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DSGVO & Amazon Partnerprogramm

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Dominik83
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Beitrag von Dominik83 » 09.05.2018, 10:48

Unabhängig vom DSGVO-Scheiss, konvertiert das Suchwidget gut?
Müsste bei jeder Seite anders sein. Einfach mal testen.

Habe gestern mal bei Amazon gefragt ob die Widgets der DSGVO entsprechen. Darauf haben sie mir nur den Link geschickt:

https://www.amazon.de/gp/help/customer/ ... 1_40935341

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Bodo99
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Beitrag von Bodo99 » 09.05.2018, 11:08

Ich denke, das ist alles kein Problem: Stichwort "Berechtigtes Interesse"
"Wesentliche Businessmodelle nicht bedroht

Was kann die Online-Branche aus der neuen EU-DSGVO für Schlüsse ziehen? Zunächst einmal kann sie tief durchatmen, denn wesentliche Businessmodelle sind auch in Zukunft nicht bedroht. Zwar ist der Begriff „personenbezogene Daten“ erweitert bzw. konkretisiert worden, so dass sich zukünftig definitiv nicht mehr die Haltung vertreten lässt, Cookie-IDs, IP-Adressen und andere Online-Identifikatoren seien „anonym“. Dennoch: In der Praxis dürfte diese Änderung keine größeren Auswirkungen haben. Was vor allem an dem neu gefassten Art. 6 liegt, konkret der Online-Marketing-Klausel. Die Verarbeitung personenbezogener Daten zum Zwecke der Onlinewerbung wird zukünftig auf die „berechtigten Interessen“ der Unternehmen gestützt werden – diese wurden hervorgehoben und Werbeinteressen damit gestärkt. Ein Opt-out für User muss jedoch zukünftig bei der Verarbeitung von Nutzungsdaten zwingend möglich sein. Der Königsweg ist und bleibt es natürlich, die Zustimmung des Users zur Verwendung seiner Daten einzuholen. Happy Adserving!"
Quelle: https://www.adzine.de/2017/08/die-neue- ... zur-panik/

garpobit
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Beitrag von garpobit » 14.05.2018, 11:54

Das Thema Referrer wurde hier nicht genannt und sollte in meinem Augen ebenfalls betrachtet werden. Ich bin mir nicht 100% sicher, ob Amazon auf die Übertragung des Referrers besteht bzw. angewiesen ist, ich kann mir aber vorstellen, dass es zu Problemen führen kann, da Amazon ohne Referrer-Info nicht feststellen kann, wo der Besucher tatsächlich herkommt. Das gilt nicht nur für das Amazon-, sondern auch für weitere Partnerprogramme (wie bei affilinet).

Datenschutztechnisch ist es aber sicherlich ein Problem, da das Surfverhalten des Besuchers nachvollzogen werden kann. Den Referrer einfach via Referrer-Policy (<meta name="referrer" content="same-origin">) ausschalten, dürfte keine Option sein, da viele Partnerprogramme nicht mehr funktionieren würden.

Frage in die Runde: weiß jemand wie man diesen Umstand sauber in die Datenschutzerklärung unterbringt bzw. sonst noch wo was machen muss?

Hanzo2012
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Beitrag von Hanzo2012 » 14.05.2018, 15:17

Sind Referrer-URLs personenbezogene Daten? Im Normalfall nicht, denke ich. Darum sollte das auch kein Problem sein. Was man trotzdem machen könnte: Den Referrer nicht komplett abschalten, sondern nur die Domain schicken (nicht den vollen Pfad). Das geht mit der Policy "origin-when-cross-origin".

Querdenker
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Beitrag von Querdenker » 15.05.2018, 12:42

Genau darum geht es. Amazon MUSS einfach den Publishern helfen und alles so zur Verfügung stellen, dass der Publisher wenig zu tun hat, sonst werden die Einnahmen sinken, weil viele sich verabschieden wegen zu hohem Aufwand.

