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Amazon Partnerprogramm (Steuerliche Frage)

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JaegerBull
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Beitrag von JaegerBull » 15.09.2019, 13:53

Hallo Zusammen,

nachdem nun der Bescheid der Steuer inklusive dem ersten aktiven Jahr Amazon Einkommen eingetrudelt ist,
bin ich wahrscheinlich dafür bestraft worden, mich vorher nicht richtig zu erkundigen.

Kurzform :
Elster hat uns für 2018 eine Rückzahlung von 1746 € prognostiziert (Das deckt sich mit den Jahren zuvor).
Ich habe nun mein Amazon Einkommen von knapp 6500 € (bereits aller entstandenen Kosten) eingereicht
und soll nun knapp 450 € nachzahlen. Das wären knapp 2200 € Differenz.

Unabhängig von den Reaktionen hier auf den Post suche ich morgen ein Steuerbüro auf, aber ich wollte vorab
wissen ob diese Summe in etwa hinkommt.

Ich habe damals als ich gestartet bin hier im Forum einige Posts zum lesen gefunden, unter anderem diesen :
"Amazon Partnernet Umsatzsteuerbefreit?" (kann leider keine Links zufügen, da neuer User)
Einen Hinweis zum Reverse Charge Verfahren hatte ich der Steuer beigelegt, in der Erklärung selbst finde ich
allerdings keinen Punkt dazu.

Ich habe mich Mitte 2018 leider von diversen Meinungen lenken lassen und habe es einfach so laufen lassen.
Dabei dachte ich das mein Amazon Einkommen mit dem %-Satz des Steuerbescheids verrechnet würde welcher
bei 17,8% liegt. Hier soll ich aber nun fast 34% abführen.

Hat hier jemand Erfahrung und kann dies Bestätigen ?

Liebe Grüße
JB

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Hanzo2012
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Beitrag von Hanzo2012 » 15.09.2019, 15:47

Schau doch in deinem Steuerbescheid nach, was da gerechnet wurde, und vergleiche es mit der detaillierten Prognose von ELSTER.
Bei dem Steuersatz scheinst du von einer falschen Vorstellung auszugehen. Der Steuersatz richtet sich nach deinem zu versteuernden Einkommen. Verdienst du wenig, zahlst du prozentual wenig Steuern. Verdienst du mehr, steigt auch dein Steuersatz. (Allerdings dürfte er nicht so schnell von 17,8 auf 34 % steigen.)

JaegerBull
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Beitrag von JaegerBull » 15.09.2019, 18:09

Das Problem ist ja, das man bei Elster nicht angeben kann, das dieses Einkommen nach dem Reverse Charge verfahren zu beurteilen ist. Das der Steuersatz nach Einkommen steigt, ist mir bewusst, allerdings bei der Summe nicht um gravierende fast 16 %.

Hanzo2012
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Beitrag von Hanzo2012 » 16.09.2019, 06:45

JaegerBull hat geschrieben:
15.09.2019, 18:09
Das Problem ist ja, das man bei Elster nicht angeben kann, das dieses Einkommen nach dem Reverse Charge verfahren zu beurteilen ist.
Doch, das geht in der EÜR oder Umsatzsteuererklärung.
Nichtsdestotrotz: Das hat nur Auswirkung auf die Umsatzsteuer, nicht (direkt) auf die Einkommensteuer. Wenn du deine 6xxx € als Gewinn aus selbständiger Arbeit einträgst, ist das schon OK.
Wenn das Finanzamt denken würde, dass du Umsatzsteuer zahlen musst, dann sollten sie dir das im Umsatzsteuerbescheid mitteilen, nicht im Einkommensteuerbescheid.

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