Recap: Barcamp Hannover 2018

 in Veranstaltungen am 8. Juni 2018

Vom 26.5. bis zum 27.5.18 fand wieder das Barcamp Hannover statt.

Für alle, die das Format noch nicht kennen: Ein Barcamp ist eine Unkonferenz, auf welcher die Teilnehmenden selbst bestimmen und dazu beitragen, worüber auf der Veranstaltung gesprochen wird (Vorträge, Diskussionen…). Als Hauptthema hat sich das Barcamp Hannover Online Marketing auf die Stirn geschrieben, andere Themen sind jedoch ebenfalls willkommen. Auch im Vorjahr war ABAKUS bereits Sponsor bei dem Barcamp. Das Recap zum Barcamp 2017 finden Sie hier.

Barcamp Hannover Warm-up

Am Vorabend zum 26.5.18 wurde bei der durch ABAKUS unterstützten Warm-up Party bereits ordentlich Networking betrieben und etwas gefeiert.

 

Natürlich wollten sich auch unsere Mitarbeiter das Warm-up nicht entgehen lassen. Bei angenehm sommerlichen Temperaturen und kalten Getränken kam man nicht nur mit ehemaligen Kolleginnen ins Gespräch ( v.l.n.r.: Melanie Jürgens (ehemalige Kollegin), Nina Fricke, Ulrike Di Carlo, Joachim Miltenberger, Anna Pianka und Michael Schwerdtfeger).

Dirk Lankenau stimmt sich schon auf das Wochenende ein

Neben dem Barcamp-Orga-Team und ABAKUS gehörten die Hollisticon AG und der Coworking Space Hafven zu den Möglichmachern des Barcamp Warm-up-Events. Vor allem für diejenigen, die am Freitag bereits angereist waren, bot das lockere Treffen eine willkommene Möglichkeit, mit anderen Barcamp-Teilnehmenden in Kontakt zu treten und sich für das Veranstaltungswochenende inspirieren zu lassen.

Barcamp Hannover 26.5. / 27.5.18 – Ein Wochenende voller Vielfalt

Am Samstagvormittag versammelte man sich in der Dr. Buhmann Schule, die sich in der Nähe des Hauptbahnhofs Hannovers befindet.

Anna Pianka stellt ABAKUS vor

Nach der Begrüßung und der Vorstellung der Sponsoren, darunter ABAKUS, wurden die Themen für den Samstag festgelegt. Es gab viele spannende Session-Vorschläge, die an den Stundenplan gepinnt wurden. Anschließend verteilten sich die Barcamp-Teilnehmenden in die Klassenzimmer der Schule zu den von ihnen ausgewählten Sessions. Auch am Sonntag gab es interessante Themen zu entdecken.

Insgesamt kamen 77 Sessions (Diskussionen, Workshops und Vorträge) an diesem Wochenende zustande. Mit dabei waren unter anderem SCRUM, Smart Home und Local SEO.
Einige Sessions aus beiden Tagen werden nachfolgend genauer vorgestellt.

Session: DIVI + DSGVO

In der „DIVI + DSGVO“-Session drehte sich zunächst alles um den WordPress Theme Page Builder DIVI.
Kleineren Seiten soll das Tool das Wichtigste bieten können, um die eigene Website zu bauen und zu pflegen. Einen Page Builder verwendet man, um Elemente (die sogenannten DIVs) auf der eigenen Website zu definieren und zu positionieren. Der größte Vorteil in der Nutzung von DIVI liegt darin, dass das Tool relativ schlank ist und vergleichsweise wenig unnötigen Code generiert. Der Shop Glückskinder setzt diesen Page Builder ein.

DSGVO Tipps:

  • Wie in der letzten Zeit oft im Internet zu lesen war, wurde auch hier auf die besondere Beachtung bei der Verwendung von Google Schriften (Fonts) hingewiesen und vorgeführt, wie man diese speichert und auf die eigene Website integriert. In dem Fonts-Ordner sollten alle Varianten der Schriftart gespeichert werden. Zusätzlich sollte man das Plugin „Remove Google Fonts“ installieren. Mit dem Service Google Webfonts Helper wird das Hosten von Google-Schriftarten vereinfacht.
  • Standardmäßig baut WordPress eine Verbindung zu Gravatar auf (und sendet somit unnötig Daten), sofern man es als WordPress-Nutzer nicht unterbindet. Da diese Funktion technisch nicht notwendig ist, kann sie deaktiviert werden. Dazu muss ein Häkchen aus den Standardeinstellungen in WordPress herausgenommen werden: „Avatar entfernen“. Den Emoji-Button sollte man ausstellen.
  • Für ein schnelleres Laden der Website wurde das Plugin Autoptimize empfohlen.

Session: Konfliktmanagement

Neben Vorträgen gab es auch Diskussionsrunden, zum Beispiel zu dem ganz anderen Thema Konfliktmanagement. In seiner Session hat Joachim Schenk (Twitter @JoachimSchenk), Kreativ-Direktor IT bei der media consulting hannover, über verschiedene Verhaltensweisen in Konflikten gesprochen und die Teilnehmenden zu ihren Meinungen befragt.
Im weiteren Verlauf fiel das allgemeine Interesse auf die DISG-Methode zur ungefähren Ermittlung von Verhaltenstypen, welche daraufhin vorgestellt wurde.