Aber es ist höchste Zeit, Amazon müsste längt diese Lösung anbieten.

proit
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Beitrag von proit » 16.05.2018, 09:53

Heute habe ich eine E-Mail mit der geänderten Teilnahmebedingungen bekommen:
Aufzeichnung, Nutzung und Bekanntgabe von Informationen über Ihre Website und die Besucher Ihrer Website, von denen Amazon dadurch Kenntnis erlangt, dass auf Ihrer Website „Partner-Links“ angezeigt werden (z. B. die Information, dass ein bestimmter Kunde sich vor dem Kauf eines Produkts auf der Amazon-Website über einen ‚Partner-Link‘ auf Ihrer Website zur Amazon-Website durchgeklickt hat);
Daten werden nicht nur per Widgets übermittelt, sondern auch wenn man die iframe nutzt oder die Bilder (Bilder dürfen nicht selbst gehostet werden!).

Man kommt somit nur ohne Belehrung aus, falls man die reinen Textlinks verwendet.

Gianluca
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Beitrag von Gianluca » 01.06.2018, 01:26

Muss irgend etwas zusätzlich in die eigene Datenschutzerklärung, um das Partnerprogramm weiter nutzen zu können ?

Danke für eure Antworten!

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CyberNibbler
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Beitrag von CyberNibbler » 07.06.2018, 15:13

proit hat geschrieben:[...]
[...] die Bilder (Bilder dürfen nicht selbst gehostet werden!). [...]
Man darf doch bis zu 100 Bilder selber hosten!?
(Wurde oft im Internet diskutiert. Hier steht's sogar auf Amazon: https://partnernet.amazon.de/help/topic/t15/a10/ )

e-fee
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Beitrag von e-fee » 08.06.2018, 08:52

CyberNibbler hat geschrieben:
proit hat geschrieben:[...]
[...] die Bilder (Bilder dürfen nicht selbst gehostet werden!). [...]
Man darf doch bis zu 100 Bilder selber hosten!?
(Wurde oft im Internet diskutiert. Hier steht's sogar auf Amazon: https://partnernet.amazon.de/help/topic/t15/a10/ )
Das ist aber je nach Projekt ein Fliegenschiss!

Rem
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Beitrag von Rem » 01.07.2018, 15:44

Den Referrer nicht komplett abschalten, sondern nur die Domain schicken (nicht den vollen Pfad). Das geht mit der Policy "origin-when-cross-origin".
Lieber Hanzo: klar geht das und ich nutze sogar <meta name="referrer" content="unsafe-url"> ABER MAL OFFEN GESAGT:

die Privatsphäre der Nutzer sollte/kann ja nicht über Metas gesteuert werden, dafür muss der Nutzer in seinem Browser selbst Sorge tragen können. Im Prinzip sollte "no referrer" Browserstandard sein und dieser Standard sollte auch nicht von irgendwelchen Metas überschrieben werden können.

Meine Meinung. Das "Unsafe-URL" benutze ich nur, weil ich vom https auf http-Problem betroffen bin. Also dass einige meiner Werbekunden keine Referals mehr messen können seit ich auf https umstellte. Die Wahrheit ist die: Weil meine Dummen Werbekunden nicht im Stande sind, für jede Kampagne eine eigene URL anzulegen oder einfach nicht einsehen wollen, dass die spezifische URL bessere Daten liefert als "Referals" oder irgendein Bullshit, der vor 10,20 Jahren noch funktionierte.

Dasselbe muss auch Amazon und co bemerken. Aber dort dient der Ermittlung des Referrers wohl hauptsächlich der Vermeidung von (Email)-Spam. Und genau darum würde ich hier über die Metas bestimmt nicht auf die Domain kürzen...

OK: wenn kein, aber wirklich kein Browser Referrer senden würde, müssten die Dummen Werbekunden viel schneller reagieren.

Indem sie nun NICHT reagieren, komme ich hingegen in Erklärungsnotstand: ich muss nämlich erklären, warum Klickstatistiken und deren Referrer-Statistiken nicht übereinstimmen.

Ergo: ich hasse Referrer und vor allem alle Leute, die den Bullshit mit den Referrern in Ihren Statistiken absoluten Glauben schenken! Es hat ja immer funktioniert. Aber Datenschutz-bedenklich! Absolut bedenklich. Es geht nämlich niemanden etwas an, was ich woanders machte!
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