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cupandblank
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Beitrag von cupandblank » 18.06.2019, 21:46

Hallo zusammen,

Ziel des Beitrags ist es, etwas Licht in die finanzielle Welt der SEOs zu bringen.

ich habe mich mit einigen anderen Freelancern, Agengurinhabern und Angestellten unterhalten und wollte die Infos hier zusammenfassen.

Tagessatz vor Ort in einer Agentur.
Der Tagessatz eines Freelancers schwankt zwischen 300 und 1000€ täglich.
Frage: Mir wurde erzählt, dass Agenturen mindestens den Faktor 1,5 drauf schlagen. Bedeutet, dass man als Freelancer beim Endkunden dort mindestens 450 bis 1500€ bekommen würde... realistisch?

Bezahlung nach Wert, nicht Zeit
Ich persönlich nehme einen Stundensatz für die SEO. So kann ein lokales Unternehmen mit unter 10 meiner Stunden in Googl schon 2x #1 sein (maps und organic).
Frage: Mir wurde geraten, SEO nie nach Stunden abzurechnen. Seht ihr das auch so? Das lokale Unternehmen macht fortlaufend über die nächsten Monate / Jahre neue Kunden. Je nach Branche (z.B. immobilien) macht der Kunde dadurch problemlos ne halbe Mio mehr im Jahr. 10x75€ = 750€ sind dafür ein kleiner Preis.

Strategie und Operatives Arbeiten
An einer Stelle fühle ich mich etwas betrogen. Als SEO manage ich oft andere Freelancer. Ich finde beispielsweise in 2 h genügend Fehler, um dem Webentwickler 20h arbeit zu bescheren... Arbeit die er in Rechnung stellen kann. Ich hingegen stelle nur 2h in Rechnung. Selbige gilt für andere Personen, wie Texter, UX-Tests, Analytics-Team (je größer das Unternehmen, desto mehr Arbeiten übernehmen andere).
Frage: Akquise kostet Zeit. 10 Kunden statt 2 Kunden zu betreuen, generiert zusätzliche unbezahlte Arbeit, sei es kurze Whatsapps, 5 min telefonate usw.... der Webentwickler ist happy, weil er nur längere Aufgaben übernehmen muss und dadurch fast nie etwas unbezahlt machen muss. Ich empfinde an der Stelle etwas Frust. Wie findet man einen fairen Kompromiss?[/code]

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Beitrag von ole1210 » 18.06.2019, 23:42

300,- Euro Tagessatz nimmt vllt ein Student im Nebengewerbe. Ganz sicher aber niemand mit Ahnung.

Wann Agenturen etwas aufschlagen, dann landet das nicht beim Freelancer, sondern in der Agentur.

Wie willst du den Wert deiner Arbeit messen, wenn nicht in der Anzahl der Investierten Stunden? Theoretischer Mehrgewinn/umsatz? Halte ich für unseriös!

hanneswobus
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Beitrag von hanneswobus » 19.06.2019, 08:34

cupandblank hat geschrieben:Hallo zusammen,

Ziel des Beitrags ist es, etwas Licht in die finanzielle Welt der SEOs zu bringen.

ich habe mich mit einigen anderen Freelancern, Agengurinhabern und Angestellten unterhalten und wollte die Infos hier zusammenfassen.

Tagessatz vor Ort in einer Agentur.
Der Tagessatz eines Freelancers schwankt zwischen 300 und 1000€ täglich.
Frage: Mir wurde erzählt, dass Agenturen mindestens den Faktor 1,5 drauf schlagen. Bedeutet, dass man als Freelancer beim Endkunden dort mindestens 450 bis 1500€ bekommen würde... realistisch?

Bezahlung nach Wert, nicht Zeit
Ich persönlich nehme einen Stundensatz für die SEO. So kann ein lokales Unternehmen mit unter 10 meiner Stunden in Googl schon 2x #1 sein (maps und organic).
Frage: Mir wurde geraten, SEO nie nach Stunden abzurechnen. Seht ihr das auch so? Das lokale Unternehmen macht fortlaufend über die nächsten Monate / Jahre neue Kunden. Je nach Branche (z.B. immobilien) macht der Kunde dadurch problemlos ne halbe Mio mehr im Jahr. 10x75€ = 750€ sind dafür ein kleiner Preis.

