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Amazon Partnerkonto gesperrt!

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madmaxy
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Beitrag von madmaxy » 24.01.2020, 12:15

Hi,

vor kurzem habe ich von Amazon eine Mail erhalten, ich möge doch innerhalb von 5 Tagen denen nahelegen, auf welchen Seiten ich Amazon Partnerlinks einsetze.

Nachdem ich die Mail beantwortet habe erhielt ich folgende Mail:
Hallo,

wir haben Deine Nachricht in Bezug auf die Schließung Deines Amazon Partnerkontos erhalten. Der Sachverhalt wurde vom zuständigen Team erneut überprüft. Hierbei konnten wir bestätigen, dass die Schliessung deines Partnerkontos aufgrund der Veletzung gegen die Teilnahmebedingungen des EU-Partnerprogramms erfolgt ist.

Gemäß der Teilnahmebedingungen für das EU-Partnerprogramm sind wir berechtigt, Dein Partnerkonto jederzeit, mit oder ohne Angabe von Gründen zu kündigen. Diese Entscheidung ist endgültig und kann nicht angefochten werden.

Die Teilnahmebedingungen findest Du hier: https://partnernet.amazon.de/promotion/ ... tdeapr2013

Der Verstoß umfasst unter anderem folgende Punkte:

-Es ist für uns nicht ersichtlich, auf welchen Webseite(n) Du Deine Partnerlinks platziert hast.

Darüber hinaus werden wir noch nicht ausbezahlte Werbekostenerstattungen einbehalten und Dir die Möglichkeit verweigern, Dich erneut für das Amazon Partnerprogramm zu bewerben.

Alle weiteren Konten, die wir Dir zuschreiben können oder die Du in Zukunft versuchen solltest zu eröffnen, werden wir möglicher Weise schließen und bereits entstandene Werbekostenerstattungen gemäß der Teilnahmebedingungen des EU-Partnerprogramm einbehalten.

Wir bitten Dich, alle dem Amazon EU-Partnerprogramm zugehörigen - oder in Verbindung mit dem EU-Partnerprogramm stehenden Inhalte -, Amazon Marken sowie von Amazon zur Verfügung gestellte Inhalte und Links zur Amazon.de Shopseite unverzüglich zu entfernen. Wir behalten uns des Weiteren etwaige Ansprüche gegen Dich vor.

Wir schätzen Dein Verständnis in dieser Angelegenheit.

Freundliche Grüße

Amazon.de Partnerprogramm
http://www.amazon.de/partner
Auf meinen Einspruch erhielt ich nochmal eine identische Mail. gegen die Kontosperrung habe ich nichts, habe eh kaum Umsätze darüber gefahren.

Aber dieses stört mich:
Darüber hinaus werden wir noch nicht ausbezahlte Werbekostenerstattungen einbehalten und Dir die Möglichkeit verweigern, Dich erneut für das Amazon Partnerprogramm zu bewerben.
In der Vereinbarung steht aber:
Wir dürfen angefallene und noch nicht ausgezahlte Werbeentgelte nach einer Kündigung für einen angemessenen Zeitraum zurückbehalten, um sicherzustellen, dass der richtige Betrag ausgezahlt wird (beispielsweise um etwaige Stornierungen oder Rücksendungen zu berücksichtigen).

Ich denke es handelt sich um Minimalbeträge, habe zuletzt vor einer gefühlten Ewigkeit in das Partnerkonto geguckt. Aber dieses Geschäftsgebaren stört mich.

Ich meine mit welchem Recht können die einfach Einnahmen zurückhalten, ohne den Fall näher zu deklarieren.

Ich habe auch meinen Anwalt kontaktiert.

Ich wollte wissen, ob hier jemand aktuell auch so etwas erlebt hat. Im Forum habe ich schon Beiträge aus der Vergangenheit gelesen. Aber wäre mal interessant, ob die aktuell eine "Großreinemach"-Aktion fahren.

Lg

mad

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Rem
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Beitrag von Rem » 24.01.2020, 20:25

Seit mehreren Monaten beklagen sich Publisher (dazu zähle ich mich auch) über recht miese Conversionsraten. Geh zum offiziellen Amazon.com Affiliateboard. Entweder schmeissen sie Leute raus oder irgendein Feature/Fehler im Tracking führt zu krassen Mindereinnahmen. Wo ist der Unterschied?
https://engagedforums.com/discussions/A ... 88.1?dbg=6
Und es erfolgt keinerlei Erklärung. Auch ein schlechtes Geschäftsgebaren.

Nur so nebenbei: fehlende Referrerstrings kommen immer häufiger vor. Safari blockt bereits Cookies, die in iframes genutzt werden. Das heisst: mehr und mehr Publisher werden unter Generalverdacht fallen, weil die Datenlage halt einfach immer schlechter wird.

Overall: Ist es das wert? Ich würde schlechtem Geld kein Gutes nachwerfen. Wenn die mich rausschmeissen würden, dann entferne ich deren Links aus den ganz alten Seiten und gut ist. Aber neue Projekte starten, die (teilweise) auf das Amazon-PP abzielen, mache ich bereits seit Jahren nicht mehr.

Zur Zeit verdient Amazon sogar Geld an mir, weil ich AWS nutze. Ich muss da mit dem Teufel paktieren, aber mache das auch bei Google.
Kostengünstige Fremdwährungstransfers und Umtausch (EUR, USD, GBP, CHF etc), eigene Konti in den USA, UK, AU und in UK. Ich empfehle Transferwise . Neu mit nahezu kostenloser Multiwährungs-Debit-Kreditkarte.

madmaxy
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Beitrag von madmaxy » 24.01.2020, 23:37

Hi Rem,

ich hatte auch nie viel mit Amazon zu tun. Wie gesagt, der Rausschmiss stört mich auch nicht. Persönlich habe ich seit Jahren nicht mehr bei Amazon gekauft.

