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Änderungen für Adblocker in Chrome geplant

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RH666
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Beitrag von RH666 » 30.05.2019, 20:13

Änderungen für Adblocker in Chrome geplant: Google provoziert Unmut

Mit skizzierten Änderungen im Planungsdokument "Manifest V3" an der Plug-in-Schnittstelle von Chromium erzürnt Google zahlreiche Entwickler von Adblockern.


Adblocker setzen in Google Chrome bisher auf dem webRequest API auf. Im Planungsdokument "Manifest V3" skizziert Google nun, dass das API entfernt werden soll. Ersetzen soll es das declarativeNetRequest API, das aber ganz anders funktioniert und bisher nur 30.000 Filterregeln erlaubt. Aktuelle Adblocker nutzen mehr als doppelt so viele Regeln. Der Unmut der Entwickler entlädt sich aktuell in einer Google-Gruppe, wo das Chromium-Plug-in-Team die geplanten Änderungen erklärt hat. Die Entwickler monieren vor allem, dass Google keine zufriedenstellende Begründung für die Änderung geliefert hat.

Große Umstellung für Adblocker
Für Adblocker-Plug-ins bedeutet die geplante Änderung, dass auf jeden Fall ein großer technischer Umbau nötig wird. Falls Google nicht auch noch die Mengenbeschränkung der Filterregeln in der declarativeNetRequest API aufhebt, könnten Adblocker sogar nur noch einen deutlich geringeren Teil der Werbeeinblendungen herausfiltern. Zahlreiche Entwickler drohen daher bereits mit einem Wechsel auf Firefox, wo es keine solchen Einschränkungen gibt.

https://www.heise.de/newsticker/meldung ... 35601.html



Ad-Blocker Entwickler "drohen" also...lol okay.

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nerd
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Beitrag von nerd » 30.05.2019, 22:10

Wenn der adblocker auf chrome nichtmehr funktioniert, werden die benutzer auch recht schnell nachziehen und auf firefox umsteigen...

supervisior
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Beitrag von supervisior » 31.05.2019, 07:31

Das ist aber noch Zukunftsmusik. Das wird wenn, dann nicht gleich in den nächsten Versionen kommen.

staticweb
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Beitrag von staticweb » 31.05.2019, 09:00

> Das ist aber noch Zukunftsmusik. Das wird wenn, dann nicht gleich in den nächsten Versionen kommen.

Diese Meldung ist jetzt keine Neuigkeit, da diese Änderung bereits seit einer Weile zur Debatte steht. Heute oder morgen ist natürlich nicht mit einer Einführung zu rechnen, aber spätestens in einem Jahr sollte es soweit sein.

Es ist also noch genug Zeit, sich mal mit dem Pi Hole Projekt zu beschäftigen und Werbung / Tracker bereits im Netzwerk vorzufiltern.

supervisior
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Beitrag von supervisior » 31.05.2019, 09:15

Was die meisten aber überfordern dürfte, zumal es dann auch um die fortlaufende Pflege der Filterlisten geht. Die meisten Rooter können das aber jetzt schon, um den Kids den Zugriff auf bestimmte Seiten zu sperren. Machen nur die wenigsten, eben weil ein enormer Pflegeaufwand damit verbunden ist.

Was Google letztendlich vorhat, ist auch noch offen, will heißen, das ist mir zu kurz gedacht, dass Google einfach nur den den Funktionsumfang von Adblockern einschränken will. Irgendwas kommt da noch hinterher. Es kann aber auch sein, dass Google die Marktmacht und den Verbreitungsgrad vom Chrome Browser ausnutzen will, um der Einzige zu sein, der beim Adblocken eingreift. So nach dem Motto, wenn hier einer blockt, dann bin ich das. Ob der Schuss dann nicht doch nach hinten losgeht, wird sich zeigen. Egal wie, es dauert in jedem Fall noch bis da was kommt.

staticweb
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Beitrag von staticweb » 31.05.2019, 11:37

Natürlich wird es die meisten User überfordern, aber ich habe keine Lust jedes mal auf Probleme nach programmatischen Änderungen in den Browsern zu reagieren. Siehe noscript Probleme Mitte 2017 und der letzte Zertifikats Bug, jeweils im FF.

Eine Seite mit Listen findest du z.B. hier: https://firebog.net/

Wenn du die Kommentare des verlinkten Beitrags liest wirst du eine entsprechende Quelle finden die deine Ausführungen zur angestrebten Google Marktmacht bzw. dessen Erhalt bestätigen werden.

supervisior
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Beitrag von supervisior » 31.05.2019, 11:55

Ich kenne die besagten Listen.