Strategie und Operatives Arbeiten
An einer Stelle fühle ich mich etwas betrogen. Als SEO manage ich oft andere Freelancer. Ich finde beispielsweise in 2 h genügend Fehler, um dem Webentwickler 20h arbeit zu bescheren... Arbeit die er in Rechnung stellen kann. Ich hingegen stelle nur 2h in Rechnung. Selbige gilt für andere Personen, wie Texter, UX-Tests, Analytics-Team (je größer das Unternehmen, desto mehr Arbeiten übernehmen andere).
Frage: Akquise kostet Zeit. 10 Kunden statt 2 Kunden zu betreuen, generiert zusätzliche unbezahlte Arbeit, sei es kurze Whatsapps, 5 min telefonate usw.... der Webentwickler ist happy, weil er nur längere Aufgaben übernehmen muss und dadurch fast nie etwas unbezahlt machen muss. Ich empfinde an der Stelle etwas Frust. Wie findet man einen fairen Kompromiss?[/code]
moin.
ich mache mal ein wenig smalltalk auf basis meiner aktivitäten
zu tagessatz vor ort in einer agentur.
es kommt durchaus mal vor, dass ich bei befreundeten eingreife o. aktiv werde u. da sind - je nach problem u. sympathie - durchaus 300eur / tag "denkbar". ich würde das allerdings niemals in konstellationen machen, die sehr viel aufwand (unterkunft, reisen) erfordern. im standardfall rechnen wir hier aber nicht pro tag ab, sondern pauschal je monat. das hat hier auch den grund, dass ich den konkreten aufwand nur teilw. sehr SEHR grob abschätzen kann. weiter: wir verwenden zwischen 50 u.. 60% des arbeitstages für forschen u. entwickeln. sowas lässt sich definitiv nicht auf kund_innen umlegen.
mein gedanke für dich:
die preisdiskussion bei "tagessatz" erledigt sich, wenn man sich die projekte im detail anschaut. wenn du aus gründen extrem effektive lösungen anbieten kannst, sind vierstellige tagessätze natürlich machbar ... je nach projekt u. budget. wenn du "nur" katalogdienstleistungen (austauschbar, macht jeder, beliebig) verkaufst, wirst du schlechte argumentationsgrundlagen haben. ich beobachte hier nämlich durchaus, dass pot. budgethalter_innen sehr SEHR kritisch werden (können) und sich sehr wahrscheinlich den günstigeren "katalogdienstleister" suchen.

zu bezahlung nach wert
das kenne ich auch u. in meinen gesprächen läuft es eher nicht über umsätze u. neukund_innen, sondern über positionierungen. diese anfragen werden hier im standard abgelehnt u. wenn auf umsätze u. neukund_innen argumentiert wird, verweise ich immer auf kontakte in den affiliatenetzwerken. ich argumentiere genau so, weil ich meine, dass die seo primär die sichtbarkeit u. wahrnehmbarkeit der projekte zu realisieren hat. sprich: es geht nur darum u. die umsatzproblematik lässt sich nicht steuern, weil u.a. ich keinerlei einfluss auf produktauswahl, produktpreise, div. interna etc. pp. habe.
neulich sprach mich jmd. an, ob bei mir "bezahlung nach wert" auch denkbar ist: ich antwortete ... ja ... natürlich ... aber ich hätte dann gern anteile am geschäft, umfangreiche einblicke in die interna u. ich behalte mir vor, die geschäftlichen anteile zu verkaufen. man schaute mich mit großen augen an u. ich erklärte meine logik: wenn ich "bezahlung nach wert" abnicke, arbeite ich auf die wertsteigerung des geschäftes / der firma u. damit wäre man ja auch absolut gleichberechtigte partner mit allem drumherum. noch nie hat hier irgendwer dieser geschichte zugesagt u. sehr viele von den anfragenden existieren nicht mehr.

zu strategie+operatives arbeiten
das ist hier das aktuelle hauptgeschäft u. in einer speziellen partnerschaft bekomme ich zwischen 1200 und 1600 eur + mwst / tag. ich gehe aber etwas weiter, als du in deinem kurzen statement. also: ich betreibe mit 3 anderen leuten hochkomplexe markt- u. zielgruppenalysen auf basis der socials + datenerhebungen aus den socials, filtere das zeug, verfeinere das zeug mit den üblichen ML / KI-ansätzen, leite daraus mit anderen strategien ab, vertrete das ganze beim endverbraucher o. irgendwer macht das für mich u. greife nur dann ein, wenn es unbedingt notwendig ist u. bei "eingreifen" handelt es sich um:
- präsentation auf nicht-nerd-niveau
- teamaufbau, teamkontrolle
- teilw. akquise u. steuerung externer agenturen

hanneswobus
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Beitrag von hanneswobus » 19.06.2019, 08:39

ole1210 hat geschrieben:300,- Euro Tagessatz nimmt vllt ein Student im Nebengewerbe. Ganz sicher aber niemand mit Ahnung.