Dieses typische amerikanische Geschäftsgebaren geht mir auf den Senkel. Man wird sofort wie ein Verbrecher behandelt.

Ich habe paar Medien angeschrieben. Mal gucken was wird. Damit die eine "Bad Press" haben, werde ich mir diesen Aufwand antun.

elmex
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Beitrag von elmex » 26.01.2020, 01:24

Ich kann da eine selbst erlebte Ebay Story beitragen. Mir wurde letztes Jahr von einem Tag auf den anderen mein geschäftlicher Account (mit 100% positiv und paar K Bewertungen, uralt) gesperrt. Es kam eine Mail mit "Sperrung wegen Nicht Volljährigkeit"! Nach Wochen nachhaken stellt sich raus, ein Schreiben meines Anwaltes wegen eines Falles aus 2018 wurde falsch gedeutet. Er schrieb dort in etwa "ich betreue meinen Mandanten Herr X. in dem Verfahren". Darauf dachte irgendeine geistige Leuchte bei Ebay, ich wäre krank oder so und hätte daher einen Betreuer. Und hat meinen Account daher mal als "minderjährig" gesperrt.

Wie auch immer, nur eines sollte man daraus lernen: Geschäftsbeziehungen mit deratigen Unternehmen wo es geht zu vermeiden. Und bloss nicht das eigene Geschäft von solchen unseriösen "Partnern" abhängig machen!

Rem
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Beitrag von Rem » 28.01.2020, 00:37

Ja, das "amerikanische Geschäftsgebahren" haben wir ja bei Google, Facebook und überall.
Mein AWS-Konto läuft übrigens mit einer frei erfundenen MwSt-Nummer, weil die dort nicht begreifen, dass man ein Einzelunternehmen haben kann, das keine MwSt-Nummer hat (keine MwSt-Pflicht oder besser gesagt: keine Möglichkeit MwSt-Abzüge zurückzufordern). Habe denen mehrfach gesagt, zieht doch einfach die MwSt. ab und löscht die Nummer. Funktioniert nicht.

Bei einem T-Shirt-PP in den USA liegen noch 50 USD von mir rum, weil es mir irgendwann zu blöd war, nach Formular xyz, noch Formular z2 auszufüllen. Insbesondere, weil Amazon.com mit lediglich xyz auskam und z2 nach völlig sinnbefreiten Details fragte (wie wenn ich dort leben würde). Auf meinen Vorschlag, sie sollen einfach die US-Quellensteuer abziehen und mir den Restbetrag auszahlen passierte: korrekt, Nichts.

Lustig sind auch die Amis, die von mir per Email eine Stripe-Rechnung auf PDF erhalten, wo ein Zahllink auf eine gesicherte Zahlseite führt, die mich dann aber dringend kontaktieren und mir die Kreditkartennummern am Telefon übermitteln wollen, weil es "nicht erlaubt ist, über Email Kreditkartennummern zu kommunizieren".

Na ja. Bei grossen Firmen wird auch viel auf die Philippinen ge-outsourced. Da sagt mir der Marketingverantwortliche, dass es durchaus Wochen dauern kann, bis alles geregelt ist. Nach mehrfacher Absprache ob die Rechnung in EUR ok wäre, kam dann USD (bezahlt von der Deutschen Muttergesellschaft) auf mein EUR-Bankkonto an. Nach Reklamation haben die mir irgendeinen Fantasiebetrag nachüberwiesen. Klar: wieder in USD.

Alles Extraaufwand... Und Extragebühren. Da fange ich schon gar nicht mehr an...
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madmaxy
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Beitrag von madmaxy » 29.01.2020, 12:05

Sehe ich genauso Leute. Ich mach mich nicht mehr zum Sklaven dieser Ami-Buden. Ohne die ganzen Affiliates, besonders Amazon, hätten die doch niemals in dieser Geschwindigkeit global diese Größe erreicht.

madmaxy
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Beitrag von madmaxy » 30.01.2020, 08:50

Nachtrag:

Nachdem ich immer wieder Einspruch eingelegt habe - Wichtig: Man kann nicht auf die Mails antworten. Sind no-reply Mails. Man muss immer wieder das Formular aufrufen - habe ich gestern in meinem Konto die Gutschrift von Amazon gesehen.

Obwohl die in den Mails immer wieder den gleichen Quatsch geschrieben haben. Die gingen gar nicht auf meine Forderungen ein. Vermutlich sind das alles 1st-Level-Schwachköpfe. Und nun festhalten: Es sind fast 40€ Gutschrift (das wird korrekt sein, habe Amazon eh nie gepusht auf meinen Seiten).

Gegen die Kündigung hatte ich auch nix. Aber das die einfach grundlos die Kohle einbehalten ging mir auf den Sack.

Anscheinend scheint das "terrorisieren" was gebracht zu haben.

Ich kann jedem nur raten, lasst die Finger von solchen Sch....ß Ami-Buden. Die brauchen euch bis sie eine gewisse Größe haben und dann wird man beschissen um 40 Euro. Muss man sich mal reinziehen.

Von kleinen Shops erhalte ich viel mehr, obwohl ich weniger Umsatz für die generiere.

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