Session: Agil im Wasserfall

In dieser Session hat Volker Nürnberg (Twitter @rat_hausVolker) der Beratungsfirma RAT-HAUS über den Einsatz agiler Vorgehensweisen im Wasserfall-Modell mit den Teilnehmenden diskutiert und über die Aufgaben des SCRUM-Masters und des Product Owners gesprochen.
Die Wasserfallmethode beschreibt ein traditionelles Vorgehensmodell in der Projektbearbeitung, die sich grob aus den folgenden Schritten zusammensetzt:

1. Anforderungen
2. Planung
3. Umsetzung
4. Test
5. Abnahme

Der Nachteil dieser Methode steckt darin, dass es Projekte gibt, die mehrere Jahre Arbeit beanspruchen und das Anfangsproblem zum Abschluss manchmal nicht mehr relevant ist. Stattdessen bilden sich im Verlauf andere Probleme, die in dieser starren Methode nicht gelöst werden können.
Im Gegensatz zum Wasserfallmodell wird das agile Vorgehen gesehen.

Arbeitet man agil, weiß man anfangs oft nicht, wie die Lösung am Ende genau aussehen wird. Gemacht wird, was das Projekt weiterbringt. Das agile Vorgehen zeichnet sich durch eine hohe Flexibilität aus und bietet somit die Möglichkeit, schnelle Anpassungen in der Ausrichtung vorzunehmen und – angewendet in Verbindung mit der Wasserwallmethode – deren Starrheit zu durchbrechen.

Session: Videomarketing im „kleinen“ Youtube 2018

Bodo Kern (Twitter: @kern_tv) hat bereits viele Videomarketingkampagnen begleitet und weiß aus eigener Erfahrung:

Es wird keine teure Technik benötigt, um Erfolg auf Youtube zu haben. Was man braucht, ist eine mitreißende Idee.

Videos auf YouTube

Allen, die viel Zeit in ein Video investieren und dafür selten ein neues Video veröffentlichen, rät Bodo Kern besser technisch nicht aufwendig, dafür aber öfter Videos zu veröffentlichen.

Weitere Tipps:
• Mindestens einmal wöchentlich sollte ein neues Video erscheinen, wer es schafft, sollte zweimal in der Woche ein Video veröffentlichen.
• Das neue Video sollte möglichst immer an den gleichen Wochentagen zur gleichen Zeit online gehen. Diese Beständigkeit mögen die Abonnenten und honorieren sie mit ihrer Treue.
• Die Watchtime hat einen Einfluss auf das Listing bei YouTube. Hierzu sollte man sich gut überlegen, welche Länge die Videos haben sollten.
• Zur Erstellung ansprechender Thumbnails (kleine Vorschaubilder) kann man auf Thumbnail-Maker zurückgreifen.

Viele Youtuber nutzen YouTube als Vlog. so wird die Videovariante zum Blog genannt.

YouTube will klar zum Fernsehersatz avancieren.

Videos auf Facebook

Zu Beginn ein Fakt: Die meisten Videos auf Facebook werden ohne Ton konsumiert.

Wer eine Facebookseite und einen YouTube-Kanal betreut, sollte darauf achten, das YouTube-Video nicht über Facebook zu teilen, sondern direkt auf Facebook hochzuladen. So wird das Video von mehr Facebook-Nutzern wahrgenommen. Generell ist es besser, auf Facebook ein Video anstatt einen Text zu posten. So erreicht man mehr Personen in ihrem Newsfeed.

Videos auf Vimeo

Die Videoplattform Vimeo bildet eine Alternative zu YouTube.

Hier gilt es zu beachten, dass dort nur ein beschränktes kostenloses Speicherplatzkontingent zur Verfügung steht. Wer mehr Speicherplatz benötigt, muss dafür bezahlen. Diese Einschränkung gibt es bei YouTube nicht. Außerdem sollte man bei einer Abwägung im Hinterkopf behalten, dass YouTube nach Google die zweitgrößte Suchmaschine auf der Welt darstellt.

Es gibt durchaus Onlinestrategien, die für die Nutzung von Vimeo sprechen.

Storytelling mit Videos

Storytelling beeinflusst stark den Erfolg eines Videos, insbesondere wenn es um die Videoerstellung für Unternehmen geht. Ein Werbevideo, in welchem einfach ein Hotel vorgestellt wird, ist oft nur langweilig. Wenn aber Familie Meyer den Bus verpasst und zu spät im Hotel erscheint, wird gleich eine spannendere Geschichte draus, oder?

Zum Schluss gab der Referent seinem Publikum den wichtigen Tipp, durchzuhalten, auch wenn anfangs vielleicht wenig Resonanz käme. Außerdem solle man sich nicht auf einen Bereich versteifen, den man selbst vielleicht gar nicht wirklich mag, sondern das tun, wofür man sich selbst begeistert und worüber man gerne erzählt.

Weitere Recaps zum Barcamp 2018:

Das Hannover Barcamp 2018 – Ein “Get Together” der ganz besonderen Art!

Das Barcamp ist ein Event, das für Onlinemarketing-Einsteiger besonders geeignet ist. Da wir diese tolle Möglichkeit, die den Teilnehmenden geboten wird, unterstützen möchten, werden wir sicher auch nächstes Jahr wieder mit dabei sein!

▶ Welches Session-Thema würdet ihr von ABAKUS gerne nächstes Jahr sehen?



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