Wann Agenturen etwas aufschlagen, dann landet das nicht beim Freelancer, sondern in der Agentur.

Wie willst du den Wert deiner Arbeit messen, wenn nicht in der Anzahl der Investierten Stunden? Theoretischer Mehrgewinn/umsatz? Halte ich für unseriös!
der wert der arbeit wird gemessen auf basis der verhandlung zwischen AG u. AN. das ist eine simple marktlogik u. da fallen faktoren rein, wie sympathie, kompetenz, werkzeuge.
ich verstehe immer nicht, dass man von der wertmessung in form v. "ich sage, das ist der wert" ausgeht. ich erinnere mich bspw. an einen streit mit einem dieser socialmediaberaterinfluencer. da ging es um irgendeine dieser hippstermessen, wo der eintritt ziemlich teuer war. ich fragte: "wieso?" u. "was bekomme ich dafür?" u. man sagte mir "halt die fresse, ich habe den preis definiert u. das ist halt so.". ich denke nicht in "seriös" / "unseriös", aber bei der damaligen diskussion zuckte meine augenbraue nach oben.
zu den 300eur: in LE bekommst du durchaus für diese summe kompetente leistungen u. ich sehe da keine student_innen im nebengewerbe. klar ist, dass man für 300eur keine innovative leistung bekommt, sondern standardleistungen (wordpress anglotzen, dinge reparieren, plugins anpassen). das sind sachen, wo ganz sicher ahnung vorhanden sein muss, aber das meiste aus den, mir bekannten, leistungsspektren lernt man mit einer gewissen grundintelligenz.

gruß

staticweb
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Beitrag von staticweb » 19.06.2019, 09:13

> ..., sondern standardleistungen (wordpress anglotzen, dinge reparieren, plugins anpassen). das sind sachen, wo ganz sicher ahnung vorhanden sein muss, aber das meiste aus den, mir bekannten, leistungsspektren lernt man mit einer gewissen grundintelligenz.

Sorry, aber das solltest du schon einmal spezifizieren. Du schreibst oben von "hochkomplexe markt- u. zielgruppenalysen auf basis der socials + datenerhebungen aus den social". Dies kann man heutzutage auch mit einem gewissen Einarbeitungsaufwand und "Grundintelligenz" leisten, wenn man sich darauf spezialisiert. Die Basis-Scripte und Tools sind teilweise frei verfügbar und müssen "nur" an den jeweiligen Anwendungszweck angepasst werden.

Das klingt jetzt zwar provokativ, aber das machst du mit Aussagen, wie "wordpress anglotzen, dinge reparieren, plugins anpassen" ja auch. :-)

hanneswobus
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Beitrag von hanneswobus » 19.06.2019, 09:33

staticweb hat geschrieben:> ..., sondern standardleistungen (wordpress anglotzen, dinge reparieren, plugins anpassen). das sind sachen, wo ganz sicher ahnung vorhanden sein muss, aber das meiste aus den, mir bekannten, leistungsspektren lernt man mit einer gewissen grundintelligenz.

Sorry, aber das solltest du schon einmal spezifizieren. Du schreibst oben von "hochkomplexe markt- u. zielgruppenalysen auf basis der socials + datenerhebungen aus den social". Dies kann man heutzutage auch mit einem gewissen Einarbeitungsaufwand und "Grundintelligenz" leisten, wenn man sich darauf spezialisiert. Die Basis-Scripte und Tools sind teilweise frei verfügbar und müssen "nur" an den jeweiligen Anwendungszweck angepasst werden.

Das klingt jetzt zwar provokativ, aber das machst du mit Aussagen, wie "wordpress anglotzen, dinge reparieren, plugins anpassen" ja auch. :-)
du hast absolut recht u. ich war provokativ. ^^
nein ... im ernst: in den akquisegesprächen o. beim "vorsingen" werde ich natürlich genauer u. professioneller in wort + tat.
meine provokation hatte auch das ziel, dass man sich bewusst sein muss, dass eben argumentationsschwierigkeiten auftauchen können (!), wenn die köpfe austauschbar sind.

staticweb
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Beitrag von staticweb » 19.06.2019, 10:07

> meine provokation hatte auch das ziel, dass man sich bewusst sein muss, dass eben argumentationsschwierigkeiten auftauchen können (!), wenn die köpfe austauschbar sind.