Was derzeit über das Thema diskutiert wird, ist leider einmal mehr Spekulation und das in allen Belangen, was Google anbetrifft. Spekulationen bleiben es solange bis Google Fakten geschaffen hat.

Entscheidender ist doch, dass das nur von denen diskutiert wird, die sich 7 Stellen hinterm Komma bewegen, gemessen an der gesamten Zahl der Nutzer, die Chrome verwenden. Von daher eine Mini-Minderheit. Wenn die sich vom Chrome abwenden würden, juckt das Google wohl am wenigsten.

Da bräuchte es schon einen "Rezo"-Effekt damit sich Google zumindest theoretisch damit beschäftigen würde.

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Beitrag von staticweb » 31.05.2019, 12:32

> Was derzeit über das Thema diskutiert wird, ist leider einmal mehr Spekulation und das in allen Belangen, was Google anbetrifft. Spekulationen bleiben es solange bis Google Fakten geschaffen hat.

Scheinbar hast du dir das Alphabet Dokument des angesprochenen Links nicht durchgelesen.

> Wenn die sich vom Chrome abwenden würden, juckt das Google wohl am wenigsten.

Genau so ist es.

> Da bräuchte es schon einen "Rezo"-Effekt damit sich Google zumindest theoretisch damit beschäftigen würde.

Dann wende dich an Tube One. Vielleicht passt die Kampagne zu ihren Interessen!?

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Beitrag von supervisior » 31.05.2019, 12:48

staticweb hat geschrieben: Scheinbar hast du dir das Alphabet Dokument des angesprochenen Links nicht durchgelesen.
Ich lese viel, aber nicht alles. Wenn Du was konkretes meinst, dann hilf mir auf die Sprünge. Weiß grad nicht, was Du meinst?!

staticweb
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Beitrag von staticweb » 31.05.2019, 12:52

> Ich lese viel, aber nicht alles. Wenn Du was konkretes meinst, dann hilf mir auf die Sprünge. Weiß grad nicht, was Du meinst?!

https://www.heise.de/forum/heise-online ... 2670/show/

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Beitrag von supervisior » 31.05.2019, 12:54

Ach das meinst Du. Ja gesehen, aber mangels Zeit konnte ich da nicht tiefer einsteigen.

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Beitrag von supervisior » 31.05.2019, 13:07

Wenn man noch andere Kapitel so liest, könnte man fast glauben Google würden die Felle davonschwimmen und Existenzängste haben. Bei 85% der Einnahmen nur über Werbung besteht Google eigentlich aus nichts außer aus Werbung. Da lieg ich dann mit meiner Interpretation zum Motto:"Wenn hier einer blockt, dann bin ich das." gar nicht mal so verkehrt.

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Beitrag von staticweb » 31.05.2019, 13:34

> Bei 85% der Einnahmen nur über Werbung besteht Google eigentlich aus nichts außer aus Werbung.

Abgesehen von den Werbeeinnahmen sollte man den Wert der gesammelten Tracking-Daten nicht unterschätzen, auch wenn man diesen nicht direkt in Dollar ausdrücken kann. Das ist die Basis des gesamten Unternehmens. Und eine Behinderung des Zuflusses könnte schon Einfluss auf das ganze Unternehmen haben, wenn aktuelle Entwicklungen nicht verfolgt werden können.

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Beitrag von supervisior » 31.05.2019, 14:06

Stimmt nicht ganz, was Du sagst. Der Wert der Daten hat ja eine sehr kurze Halbwertzeit, sprich würde man Google ab Morgen verbieten keine Einnahmen mehr aus Werbung zu generieren, wären diese Daten übermorgen schon fast bis gar nichts mehr wert. Vielleicht noch bis Überübermorgen, aber das sind ja nur imaterielle Werte, deren Wertigkeit von der Aktualität abhängt. Da ist also nix nachhaltiges an Wert dran, aber das ist typisch bei so einem Geschäftsmodell und bei den verbleibenden 15% an Einnahmen wäre Google nächste Woche pleite, weil die Fixkosten schon höher sind als diese 15%.

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Beitrag von staticweb » 31.05.2019, 14:26

> Der Wert der Daten hat ja eine sehr kurze Halbwertzeit, sprich würde man Google ab Morgen verbieten keine Einnahmen mehr aus Werbung zu generieren, wären diese Daten übermorgen schon fast bis gar nichts mehr wert.

Eben deshalb muss Google darauf achten, dass der Zufluss nicht gestört wird, da sonst aktuelle und zukünftige Entwicklungen (Chancen & Risiken) nicht seriös eingeschätzt werden können.

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