wobei mir erst hinterher klar wurde, dass das eigentlich Quatsch ist. Wer einen Adblocker im Einsatz hat, den bringt man auch mit alternativen Anzeigen nicht dazu auf eine Werbung zu klicken.

Ich habe auch radikale Methoden versucht und den kompletten Content ausgeblendet, wenn jemand einen Adblocker im Einsatz hatte, aber auch das bringt nicht viel bis gar nichts. Meine Bemühungen gingen sogar so weit, dass ich mir auch für die Browser eigene Funktion zum Schutz der Privatsphäre etwas habe einfallen lassen, zumal diese Browser Funktion weit mehr blockt und auch weit mehr im Einsatz ist als die klassischen Adblocker. Die Adblocker sind im Vergleich dazu fast harmlos.

Dass das komplette Blocken des Contents nichts bringt, wenn jemand Werbung blockt, müssen regelmäßig auch bekannte Betreiber feststellen, weil in Folge dessen die Media Kenndaten in den Keller gehen und sich auf die Werbeplatzpreise auswirkt.

So gesehen müsste man als Publisher eigentlich resignieren und es einfach hinnehmen, dass es keine voll zufriedenstellende Lösung dafür gibt. Das entspricht aber nicht meiner Natur. Nachdem das komplette Ausblenden des Contents und auch alternative Anzeigen nichts bringen, habe ich aktuell eine Zwischenlösung im Einsatz. Zwischenlösung bedeutet, dass jeder ob mit oder ohne Adblocker beim ersten Aufruf einer Seite grundsätzlich alles ohne Einschränkung sieht. Ich bin nun in der göttlichen Lage, dass Google mir 80% aller Besucher auf Übersichtsseiten schickt und man unweigerlich weiternavigieren muss, um das zu bekommen, wonach man sucht. Der Nutzer bekommt dadurch zunächst mal ein "Zungentratzerl" zu sehen, ohne dass er in irgendeiner Weise eingeschränkt wird. Diese Zungentratzerl Seite ist keine besondere Seite, sondern gehört zur ganz normalen Seitenarchitektur im Sinne von Kategorien und Listungen, wie man diese z.B. in einem Online Shop findet.

Hat man nun also einen Adblocker im Einsatz, wird folglich auch keine Werbung angezeigt, aber ich verpasse ihm einen Cookie, der dann beim Weiterklicken dazu führt, dass ich diesem Nutzer eine Fehlerseite "andrehe", aber nicht mit dem Hinweis, dass er seinen Adblocker ausschalten soll, sondern ich ihm das so verkaufe, dass sein Werbelocker verhindert, dass ich Ihn über meine Datenschutzerklärung informieren kann. Das stimmt zwar nicht, aber dadurch verlagere ich die Schuld auf unsere geistigen (politischen) Vordenker und siehe da es funktioniert zumindest so weit, dass mehr als 1/4 der Adblocker Nutzer ihren Adblocker ausschalten. Das heißt im Umkerschluss aber nicht, dass diese Methode bei den restlichen 3/4 nicht funktioniert würde. Zu den 3/4 gehören auch Bots, die sich als Nutzer ausgeben. Seltsamerweise und der Logik meines Scripts zum Erkennen eines aktivierten Blogs scheint auch der Google Bot manchmal mit einem Adblocker unterwegs zu sein. Das zu erläutern ist aber eine andere Thematik. In jedem Fall und unter Berücksichtigung, dass das Verhältnis derjeniger, die den Adblocker ausschalten und der anderen, die sich nicht dazu bringen lassen, dann doch höher ist als 1/4 zu 3/4, werden zumindest mehr Anzeigen Impressionen konsumiert. Die Zunahme der Anzeigen Impressionen verändert für sich selbst schon alle Werte, wie z.B. den RPM. Die Anzahl der CPM Anzeigen fallen in der Regel zwar geringer aus als klassische CPC Anzeigen aber auch ohne Clicks erhöht sich dadurch das Potential für Mehreinnahmen.

Die obige Beschreibung ist aber noch kein wirkliches HowTo, zumal es an tiefergehender Beschreibung fehlt, aber es stellt zumindest eine Hilfestellung dar, wie man über eine softe Zwischenlösung indirekt doch Mehreinnahmen generieren kann. Die Art einer Seite hängt jedoch davon ab, ob und wie effektiv diese bei anderen funktioniert.

Wer das nun selbst mal ausprobieren will, der findet nachfolgend ein kleines, aber sehr wirkungsvolles Script, wie man aktivierte Adblocker identifizieren kann und darauf aufbauend Aktionen steuern kann. Leider brauchts dann aber doch Programmierkenntnisse, sodass es nicht für jeden geeignet ist.

Step 1:
Die nachstehende Datei so weit oben wie möglich im <head> Bereich als includierte .js Datei einbinden. Wichtig dabei ist der Name der js Datei, weil Adblocker ganz klassisch und uneigenschränkt darauf anspringen.

Code: Alles auswählen

<script src="pfad_zu_js_datei/ads.js"></script>
Inhalt der ads.js

Code: Alles auswählen

&#40;function &#40;i, o, g&#41; &#123;
    i&#91;o&#93; = g;
&#125;&#41;&#40;window, 'adblocker', false&#41;;
Ebenfalls im <head> Bereich den nachfolgenden Code einbinden:

Code: Alles auswählen

<script>
    &#40;function&#40;a, d, c, b&#41; &#123;
        a&#91;d&#93; = &#40;typeof a&#91;d&#93; == typeof undefined&#41; ? c &#58; b
    &#125;&#41;&#40;window, "adblocker", true, false&#41;;
</script>
Mit

Code: Alles auswählen

<script>
    if &#40;adblocker&#41; &#123;
       // do whatever you want
    &#125;;
</script>
lassen sich dann im Content beliebige Aktionen ausführen deren Phantasien fast keine Grenzen gesetzt sind. Es empfiehlt sich alle Code Anteile vor Google & Co. zu verbergen.
Zuletzt geändert von supervisior am 23.10.2018, 09:03, insgesamt 1-mal geändert.

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