Ein Alleinstellungsmerkmal kann dabei sicher nicht schaden, wenn man es denn richtig rüber bringt.

swiat
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Beitrag von swiat » 19.06.2019, 10:14

"Freelancern"

Moderne Sklaven.

Gruss
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hanneswobus
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Beitrag von hanneswobus » 19.06.2019, 10:34

staticweb hat geschrieben:> meine provokation hatte auch das ziel, dass man sich bewusst sein muss, dass eben argumentationsschwierigkeiten auftauchen können (!), wenn die köpfe austauschbar sind.

Ein Alleinstellungsmerkmal kann dabei sicher nicht schaden, wenn man es denn richtig rüber bringt.
und genau an diesem punkt frisst die katze ihren schwanz.
lg

Vegas
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Beitrag von Vegas » 20.06.2019, 01:53

cupandblank hat geschrieben:An einer Stelle fühle ich mich etwas betrogen. Als SEO manage ich oft andere Freelancer. Ich finde beispielsweise in 2 h genügend Fehler, um dem Webentwickler 20h arbeit zu bescheren... Arbeit die er in Rechnung stellen kann. Ich hingegen stelle nur 2h in Rechnung.
Der Ansatz ist ungünstig. Was spricht dagegen, den Webentwickler zu bezahlen und dem Kunden das Komplettpaket zu verkaufen? Nicht anders als die Agentur, natürlich wird auf das was Freelancern bezahlt wird etwas aufgeschlagen. Ist mit Angestellten nicht anders, keine Dienstleistungsfirma verdient Geld, wenn Sie dem Kunden nur das berechnet was die Mitarbeiter, egal ob nun frei oder fest, verdienen. Solange das was der Kunde zahlt, das was der Mitarbeiter/Freelancer verdient und das was die Agentur verdient in einem gesunden Verhältnis stehen und jeder dabei profitiert, wunderbar.

Bedenke auch: Unabhängig davon, wieviel nun wer verdient, ohne dass der Kunde akquriert wird, verdient niemand was. Willst Du also statt für eine Agentur zu arbeiten, direkt für Kunden arbeiten, musst Du die erstmal an Land ziehen. Das ist sicher nicht der einfachste Part.
cupandblank hat geschrieben:Je nach Branche (z.B. immobilien) macht der Kunde dadurch problemlos ne halbe Mio mehr im Jahr. 10x75€ = 750€ sind dafür ein kleiner Preis.
Ja, aber ist die Arbeit deshalb sagen wir 100.000€ wert? Vielleicht, aber nur, wenn Sie kein anderer günstiger mit gleichem Ergebnis machen kann und will. Zudem fällt dem Kunden seine halbe Million mehr nicht in den Schoß, er kommt dafür seiner Arbeit nach, muss seine Mitarbeiter bezahlen, trägt sein geschäftliches Risiko.

Weiter gedacht: Ein Arzt entdeckt bei Dir bei einer Routineuntersuchung eine schwere aber heilbare Erkrankung, zum Glück rechtzeitig. Er überweist Dich an eine Klinik, Du wirst behandelt und geheilt. Der Arzt stellt Dir für seine diagnostischen Leistungen 300€ in Rechnung. Du lebst dadurch 40 Jahre länger, verdienst über Jahrzehnte weiter Geld. Ohne die Diagnose wärst Du tot. Sind die 300€ zu wenig?

Ja, provokant, aber worauf ich hinaus will: Wenn Du erfolgsunabhängig abrechnest und ein Preisschild an eine Leistung hängst, dann ist das der Preis und gut. Wenn Du Dich unfair bezahlt fühlst, häng ein anderes Preisschild dran. Eine Bezahlung nach Arbeitszeit ist bei fast allen Dienstleistungen die Norm, fair und transparent.
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YUHIRO.DE
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Beitrag von YUHIRO.DE » 20.06.2019, 08:33

cupandblank hat geschrieben:Hallo zusammen,

Ziel des Beitrags ist es, etwas Licht in die finanzielle Welt der SEOs zu bringen.

ich habe mich mit einigen anderen Freelancern, Agengurinhabern und Angestellten unterhalten und wollte die Infos hier zusammenfassen.

Tagessatz vor Ort in einer Agentur.
Der Tagessatz eines Freelancers schwankt zwischen 300 und 1000€ täglich.
Frage: Mir wurde erzählt, dass Agenturen mindestens den Faktor 1,5 drauf schlagen. Bedeutet, dass man als Freelancer beim Endkunden dort mindestens 450 bis 1500€ bekommen würde... realistisch?

