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Wo stehen die Bing Server?

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lisa.sophie
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Beitrag von lisa.sophie » 03.07.2019, 09:00

Hallo Zusammen,

kann mir jemand sagen, wo die Bing Server stehen?

Grund ist folgender:
Aufgrund von Betrugsfällen blocken wir seit einiger Zeit den Zugriff aus einigen asiatischen Länder. Auf Anfrage wird ein 403 Statuscode ausgegeben.

Nun fällt auf, dass die Anzahl der Indexierten Seiten bei Bing kontinuierlich sinkt und in den Bing Webmastertools eine Benachrichtigung über steigende 403-Crawlingfehler auftaucht.

Meine Überlegung: Die Bing Server stehen in den asiatischen Ländern, für die wir aktuell den Zugriff blocken.

Was meint ihr zu meiner These und könnt ihr mir sagen, wo die Bing Server stehen?

Viele Grüße!

Rem
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Beitrag von Rem » 03.07.2019, 19:14

Netzwerke von Microsoft sind dezentral. Ich kann als Beispiel die Standorte von Azure (MS clouddienst) auflisten:
https://mscloud.be/azure-locations-regi ... lity-sets/

Die Fragen sind eher anders rum: warum sollte Dein Filter 100% korrekt funktionieren?
Bzw: mit welchen Angaben könntest Du den Bingbot eben durchlassen...? Sowas:
https://www.bing.com/webmaster/help/how ... t-3905dc26

Ich frage mich eher, warum ganze Regionen ausgesperrt werden müssen. Also welcher Art die Betrugsfälle sind. Ich hatte mal Chinesen auf der Seite, deren Datenvolumen ein wenig zu gross war (5 GB morgen früh, so dass der Server sogar hing). Da habe ich täglich IP-Adressen händisch gesperrt, bis ich nach einer Woche die Schnauze voll hatte und dann die letzten zwei IP-Blöcke ausliess, so dass die Range 65536 IP-Adressen umfasste. Jahre später kontaktierte mich ein Student und bat um Freigabe seiner Uni. LOL
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nerd
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Beitrag von nerd » 04.07.2019, 01:55

lisa.sophie hat geschrieben:
03.07.2019, 09:00
Aufgrund von Betrugsfällen blocken wir seit einiger Zeit den Zugriff aus einigen asiatischen Länder.
Das liest sich fuer mich eher so, als blockiert ihr eine liste von IPs, weil ihr irgendwo gelesen habt das man so "einfach" laender aussperren kann. Das funktioniert in der praxis nicht zuverlaessig, aus meiner erfahrung sind solche lsiten immer extrem ungenau und noch dazu hast du aufwand die liste laufend aktuell zu halten denn die IPs aendern sind staendig. Solche standortbestimmungen koennen auch mal um ein paar tausend km daneben liegen. Noch dazu lassen einige kriminelle ihre angriffe ueber amazon cloud services oder vpn laufen, und sind nicht so bloed das von "zu hause" zu machen.

Wenn ihr in einem onlineshop kreditkartenbetrug habt dann muesst ihr die bestellungen selbst beurteilen bevor ihr die zahlung abwickelt: gibt es den herrausgeber/bankname der kreditkarte in dem land in welches geliefert werden soll, stimmen lieferadresse und rechnungsanschrifft in etwa ueberein, ist es ein neukunde oder stammkunde, hat er erst im shop gestoebert oder war er auffaellig schnell? wieviel betrug oder ruecklauf hast du sonst bei diesem artikel, artikelgruppe, email-provider, zahlungsanbieter oder lieferbezirk/postleitzahl?

Entweder programmiert ihr so ein scoring system selbst und passt es nach und nach an, oder ihr benutzt einen externen service der sowas macht, und z.b. auch bestellungen schon flaggt wenn eine email oder lieferadresse vorher bei anderen haendlern ruecklaufe oder zahlungsausfaelle hatte.

Rem
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Beitrag von Rem » 04.07.2019, 13:03

Ich hatte mal eine "Indien"-IP-Liste in der hataccess... IPs, die als Indien erkannt wurden, aber nicht aus Indien stammten sowie IPs, die woanders her stammen, aber als Inder blockiert wurden, lag im Bereich von 3%. Ich würde natürlich heute etwas anderes verwenden, aber solche Lösungen auch eher zu vermeiden.

Das Problem ist definitiv nicht Bing, sondern Eure Herhangehensweise. Und gut, dass Nerd mein Geschwafel noch genauer auf den Punkt gebracht hat.

Ich wollte Euch halt nicht unterstellen, sowas billiges laufen zu haben. LOL

Grosso Modo würde ich die ganzen Filter und Überprüfungen auf den Bezahlbereich beschränken und Content so frei wie möglich verfügbar halten.
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arnego2
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Beitrag von arnego2 » 05.07.2019, 02:22

Da es fast immer um Dynamische IP handelt passiert das öfter.
Die IP Ranges werden oft mal ausgetauscht.
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Vegas
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Beitrag von Vegas » 20.07.2019, 13:54

Spannende Frage: Hat es denn denn gewünschten Effekt gebracht? So einfache "Old School" Ansätze zur Betrugsprävention sperren oft die aus, die man eigentlich nicht aussperren will, halten aber die, die es wirklich drauf anlegen, kaum ab.
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Beitrag von arnego2 » 20.07.2019, 15:07

Vor allem bringt es einem einen falschen Sinn der Sicherheit.
Nach dem Motto wir sperren die Bösen aus und lassen nur die Guten durch.
nerd hat geschrieben:Wenn ihr in einem onlineshop kreditkartenbetrug habt dann muesst ihr die bestellungen selbst beurteilen bevor ihr die zahlung abwickelt: gibt es den herrausgeber/bankname der kreditkarte in dem land in welches geliefert werden soll, stimmen lieferadresse und rechnungsanschrifft in etwa ueberein, ist es ein neukunde oder stammkunde, hat er erst im shop gestoebert oder war er auffaellig schnell? wieviel betrug oder ruecklauf hast du sonst bei diesem artikel, artikelgruppe, email-provider, zahlungsanbieter oder lieferbezirk/postleitzahl?

Zweifellos eine gesunde Herangehensweise. :wink:
Arnego2 <Web & Content>

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