Externe Verlinkungen – SEO-Grundlagen: Webseitenstruktur III/III

Externe (ausgehende) Verlinkung

Mittlerweile wurden viele Änderungen an den Algorithmen von Google vorgenommen. Dadurch soll erreicht werden, das Verlinkungen besser ausgewertet werden können. Mit Hilfe der aktualisierten Algorithmen versucht Google zu erkennen ob eine Verlinkung auf natürliche Weise gesetzt wurde oder ob sie implementiert wurde um das Ranking der Linkzielseite zu manipulieren.

Somit ist es immer wichtiger geworden externe Verlinkungen so zu platzieren, das sie für den Besucher einen Mehrwert bieten. Behandelt Ihre Inhaltsseite z.B. das Thema „Bau eines Passivhaus“ und würde in diesem Zusammenhang die Erklärung zu rechtlichen Bestimmungen die beim Hausbau einzuhalten sind würde es hier Sinn machen einen Link zu weiterführenden Informationen z.B. zu einer Anwaltsseite zu setzen, wo sich der Leser dann über die rechtlichen Bestimmungen informieren kann.

Um einen Link zu platzieren sollte immer eine Geschichte um den Link herum geschrieben werden. Lediglich das Einfügen in den bestehenden Text verursacht nur eine minimale Änderung, die mit Hilfe eines Hashcodes sehr einfach durch ein Computerprogramm erkannt werden kann. Dadurch könnte es passieren, dass so ein Link nicht gewertet wird. Wenn jedoch ein ganzer Textabschnitt mit dem externen Link eingefügt wird so wird es sehr wahrscheinlich als ein Update des Inhaltes behandelt.

Eingehende Links

Eingehende Links sind nach wie vor das stärkste Mittel um die Rankingposition zu berechnen. Wichtigstes Merkmal eines guten Links ist, das auch Traffic über diesen Link generiert wird. Deshalb ist es wichtig, verlinkungswürdige Inhalte zu schaffen.

Verlinkungswürdige Inhalte sind u.a.:

  • Tools / Applikationen die einen Mehrwert zum Thema bieten
  • Kontroverses
  • Top10 Listen
  • Studien
  • Szenenews

Damit diese Inhalte auch gefunden und dann verlinkt werden können müssen Sie der Zielgruppe verfügbar gemacht werden. Wir sprechen dabei von Seeding.

Seedingmöglichkeiten wären:

  • Nutzung der Blogosphäre
  • Virale Aktionen
  • Multimediale Kampagnen
  • Szeneforen
  • Pressemitteilungen

Bei diesen Aktionen muss man darauf bedacht sein, keine „harten Suchbegriffe“ zu verlinken, sondern vielmehr auf „Natürlichkeit“ achten sollte. So vermeidet man den Verdacht der Manipulation der Suchergebnisse.

Damit Manipulationen verhindert werden können, versucht Google Links zu entwerten, bei denen klar erkennbar ist, dass sie nur zu diesem Zweck gesetzt wurden. Mittlerweile wurden die Google Webmastertools zu einem Kommunikationskanal erweitert, durch den Google dem Webseitenbetreiber mitteilt ob solche Links von Google gefunden wurden. Der Webmaster wird aufgefordert die manipulativen Links zu entfernen. Sollte dies nicht möglich sein, bietet Google an. als letzte Möglichkeit, mit Hilfe des Disavow Tools die Links entwerten zu lassen, die nicht abgebaut werden können.

Wie Sie sehen ist die Quantität der Links weitaus weniger wichtig als die Qualität des Links und der linkgebenden Seite. Hat es früher noch gereicht von einer Seite einen Link zu erhalten die das gleiche Thema behandelt muss nun noch wesentlich genauer darauf geachtet werden wie der Link platziert wird.

Offizielle Tauschprogramme oder Webseiten die auf ihren Inhaltsseiten werben einen Link im Tausch zu setzen oder gar gegen Geld anzubieten müssen Sie auf jeden Fall vermeiden.

Das Yahoo Verzeichnis, mit dem Yahoo erst groß geworden ist, wurde leider eingestellt. Demnach bleibt nur noch das Open Directory Project DMOZ als vertrauenswürdiger Webkatalog. DMOZ wird ehrenamtlich von Menschen moderiert und dies honoriert Google mit einem gewissen Vertrauensbonus.

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