Bezahlung nach Wert, nicht Zeit
Ich persönlich nehme einen Stundensatz für die SEO. So kann ein lokales Unternehmen mit unter 10 meiner Stunden in Googl schon 2x #1 sein (maps und organic).
Frage: Mir wurde geraten, SEO nie nach Stunden abzurechnen. Seht ihr das auch so? Das lokale Unternehmen macht fortlaufend über die nächsten Monate / Jahre neue Kunden. Je nach Branche (z.B. immobilien) macht der Kunde dadurch problemlos ne halbe Mio mehr im Jahr. 10x75€ = 750€ sind dafür ein kleiner Preis.

Strategie und Operatives Arbeiten
An einer Stelle fühle ich mich etwas betrogen. Als SEO manage ich oft andere Freelancer. Ich finde beispielsweise in 2 h genügend Fehler, um dem Webentwickler 20h arbeit zu bescheren... Arbeit die er in Rechnung stellen kann. Ich hingegen stelle nur 2h in Rechnung. Selbige gilt für andere Personen, wie Texter, UX-Tests, Analytics-Team (je größer das Unternehmen, desto mehr Arbeiten übernehmen andere).
Frage: Akquise kostet Zeit. 10 Kunden statt 2 Kunden zu betreuen, generiert zusätzliche unbezahlte Arbeit, sei es kurze Whatsapps, 5 min telefonate usw.... der Webentwickler ist happy, weil er nur längere Aufgaben übernehmen muss und dadurch fast nie etwas unbezahlt machen muss. Ich empfinde an der Stelle etwas Frust. Wie findet man einen fairen Kompromiss?[/code]
Interessante Diskussion.

Ich denke es wäre besser in diesem Bereich eine Mindestbuchung zu vereinbaren. Zum Beispiel 10 Stunden im Monat. Wenn man dann 16 Kunden hat, die 10 Stunden im Monat buchen, dann hat man den Mannmonat voll :)

Viele Firmen werden bei so einem Modell höchstwahrscheinlich zusagen. Da man ja fest kalkulieren kann.

hanneswobus
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Beitrag von hanneswobus » 20.06.2019, 13:58

YUHIRO.DE hat geschrieben:
Interessante Diskussion.

Ich denke es wäre besser in diesem Bereich eine Mindestbuchung zu vereinbaren. Zum Beispiel 10 Stunden im Monat. Wenn man dann 16 Kunden hat, die 10 Stunden im Monat buchen, dann hat man den Mannmonat voll :)

Viele Firmen werden bei so einem Modell höchstwahrscheinlich zusagen. Da man ja fest kalkulieren kann.
interessante diskussion -> check.
zum mindestbuchungsmodell.
darüber kann man sich nur dann unterhalten, wenn das konkrete projekt auf dem tisch liegt u. würde ich da was auslagern, würde mich ausschliesslich die eingekaufte effektivität interessieren ... nicht der vollgemachte mannmonat. der "mannmonat" sagt nämlich nur etwas zur zeitlichen auslastung aus.
viele firmen interessieren sich übrigens nur für den kosten/nutzen-effekt u. das hat nicht immer etwas mit "mannmonat" zu tun, sondern mit der frage: "was bekomme ich für mein geld".
daher ... ja: interessante diskussion.

swiat
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Beitrag von swiat » 22.06.2019, 15:34

ole1210 hat geschrieben:300,- Euro Tagessatz nimmt vllt ein Student im Nebengewerbe. Ganz sicher aber niemand mit Ahnung.
Dan hat der Student aber ein großes Glück, die Praxis sieht da oft ganz anders aus, im Geiz ist geil Land.

Gruss
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hanneswobus
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Beitrag von hanneswobus » 22.06.2019, 19:48

swiat hat geschrieben:
ole1210 hat geschrieben:300,- Euro Tagessatz nimmt vllt ein Student im Nebengewerbe. Ganz sicher aber niemand mit Ahnung.
Dan hat der Student aber ein großes Glück, die Praxis sieht da oft ganz anders aus, im Geiz ist geil Land.

Gruss
korrekt.
eigentlich kenne ich das so, dass frischlinge monatspauschalen nehmen u. eigentlich sind diese preisdiskussionen rein theoretischer natur. ich gehe weiter u. behaupte, dass die meisten preisaussagen aus "befragungen" sehr wahrscheinlich *g* angreifbar sind.

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